Mit Glasfaser

Rüsselsheim stellt City-Cloud für Firmen bereit

26.04.2013, von

Die Stadt Rüsselsheim startet Ende des Jahres das Projekt City-Cloud zusammen mit den Partnern IBM, E-Shelter und ICT.

"Als eine der ersten Städte in Deutschland wird Rüsselsheim noch in diesem Jahr eine City-Cloud bekommen", sagte Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU). Unternehmen können die Cloud für ihren Datenverkehr, den Bezug ihrer Rechnerleistung und für ihre Datensicherung nutzen - bis hin zur kompletten Abbildung von Unternehmensabläufen. Das Unternehmen E-Shelter betreibt in Rüsselsheim ein Rechenzentrum, das in ein Glasfasernetz eingebunden ist. Der IT-Dienstleister NCT sorgt für die bedarfsgerechten Produkte zur City-Cloud. IBM stellt als Kooperationspartner von NCT die Hard- und Software zur Verfügung.

Hessens CIO Horst Westerfeld lobt die City-Cloud von Rüsselsheim.Vergrößern
Hessens CIO Horst Westerfeld lobt die City-Cloud von Rüsselsheim.
Foto: Land Hessen

Die dafür nötige Glasfaserinfrastruktur wird durch die Stadtwerke in Rüsselsheim realisiert und bildet das Kernstück der City-Cloud. "In Rüsselsheim kommen mehrere positive Faktoren zusammen", sagte Staatssekretär Horst Westerfeld, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für E-Government und Informationstechnologie. Rüsselsheim gehöre zu den hessischen Städten, die die Verlegung der Hochgeschwindigkeitsglasfaser vorantreiben. Und in Rüsselsheim arbeitet einer der größten europäischen Rechenzentrumsbetreiber mit einem Cloud-Spezialisten aus dem benachbarten Trebur zusammen.

Glasfaser machts möglich

"Die Kooperation der verschiedenen Partner aus der Region für ein Cloud-Angebot ist ein wichtiger Schritt für ein neues, zukunftsorientiertes Geschäftsmodell", sagte Staatssekretär Westerfeld. "Nur dank der Glasfaser, die Gigabit-Netzwerk-Tempo bis ins Rechenzentrum bietet, kann in der Cloud so einfach gearbeitet werden wie mit dem Server im Keller", so Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim.

Die City-Cloud Rüsselsheim sei "das Zusammenspiel eines wirklich modernen Kommunikationsnetzes mit einem hochverfügbaren Rechenzentrum", lobte Wendelin Meyer-Mölck, Geschäftsführer der E-Shelter Facility Services. Das Unternehmen plant und baut hochverfügbare Rechenzentren und betreibt insgesamt rund 90.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche.

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