App und Cloud von Microsoft

Fujitsu-Tablet Q550 ersetzt Notizbuch

24.11.2011, von

Mit dem Windows-Tablet Fujitsu Q550 nehmen Polizisten in Nordrhein-Westfalen künftig bei Verkehrskontrollen Daten auf. Partner im Pilotprojekt ist Microsoft.

"Halt, Polizei!" In NRW haben die Polizisten bald Tablet-PCs mit einer App für Verkehrskontrollen dabei.Vergrößern
"Halt, Polizei!" In NRW haben die Polizisten bald Tablet-PCs mit einer App für Verkehrskontrollen dabei.
Foto: Arno Bachert - Fotolia.com

In Zusammenarbeit mit der deutschen Niederlassung von Microsoft wird die NRW-Polizei zukünftig eine Applikation für Tablet-PCs einsetzen. In einem Pilotprojekt ersetzt das auf Microsoft Windows basierende Tablet Fujitsu Q550 ab Januar 2012 bei Verkehrskontrollen die traditionellen, handgeschriebenen Notizbücher und die papierbasierten Formulare. Das teilte Microsoft unter dem Stichwort "Connected Government – Vernetzte Verwaltung für eine vernetzte Gesellschaft" mit.

NRW gehe damit einen weiteren Schritt in Richtung Vernetzung und nutze das Potenzial innovativer IT, um die Polizeiarbeit effektiver, schneller, flexibler und bürgerfreundlicher zu gestalten. Mit Hilfe der neuen Applikation für Tablets können die Daten bei Verkehrskontrollen nun direkt in das System eingetragen und mit der zentralen Datenbank abgeglichen werden. Unterlagen wie Führerschein oder Personalausweis werden noch vor Ort gescannt.

Keine doppelte Arbeit, weniger Fehlerquellen

Mit dem Tablet von Fujitsu werden direkt am Einsatzort Informationen erfasst. "Umständliche Doppelarbeit entfällt, Fehlerquellen werden reduziert. Die Prozesse werden mittels moderner Technologien wie Cloud Computing nicht nur schneller und flexibler, sondern wir nutzen unsere personellen und finanziellen Ressourcen deutlich effektiver", sagte Andreas Lezgus, Referent für Informations- und Kommunikationstechnik der Polizei im NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales.

Der Einsatz der Tablets sei "ein weiterer konsequenter Schritt der innovativen strategischen Ausrichtung" der Polizei in NRW. Mit dem GSL.net für "Große Schadenslagen" sei Nordrhein-Westfalen bereits Vorreiter gewesen. Mittlerweile werde das mit Microsoft-Cloud-Services realisierte Informationssystem auch für zehn weitere Bundesländer bereitgestellt. Es erlaubt der Polizei im Katastrophenfall auf die Informationen unterschiedlicher Gruppen wie Notärzte und Rettungskräfte zurückzugreifen. Alle Akteure sollen über die Plattform zusammenarbeiten und zentral koordiniert werden.

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