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| App-Store für die Verwaltung | |
| Viele Gelder durch Doppelentwicklungen verschwendet | |
| Schnellere Bereitstellung durch Wiederverwendung | |
12.04.2012, von Johannes Klostermeier
Einen Kita-Navigator und weitere Anwendungen zentral für Verwaltungen in der Cloud zur Verfügung stellen: Mehrere Partner entwickeln einen solchen App-Store.
Das Konzept eines App-Stores soll auf die öffentliche Verwaltung ausgedehnt werden. Diesen Plan verfolgt Horst Robertz, der beim Virtualisierungsexperten VMware seit Anfang 2010 als Manager Public Sector das Geschäft mit dem Öffentlichen Dienst verantwortet. In dieser Position ist er sowohl für Bund, Länder und Kommunen als auch den Bereich Gesundheitswesen sowie Forschung und Lehre zuständig.
| Horst Robertz von VMware will einen App-Store für Services der Öffentlichen Verwaltung aufmachen. Foto: Vmware |
Apple hat es mit dem iTunes-Store vorgemacht, Google (Android Market, Google Places) und jetzt auch Microsoft sind nachgezogen. Mit dem "Projekt Maribu – Government Applications" plant der Public-IT-Experte von VMware jetzt einen App-Marktplatz für öffentliche Institutionen und Bürger. Mit an Bord sind das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fraunhofer Fokus), der kommunale IT-Dienstleister ITK Rheinland, das auf öffentliche Auftraggeber ausgerichtete Beratungsunternehmen ÖPP Deutschland AG und das IT-Unternehmen Stone One .
"Alle Kommunen haben in vielen Bereichen die gleichen Herausforderungen und Themenstellungen, und alle brauchen ähnliche Applikationen dafür, wie etwa für die Einführung des neuen Personalausweises oder die Vergabe von Kindertagesstätten-Plätzen. In der jetzigen Struktur gibt es vielfach unnötige Mehrfachentwicklungen. Mit unserem Government-App-Store, der auf vorhandener Cloud-Technologie basiert, wollen wir einen Marktplatz für solche Applikationen bieten", sagt Robertz.
"Ganz oft werden diese Themen mehrmals entwickelt. Wir haben uns überlegt, dass es doch ideal wäre, für die Cloud-Technologie eine Plattform als Marktplatz zu schaffen, einen Government-App-Store", sagt Robertz.
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