Interoperabilität und Standards

Ratschläge für Open Source

24.01.2013, von

Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags hat drei Zwischenberichte beraten und Handlungsempfehlungen abgegeben.

Durch das Projekt LiMux ist München in Deutschland das größte Open-Source-Projekt im öffentlichen Sektor.Vergrößern
Durch das Projekt LiMux ist München in Deutschland das größte Open-Source-Projekt im öffentlichen Sektor.
Foto: Stadt München; Stadt Freiburg; Wikipedia/Larry Ewing

In den Zwischenberichten, die in der Enquete-Kommission am 14. Januar 2012 beschlossen wurden, ging es um die Themen "Interoperabilität, Standards, Freie Software", "Zugang, Struktur und Sicherheit im Netz" und eine Bestandsaufnahme zum Thema "Internationales und Internet Governance".

Ohne freie Software und offene Standards ist das Internet von heute nicht denkbar. In dieser Einschätzung herrschte unter den Mitgliedern der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" parteiübergreifende Einigkeit, vermeldete der Deutsche Bundestag. Die öffentliche Verwaltung könne gegenüber einzelnen Marktteilnehmern unabhängiger werden, daher sollten "ebenen übergreifend gemeinsam offene Standards definiert und entsprechende Empfehlungen für den Einsatz ausgesprochen werden".

Bei der Verabschiedung des 144-seitigen Zwischenberichts (PDF) der 16-köpfigen Projektgruppe nannte der von der SPD-Fraktion in die Enquete-Kommission berufene Sachverständige Alvar Freude offene Standards das "Lebenselixier des Internets". Sie seien die Voraussetzung für Interoperabilität. Nur so sei Partizipation und Kommunikation möglich, sagte er.

Im nun beschlossenen Bericht werden einige Projekte der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz Freier Software in einzelnen Städten besonders hervorgehoben, darunter das Münchener Projekt LiMux, und der Einsatz von Linux im Auswärtigen Amt, außerdem der Migrationsleitfaden der Beauftragten der Bundesregierung für die Informationstechnik.

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