SaaS-Anwender

Geschäftsfelder neu erschließen

Mit SaaS den IT-Betrieb umkrempeln

27.10.2010, von Andy Mulholland

Innovation kommt aus einer flexiblen SaaS-Umgebung. Der Standard-IT-Betrieb fußt auf klassischer IT. Diesen Ansatz vertritt Andy Mulholland von Capgemini.

Ein Duo aus SaaS-Umgebung zum Entwickeln von Neuerungen und klassischer IT macht wettbewerbsstark, sagt Andy Mulholland von Capgemini.Vergrößern
Ein Duo aus SaaS-Umgebung zum Entwickeln von Neuerungen und klassischer IT macht wettbewerbsstark, sagt Andy Mulholland von Capgemini.

Jeder zweite CIO plant, innerhalb der nächsten drei Jahre den Arbeitsstil seiner Abteilung komplett umzukrempeln und neue Wege im IT-Management zu beschreiten. Das zumindest berichtet das Analystenhaus Forrester nach einer kürzlich erfolgten Befragung von CIOs. Doch woher kommt der Trend? Geht die Initiative von den CIOs aus oder kommt der Anstoß aus den Fachabteilungen? Abgesehen von der offensichtlichen ökonomischen Notwendigkeit ist es schwierig zu sagen, wer der Treiber für die Transformation ist.

Doch woher kommt der Trend? Geht die Initiative von den CIOs aus oder kommt der Anstoß aus den Fachabteilungen? Abgesehen von der offensichtlichen ökonomischen Notwendigkeit ist es schwierig zu sagen, wer der Treiber für die Transformation ist.

Über die Antwort auf die Frage, ob CIOs Getriebene oder Treiber sind, lässt sich das Epizentrum der Bewegung lokalisieren. Potenzielle Gründe gibt es sicherlich einige. Die Business-Seite wünscht sich unter Umständen eine Antwort auf den Wandel des Markts durch technologische Veränderungen. Die IT-Abteilungen wollen vielleicht sogar selbst das Geschäft durch den Einsatz neuer Technologien verändern und ihre Rolle im Unternehmen stärken. Das Epizentrum scheint irgendwo in der Mitte zwischen beiden Abteilungen zu liegen – der Fachbereich wünscht sich etwas, was die IT so nicht liefern kann.

Der am häufigsten von den befragten CIOs genannte Grund ist die Forderung der Geschäftsseite nach Flexibilität, um den ökonomischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Und in diesem Zusammenhang ist sie sehr daran interessiert, zumindest einige Elemente ihres Geschäfts auf "verbrauchsabhängige Leistungsabrechnungsmodelle" (Pay-as-you-go) zu verlagern. Der Grund ist offensichtlich: Es gilt, die IT-Services so zu gestalten, dass Aufgaben nicht nur effektiv - also mit einem geeigneten Mittel - gelöst werden, sondern auch der effizienteste Weg gewählt wird. Minimaler, skalierbarer Einsatz der Mittel bei maximaler Wirkung.

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