SaaS-Anwender

Glaube nie, Du bist fertig

Die 5 Todsünden bei SaaS-Projekten

01.06.2012, von Michael Kallus

Software aus der Cloud bedeutet nicht Plug and Play. Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand, den neue Prozesse und Aufgaben nach sich ziehen.

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Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand, den neue Prozesse und Aufgaben nach sich ziehen.
Foto: Marem - Fotolia.com

Mit dem Markteintritt von Global Playern wie Oracle, SAP und Microsoft wird der Markt für Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) erwachsen. Bis 2015 soll der Umsatz um 26 Prozent steigen. So lautete vor kurzem die Einschätzung der Analysten von PAC.

In die Euphorie für dieses Wachstum mischen sich aber auch kritische Stimmen. So hat Gartner im Herbst vergangenen Jahres einige Faktoren identifiziert, die die Entwicklung bremsen. Mehr als ein Drittel der Befragten kritisierten die unzureichende Integration von SaaS-Anwendungen in die bestehende Systemlandschaft und Einführungsphasen, die sich länger hinziehen als erwartet.

"Tatsächlich wird der Aufwand oft unterschätzt, den eine SaaS-Lösung nach ihrer Einführung mit sich bringt", erläutert Nikolaus Krasser, Vorstand der Pentos AG, die sich auf SaaS-Beratung spezialisiert hat. Seiner Erfahrung nach haben Unternehmen weniger Schwierigkeiten mit der technischen Integration als mit neuen Prozessen, die der SaaS-Einführung folgen.

"Gerade die häufig nachgefragten SaaS-Lösungen aus den Bereichen CRM und Human Capital Management bieten viele neue Möglichkeiten", so Krasser. "Dann steht die Technik schnell, aber die Prozesse liefern Überraschungen."

Weitere Informationen zum Thema Software as a Service (SaaS) finden Sie auf dieser Seite.

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