SaaS-Anwender

Gartner Security-Marktstudie

SaaS löst Lizenz-Software ab

23.08.2010, von Werner Kurzlechner

Der Markt für Sicherheitssoftware wächst nach kleiner Delle im Vorjahr wieder kräftiger. Das weltweite Volumen steigt gegenüber 2009 um zwei Milliarden US-Dollar, prognostiziert Gartner. Die Ablösung noch vorherrschender Lizenzmodelle ist in vollem Gange.

Insgesamt 16,5 Milliarden Dollar werden in diesem Jahr laut Gartner für Sicherheitslösungen ausgegeben. In vier Jahren soll für schlappe 12 Milliarden allein IAM-Software verkauft werden. Vergrößern
Insgesamt 16,5 Milliarden Dollar werden in diesem Jahr laut Gartner für Sicherheitslösungen ausgegeben. In vier Jahren soll für schlappe 12 Milliarden allein IAM-Software verkauft werden.
Foto: Gartner

Immer ausgefeiltere Bedrohungen und steigende Compliance-Anforderungen sorgen dafür, dass Unternehmen kräftig in Sicherheitslösungen investieren. Besonderen Wert legen sie auf Endpoint-Security, Identitäts- und Zugangsmanagement (IAM) sowie Web-Sicherheit und immer mehr favorisieren sie als Bezahlmodell Software-as-a-Service. Das geht aus einer aktuellen Marktanalyse von Gartner hervor.

Um 11,3 Prozent wächst der Markt für Security-Software in diesem Jahr, schätzen die Analysten. Insgesamt werden somit 16,5 Milliarden US-Dollar für Sicherheitslösungen ausgegeben – im Vergleich zu 14,8 Milliarden im Vorjahr.

Der größte Batzen des Umsatzes entfällt allerdings auf die privaten Verbraucher: 4,2 Milliarden Dollar in diesem Jahr, 3,9 Milliarden in 2009. Die Unternehmen kaufen 2010 für 3 Milliarden ein – im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein Anstieg um etwa 4 Prozent.

Dennoch betrachtet Gartner die Firmen als Motor für eine langfristige Aufwärtsdynamik. "Insgesamt wird Sicherheit eines der am schnellsten wachsenden Felder im Markt für Unternehmenssoftware bleiben", sagt Ruggero Contu, Principal Research Analyst bei Gartner. Diese Entwicklung betrifft nach Einschätzung der Analysten alle Security-Segmente, wenngleich einige heute noch ausgereifte Technologien sich stärker nach vorne spielen.

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