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| LiMux-Studie weiter unter Verschluss | |
| Kritik: Microsoft und HP berücksichtigen Lizenzkosten nicht | |
| Stadt: 13.000 Arbeitsplätze umgestellt | |
25.01.2013, von Johannes Klostermeier
| Es geht ums Geld. Elf Millionen habe man eingespart, freut sich die Stadt München. Doch, stimmt das? Foto: fotolia.com - Kovalenko |
Falsch ist laut Schneider darüber hinaus die Darstellung der Studie, jeder vierte Stadt-Rechner laufe noch auf Windows-Basis, da "alle Fachverfahren nicht auf Linux migrierbar" seien. Schneider: "Richtig ist, dass nicht alle Fachverfahren auf Linux umgestellt werden können. Da wurde offensichtlich aus einem "nicht alle" ein "alle nicht" gemacht."
Alle web-basierten Fachverfahren könnten ohne Umstellungsaufwand unter LiMux genutzt werden und die meisten Verfahren, die eng mit Microsoft integriert sind, könnten über andere Standardtechniken ebenfalls vom Linux-Client aus benutzt werden. Auch die Zahl der verbleibenden städtischen Windows-Rechner sei zu hoch gegriffen. Statt der in der Studie behaupteten 75 Prozent habe man bereits 13.000 der geplanten 15.000 Arbeitsplätze auf LiMux umgestellt - also knapp 87 Prozent.
Nach einer Anfrage der Freien Wähler hatte der IT-Ausschuss des Stadtrates Ende 2012 eine detaillierte Berechnung für die Kosten des LiMux-Projekts veröffentlicht. (Hier das PDF.)
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