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| Nach Software-Debakel: Chef muss gehen | |
| Privatisierung der HIS Hochschul-IT noch nicht vom Tisch | |
| "Nur" 1,40 Euro pro Student pro Jahr an die HIS GmbH | |
23.01.2012, von Johannes Klostermeier
Hauptkonkurrent ist die Hamburger Firma Datenlotsen, die etwa die Universitäten Hamburg und Mainz mit Campus-IT-Lösungen versorgt hat. Allerdings ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter für die Hochschulen extrem aufwändig und teuer
| In der "Landeshauptstadt Hannover" sitzt die HIS im "Anzeiger-Hochhaus" in bester City-Lage. Foto: Landeshauptstadt Hannover |
Offenbar waren es vor allem die Kanzler der Hochschulen, die vor der Gesellschafterversammlung darum baten, sich nicht zu schnell auf eine Privatisierung der HIS Hochschul-IT zu einigen, sondern die damit verbundenen Konsequenzen in Ruhe zu prüfen.
In ihrer Erklärung zur baldigen Bestellung eines neuen Geschäftsführers der HIS lobte sich das Unternehmen aus Hannover noch einmal ausführlich selbst: Neben der Expertise in den Feldern Hochschulforschung und -management würden die Fachleute der HIS ihre in über vier Jahrzehnten gewachsene Kompetenz in Sachen Hochschul-Management-Software den deutschen Hochschulen zu einem "hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis" zur Verfügung stellen.
Nicht umsonst sei die HIS Hochschul-Software an rund 80 Prozent der deutschen Hochschulen im Einsatz und unterstütze auch alle diejenigen Hochschulen, denen der privatwirtschaftliche Markt an Hochschul-Software-Anbietern keine Alternative biete, schreibt die HIS.
Rückenwind bekommt die HIS im parlamentarischen Raum von der Bundestagsfraktion Bündnis 90 /Die Grünen und insbesondere von der Fraktion Die Linke. Ihre Abgeordneten stellten im Bildungsausschuss einen Antrag "Keine Teilprivatsisierung bei der Hochschulzulassung".
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