Tipps, die Geld sparen

Wie man Amazon bei den Preisen überlistet

07.01.2013, von Hartmut Wiehr

Bei www.qula.de geht man ähnlich vor. Wer ein Amazon-Angebot verpasst hat oder mit einer plötzlichen Preiserhöhung unzufrieden ist, kann auf die Informationen der Webseite zurückgreifen, die laut Betreiber ein Archiv zu der Preisentwicklung bei Amazon vorrätig hält. Wer Angaben zu einem Produkt macht und seine E-Mail-Adresse angibt, wird bei einer Preissenkung informiert. Qula.de verspricht ebenso wie snip-me, die E-Mail-Adressen nicht weiterzuverkaufen und keine Werbung zu versenden. Auch Qula.de ist Mitglied des Amazon-Partnerprogramms.

Möglicher Amazon-Konkurrent in den Startlöchern

Eine weitere Möglichkeit, auf die Informationskraft des Internet und seine Social-Media-Qualität zurückzugreifen, bietet CheapRiver.com an: Wer englische Bücher gern im Original liest, erhält auf dieser Webseite konkrete Tipps, auf welcher Amazon-Seite man das Buch billiger bekommt. CheapRiver durchsucht dazu die Angebote Amazon.com, Amazon.ca, Amazon.de, Amazon.fr und Amazon.co.uk. In den Preisvergleich werden auch Versandkosten und Wechselkurse einbezogen, so dass man wirklich leicht das billigste Angebot finden kann. Da kann es sich schon mal lohnen, ein Buch lieber in den USA zu bestellen als bei Amazon-Deutschland.

Bei CheapRiver kann man bequem vergleichen, auf welcher Amazon-Seite ein englisches Buch billiger ist (einschließlich Versandkosten).Vergrößern
Bei CheapRiver kann man bequem vergleichen, auf welcher Amazon-Seite ein englisches Buch billiger ist (einschließlich Versandkosten).
Foto: CheapRiver

Englische Bücher, DVDs, Musik und so weiter gibt es auch günstig bei www.play.com: Das englische Unternehmen versendet prinzipiell ohne Versandkosten innerhalb Europas und ist darüber hinaus sehr schnell. Play.com ist noch aus einem anderen Grund interessant: Vor kurzem wurde es von dem japanischen Anbieter Rakuten aufgekauft. Rakuten macht etwas, was vielleicht schon überfällig war und von einigen Marktbeobachtern erwartet wurde. Man will international ein Konkurrenzangebot zu Amazon aufbauen. Der Kauf von Play.com ist einer der ersten Schritte auf diesem Weg.

Andreas Hoffmann - 07.01.2013 16:32
Alles schön und gut, aber aus meiner Sicht zu einseitig. Amazon ist oftmals überhaupt nicht der günstigste Anbieter. Nicht heute, nicht morgen, nicht übermorgen. Anbieter wie idealo vergleichen die Preise vieler Shops. Hier kann man so richtig sparen. Und zwar jeden Tag!
Daniel - 07.01.2013 09:37
Mit NoMarketPlace (www.nomarketplace.com) ist ein weiterer Dienst am Start, der neben der Preisbenachrichtigung und -historie auch nach Artikeln lässt, die nur von Amazon direkt verkauft werden. Ein Suchfilter, der bei Amazon von Vielen vermisst wird.
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