IP-Lautsprecher warnen bei Amoklauf

24 Schul-Server virtualisiert

31.03.2010, von Johannes Klostermeier

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Die Stadt Monheim hat ihre Netzwerkinfrastruktur erneuert und verfügt jetzt zugleich über ein Amok-Alarm-Warnsystem per IP für ihre Schulen. Alle Server für die Verwaltungs- und Schulnetze sowie für Telefonie wurden konsolidiert.

Rathaus der Stadt Monheim in Nordrhein-Westfalen.Vergrößern
Rathaus der Stadt Monheim in Nordrhein-Westfalen.

Als in der Verwaltung der rund 43.000 Einwohner großen Mittelstadt Monheim am Rhein die Erneuerung der Netzwerkkomponenten anstand, war eine Modernisierung der Infrastruktur dringend notwendig. Die eingesetzten Geräte waren nach modernen Standards kaum noch einsatzfähig - vor allem deshalb, weil bei den meisten die Wartung bereits ausgelaufen war und keine Ersatzteile mehr beschafft werden konnten. "Es war klar, dass eine umfassende Erneuerung ansteht", sagt Oliver Hilscher, Verantwortlicher beim Zentralen Service-Abteilung Informationstechnologie der Stadt Monheim über das Projekt.

Aufgrund der notwendigen umfassenden Arbeiten entschloss sich die Stadt vor drei Jahren, mit der Investition in das Netzwerk der Verwaltung zugleich Kosten einzusparen und die IT-Effizienz zu verbessern. Projektleiter Hilscher: "Die Anforderungen an die neue Infrastruktur waren hoch - wir wollten bei diesem Schritt alles im Rathaus zentralisieren: Verwaltungsnetze, Schulnetze, Telefonie. Auch das neue Amokwarnsystem in den Schulen sollte über das Netzwerk betrieben werden." Darüber hinaus sollte in den Konferenzräumen auch sicheres W-LAN bereitgestellt werden.

Die Verwaltung führte eine öffentliche Ausschreibung durch und erhielt mehrere Angebote: Die Verantwortlichen entschieden sich schließlich für einen HP ProCurve 8212zl-Switch im Core- und für Switches der 35xx-Serie im Edge-Bereich. Für das W-LAN werden in Monheim der HP Mobility Manager sowie Radio Ports der Serien 220 und 230 eingesetzt. Im Laufe des Projekts, das bereits 2009 abgeschlossen werden konnte, wurden alle alten Komponenten durch die neuen, leistungsfähigeren Switches ersetzt.

Kern des Ausbaus in Monheim war die weitläufige Vernetzung aller Standorte mit einer Lichtwellenleiter(LWL)-Verbindung. Die Vernetzung mittels LWL stellt für die Stadt eine redundante Gigabit-Leitung zur Verfügung, bei der für zukünftige Anwendungen noch Luft nach oben besteht: 24 Fasern pro Strecke sorgen für die Vernetzung.

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