Recruiting

Accenture: Die "erweiterte Workforce" kommt

Talente außerhalb des Unternehmens aufbauen

23.04.2013, von

Will ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, muss es nicht nur auf hauseigene Talente setzen. Freelancer, Outsourcing Partner, Anbieter, strategische Partner und andere müssen in den Talente-Pool aufgenommen werden.

rrtgerrtgrtgAlle Entscheider kennen es: Eine wichtige Stelle kann nicht besetzt werden, weil leider kein Experte zu finden ist. Selbst der Blick über die Landesgrenzen hilft nicht weiter, weil der Fachkräftemangel einer McKinsey-Erhebung zufolge ein globales Phänomen ist. Beispiele für fehlende Spezialisten gibt es genug: Schon jetzt fehlen in den Firmen Cloud-Experten, oder im Mainframe.

Was also tun, um konkurrenzfähig zu bleiben? Die Berater von Accenture haben sich in der Studie "The Rise of the Extended Workforce" dazu Gedanken gemacht, wie Personal-Abteilungen in Zukunft darauf reagieren können. Sie setzen auf die "erweiterte Workforce", also auf Fachkräfte außerhalb des Unternehmens.

Freie Experten sind die Zukunft

Schon wieder keinen Experten für die Stelle gefunden? Arbeiten Sie lieber mit der "erweiterten Workforce", rät Accenture.Vergrößern
Schon wieder keinen Experten für die Stelle gefunden? Arbeiten Sie lieber mit der "erweiterten Workforce", rät Accenture.
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Der Schlüssel zum Erfolg sind nicht mehr nur die fest an das Unternehmen gebundene Mitarbeiter, sondern Experten, die nur mit Zeitverträgen ihre Expertise verleihen. Freelancer, Berater, Anbieter und Outsourcing Partner werden, so die Studie, entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein.

Vorteile der "erweiterten Workforce"

Die Vorteile der neuen "Zeitarbeiter": Sie sind mobiler und dynamischer als andere Mitarbeiter und oft stärker spezialisiert. Als Beispiel führen die Studienleiter Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) an: Mehr als 50 Prozent der Produktinitiativen entstand aus einer Zusammenarbeit mit Externen. Aber die "erweiterte Workforce" hat noch andere Vorteile.

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Olaf Barheine - 23.04.2013 14:37
Es handelt sich nicht um die "Schattenseite des Freiberuflertums", sondern um die Schattenseite des Vermittlertums, die die Pleite von Reutax aufzeigt. Die Mehrheit der freien Berater und Entwickler dürfte immer noch ganz ohne Vermittler tätig sein. Entsprechend niedrig sind die Risiken für die Kunden. Von den niedrigeren Kosten ganz zu schweigen.
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