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Personaler verzetteln sich im Administrativen

28.01.2013, von

Die unsichere Wirtschaftslage erschwert Firmen die Personalarbeit, zeigt eine Aberdeen-Studie. Vielen gelingt die Fokussierung aufs Anwerben von Talenten nicht.

Die meisten Firmen wollen sich 2013 insbesondere auf die Anwerbung neuer Talente fokussieren.Vergrößern
Die meisten Firmen wollen sich 2013 insbesondere auf die Anwerbung neuer Talente fokussieren.
Foto: Aberdeen Group

Human Capital Management (HCM) entwickelt sich mehr und mehr zum Schlüsselthema in der Geschäftsstrategie von Unternehmen. Damit legt die Personalwirtschaft ihr Mauerblümchendasein ab und wird zur einer kritischen Funktion für das Wachstum, die Leistungsfähigkeit und die Profitabilität einer Firma.

HR-Experten mit Finance-Wissen

Wer dagegen keinen Einblick in die Bedürfnisse seiner Belegschaft und in die neuer Talente hat, verliert an Wettbewerbskraft. Personalverantwortliche müssen daher für ihre Tätigkeit solche Fähigkeiten aneignen, die dazu beitragen, die Geschäftsergebnisse zu verbessern. Dabei sind zwei verschiedene Rollen auszubalancieren, die oft in Widerspruch zueinander stehen.

Dazu zählt auf der einen Seite der Aufbau von Beziehungen über verschiedenen Hierarchiestufen hinweg, mit dem Ziel, die Kluft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schließen. Auf der anderen Seite müssen HR-Manager sich wie Finanzexperten verhalten, die Initiativen für die Belegschaft und bei der Talentsuche wie auch deren Auswirkungen auf das Firmenergebnis messen und überwachen.

Wie weit die Firmen auf diesem Weg aktuell sind, hat der US-Marktforscher Aberdeen Group in der Studie "Human Capital Management Trends 2013" untersucht. 55 Prozent der befragten Betriebe gaben an, dass es ihrer HR-Abteilung im letzten Jahr gelungen ist, die Personalarbeit zu einem strategischen Partner des Business zu machen.

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