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| Website zusammen zimmern reicht nicht | |
| Wirtschaft und Markteinschätzungen | |
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19.06.2012, von Hartmut Wiehr
Web-Shops zu eröffnen ist "in". Doch viele scheitern, weil sie den Handel nicht verstehen. Ein neues Nachschlagewerk des IFH Köln klärt auf.
| Mit seinen Marktanalysen will das IFH Köln dazu beitragen, dass alte und neue Retailer erfolgreich sind. Besonders Web-Shops müssen den Markt sehr genau studieren. Foto: HaywireMedia - Fotolia.com |
"Wer nichts wird, der wird Wirt" sagte man früher in München. Mit dem Aufkommen der Fabriken und der industriellen Bierproduktion schossen überall Eckkneipen und Biergärten aus dem Boden. Man brauchte nicht viel zu wissen, um lediglich Bier auszuschenken, dachte sich so mancher. Und landete schnell auf dem Boden.
Für den Online-Handel gibt es noch keinen vergleichbaren Spruch. Doch die Situation ist ähnlich. Schnell eine Webseite zusammen zimmern und irgendeinen Massen- oder Nischenmarkt besetzen, denkt sich so mancher. Doch wirklich erfolgreiche Web-Shops gibt es nicht so viele. Zumal der Online-Anteil am gesamten Handel erst bei 3,3 Prozent liegt.
96,7 Prozent traditioneller Handel bedeuten auch, dass die meisten Erfahrungen bei Produktwahl, Werbung & Marketing, Lagerhaltung oder Prozessgestaltung hier liegen. Wer sich neu in einer Branche umsehen und Erfolg haben will, sollte also seinen Blickwinkel etwas erweitern.
Eine praktische Hilfe für alte Hasen und Einsteiger verspricht das Nachschlagewerk des IFH Köln "Handel in Zahlen aktuell". Die Handelsspezialisten versprechen, in zahlreichen Tabellen und Übersichten "auf einen Blick zu informieren".
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