Artikel zum Thema "Bundestag" bei CIO.de

IT-Strombedarf: Anstieg um 50 Prozent droht

Studie für Bundestag: IT-Strombedarf: Anstieg um 50 Prozent droht (Foto: AXA)
Studie für Bundestag: Der Energieverbrauch durch IT in Deutschland könnte bis 2020 um die Hälfte steigen, warnt das Berliner Borderstep-Institut in einem Gutachten für den Bundestag. » zum Artikel

Petitionsausschuss will Online-Antrag für Führungszeugnisse

Berlin (dpa) - Das Führungszeugnis soll künftig auch per Internet beantragt werden können. Dafür hat sich der Petitionsausschuss des Bundestags am Mittwoch einstimmig ausgesprochen. Die neuen elektronischen Personalausweise ermöglichten eine eindeutige Identifizierung des Antragstellers, ohne dass der Betroffenen persönlich erscheinen müsse, hieß es zur Begründung. Für die Einführung eines entsprechenden ... » zum Artikel

Netzprominenz fordert Blockade von Leistungsschutzrecht im Bundesrat

Berlin (dpa) - Gegner eines Leistungsschutzrechts für Verlage haben die Bundesländer aufgerufen, das umstrittene Gesetz im Bundesrat zu blockieren. In einem offenen Brief forderten sie von den Länderchefs Widerstand gegen das Gesetz. Mehr als 40 Netz-Prominente unterzeichneten den Aufruf, darunter bekannte Blogger, Journalisten und Anwälte. Außerdem wurde der Aufruf von mehreren Politikern der SPD ... » zum Artikel

Bitkom fordert IT-Staatsminister

Fazit nach Enquete-Schlussbericht: Bitkom fordert IT-Staatsminister (Foto: MEV Verlag)
Fazit nach Enquete-Schlussbericht: Nach der letzten Sitzung der Bundestags-Enquete "Internet und digitale Gesellschaft" zieht der IT-Verband Bitkom eine positive Bilanz. » zum Artikel

SPD will Leistungsschutzrecht nicht blockieren

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist im Bundestag verabschiedet, doch Netzaktivisten und Urheberrechtsexperten laufen weiter Sturm dagegen. Die angekündigte Verzögerungsstrategie der SPD droht jedoch zu scheitern. » zum Artikel

Leistungsschutzrecht wird vom Bundesrat nicht geblockt

Berlin (dpa) - Das Leistungsschutzrecht hat die letzte Hürde im Bundesrat genommen und kann nun in Kraft treten. Damit bekommen Presseverlage ein eigenes Schutzrecht für ihre Inhalte im Internet. Der angekündigte Widerstand aus den Reihen der SPD scheiterte an der Uneinigkeit der SPD-regierten Länder. Führende Sozialdemokraten hatten zuerst angekündigt, das Gesetz im Bundesrat blockieren zu wollen. ... » zum Artikel

SPD kann Leistungsschutzrecht im Bundesrat wohl nicht stoppen

Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist im Bundestag verabschiedet, doch Netzaktivisten und Urheberrechtsexperten laufen weiter Sturm dagegen. Die angekündigte Verzögerungsstrategie der SPD droht jedoch zu scheitern. » zum Artikel

Linke sieht Schwierigkeiten bei digitaler Verwaltung

Berlin (dpa) - Der Medienpolitiker der Linken im Bundestag, Herbert Behrens, warnt vor Problemen bei der Digitalisierung der Verwaltungsabläufe in Deutschland. Ein geplantes Gesetz zum E-Government sieht vor, dass Bürger auch auf elektronischem Wege mit Behörden kommunizieren und beispielsweise Anträge und Unterlagen digital einreichen können. Außerdem sollen Bürger den Bearbeitungsstand und Ansprechpartner ... » zum Artikel

Innenministerium verteidigt Pläne für elektronische Verwaltung

Bürger sollen Behördengänge künftig auch digital erledigen können. Urkunden oder staatliche Leistungen sollen elektronisch beantragt werden können. Im Vorfeld gibt es Streit um die Sicherheit der elektronischen Behördenkommunikation. » zum Artikel

Innenministerium verteidigt Pläne für elektronische Verwaltung

Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium will Verwaltung und Behörden ins digitale Zeitalter holen. Das sieht das E-Government-Gesetz vor, das kommende Woche im Bundestag verabschiedet werden soll. Bürger sollen dann etwa die Geburtsurkunde eines Kindes, Kindergeld oder Rente elektronisch beantragen können und nicht mehr zwingend Papierformulare ausfüllen und unterschreiben müssen. Behördengänge ... » zum Artikel

SPD kann Leistungsschutzrecht im Bundesrat wohl nicht stoppen

Berlin (dpa) - Das umstrittene Leistungsschutzrecht wird den Bundesrat trotz des angekündigten Widerstands der SPD voraussichtlich passieren. Das rot-grün regierte Nordrhein-Westfalen will das Gesetz am Freitag nicht in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat schicken, bestätigte ein Sprecher der nordrhein-westfälischen Landesvertretung am Donnerstag in Berlin. Die SPD hatte ursprünglich ... » zum Artikel

Chaos Computer Clubs fordert Ende des De-Mail-Projekts

Berlin (dpa) - Vor einer Anhörung im Bundestag zur sicheren E-Mail-Kommunikation hat sich der Chaos Computer Club für eine ersatzlose Streichung des De-Mail-Projekts ausgesprochen. Die vor knapp zwei Jahren eingeführte De-Mail werde in der Bevölkerung nicht akzeptiert und genüge nicht dem Schutz sensibler Daten, erklärte die Organisation am Mittwoch in einer in Berlin veröffentlichten Pressemitteilung. » zum Artikel

Koalition setzt bei digitaler Verwaltung auf Mitarbeit der Länder

Berlin (dpa) - Bei der Umsetzung des geplanten E-Government-Gesetzes zur digitalen Verwaltung in Deutschland setzt die Regierungskoalition auf die Mitwirkung der Bundesländer und Kommunen. "Das E-Government-Gesetz funktioniert nur, wenn die Länder es auch umsetzen", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin am Dienstag in Berlin. Darauf sei man angewiesen. Denn die meisten Behördenkontakte ... » zum Artikel

Piratenpartei plant Aktionen gegen Datenauskunft

Berlin (dpa) - Die Piratenpartei will am Wochenende gegen die Weitergabe von Internet- und Telefondaten an Ermittlungsbehörden protestieren. Für Sonntag seien Aktionen und Demonstrationen in mehr als 20 Städten geplant, sagte der bayerische Pirat Bruno Gert Kramm der dpa. Er fürchtet durch die sogenannte Bestandsdatenauskunft massive Eingriffe in die Privatsphäre. » zum Artikel

Leistungsschutzrecht wird vom Bundesrat nicht blockiert

Die SPD findet das Leistungsschutzrecht zwar "unzureichend" und "handwerklich schlecht gemacht", verzichtet aber auf eine Blockade im Bundesrat. Damit wird das bei Experten umstrittene Gesetz künftig die Leistungen von Verlagen im Internet schützen. » zum Artikel

Leistungsschutzrecht wird vom Bundesrat nicht blockiert

Die SPD findet das Leistungsschutzrecht zwar "unzureichend" und "handwerklich schlecht gemacht", verzichtet aber auf eine Blockade im Bundesrat. Damit wird das bei Experten umstrittene Gesetz künftig die Leistungen von Verlagen im Internet schützen. » zum Artikel

Netzprominenz fordert Blockade von Leistungsschutzrecht im Bundesrat

Berlin (dpa) - Gegner eines Leistungsschutzrechts für Verlage haben die Bundesländer aufgerufen, das umstrittene Gesetz im Bundesrat zu blockieren. In einem offenen Brief forderten sie von den Länderchefs Widerstand gegen das Gesetz. Mehr als 40 Netz-Prominente unterzeichneten den Aufruf, darunterbekannte Blogger, Journalisten und Anwälte. Außerdem wurde der Aufruf von mehreren Politikern der SPD ... » zum Artikel

Netzprominenz fordert Blockade von Leistungsschutzrecht im Bundesrat

Berlin (dpa) - Gegner des eines Leistungsschutzrechts für Verlage haben die Bundesländer aufgerufen, das umstrittene Gesetz im Bundesrat zu blockieren. In einem offenen Brief forderten sie von den Länderchefs Widerstand gegen das Gesetz. Mehr als 40 Netz-Prominente unterzeichneten den Aufruf, darunterbekannte Blogger, Journalisten und Anwälte. Außerdem wurde der Aufruf von mehreren Politikern der SPD ... » zum Artikel

Capgemini realisiert neuen Datenabgleich im Visumverfahren

Projekt zur Terrorabwehr: Capgemini realisiert neuen Datenabgleich im Visumverfahren (Foto: Capgemini)
Projekt zur Terrorabwehr: Der Bundestag hatte Ende 2011 das Aufenthaltsgesetz geändert und beschlossen, einen zusätzlichen Datenabgleich zu Sicherheitszwecken durchzuführen. Jetzt wird er umgesetzt. » zum Artikel

Koalition setzt bei digitaler Verwaltung auf Mitarbeit der Länder

Die Bundesregierung will Verwaltung und Behörden digitalisieren. Bürgen sollen künftig Unterlagen per Mail verschicken und im Internet den Stand ihrer Anfragen einsehen können. Doch wenn nur der Bund mitmacht, kann dieses Vorhaben nicht gelingen, sagt die Regierung. » zum Artikel

Regierung für "Open Access": Akademische Werke ins Netz

Seit langem setzen sich Aktivisten für einen freien Zugang zu öffentlich finanzierten Werken von Wissenschaftlern ein. Jetzt bringt die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg. » zum Artikel

Datenschützer: Bundesrat soll bei Bestandsdatenauskunft nachbessern

Kiel (dpa) - Die gesetzliche Neuregelung für den Zugriff von Behörden auf persönliche Daten von Handy- und Internet-Nutzern sollte nach Ansicht von Datenschützern noch einmal geändert werden. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein forderte am Mittwoch den Bundesrat auf, bei seinen Beratungen in dieser Woche Nachbesserungen zu beschließen. Ansonsten sei es sehr wahrscheinlich, dass ... » zum Artikel

Ministerium will Afghanistan-Papiere aus Internet verbannen

Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium will die Verbreitung von vertraulichen Dokumenten über den Afghanistan-Einsatz im Internet stoppen. Bereits Anfang März sei der WAZ-Mediengruppe eine Abmahnung zugestellt worden, in der die Entfernung von etwa 5000 als Verschlusssache eingestuften Seiten aus dem Netz gefordert wird, sagte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa ... » zum Artikel

Freiheit für Dokumente: Piraten fordern Transparenz von Behörden

Berlin (dpa) - Die Piratenpartei fordert von Behörden und Regierung mehr Offenheit bei Informationen und Computerprogrammen. Diesen Anspruch bekräftigten die Piraten anlässlich des "Document Freedom Day", der am Mittwoch stattfindet. In der Verwaltung sollten etwa Dateiformate genutzt werden, die auf offenen Standards basierten. "Wichtige, zentrale Verwaltungsprogramme wie 'ElsterFormular' laufen ... » zum Artikel

Leistungsschutzrecht wird vom Bundesrat nicht blockiert

Die SPD findet das Leistungsschutzrecht zwar "unzureichend" und "handwerklich schlecht gemacht", verzichtet aber auf eine Blockade im Bundesrat. Damit wird das bei Experten umstrittene Gesetz künftig die Leistungen von Verlagen im Internet schützen. » zum Artikel

Weitergabe von Internet- und Telefondaten neu geregelt

Berlin (dpa) - Die Bestimmungen für die Weitergabe von Internet- und Telefondaten an Sicherheitsbehörden sollen nach dem Willen des Bundestags präzisiert worden. Das Parlament verabschiedete am Donnerstagabend mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von Union und FDP sowie der SPD eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes. » zum Artikel

Aigner wirbt bei Ländern für weniger Antibiotika im Stall

Berlin (dpa) - Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat an die Länder appelliert, die Novelle zum geringeren Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung nicht zu verschleppen. "Es geht um die Gesundheit der Verbraucher, deshalb erwarte ich von den Ländern, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind und an einem Strang ziehen", sagte Aigner der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. » zum Artikel

Regierung für "Open Access": Akademische Werke ins Netz

Seit langem setzen sich Aktivisten für einen freien Zugang zu öffentlich finanzierten Werken von Wissenschaftlern ein. Jetzt bringt die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg. » zum Artikel

Ratschläge für Open Source

Interoperabilität und Standards: Ratschläge für Open Source (Foto: MacX - Fotolia.com)
Interoperabilität und Standards: Die Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags hat drei Zwischenberichte beraten und Handlungsempfehlungen abgegeben. » zum Artikel

E-Government muss noch Hürden nehmen

Viele Behördengänge sollen künftig entfallen und auf den digitalen Weg gebracht werden. Auf dem Weg zu mehr Bürgernähe und Serviceorientierung liegen allerdings noch einige Hürden. Dabei wünschen sich die Bürger längst einfache Interaktionsmöglichkeiten. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Bundestag" im IDG-Netzwerk
 

Die Leistungen von Presseverlagen in Deutschland werden künftig durch das Urheberrecht geschützt.
Der IT-Verband Bitkom hat der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft des Bundestages gegen Ende ihrer Arbeit ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Green IT hat nach wie vor Potenzial – auch für Firmen und insbesondere in Zeiten von Smartphones, Tablets, Cloud Computing und Smart Metering. Allerdings gilt es auch Rebound-Effekte – also Bumerang-Wirkungen – zu beachten. Zum Beispiel in der Wolke: Die Anwender sparen durch eine Verlagerung ihrer IT in die Cloud erst einmal Rechenleistung ein; sie sind aber dann versucht, die Leistungen aus der Wolke tatsächlich rund um die Uhr zu nutzen – was den Spareffekt wieder aufheben kann. Effekte wie diese beschreibt ein Gutachten des Berliner Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit im Auftrag der Enquete?Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages. Die Autoren Professor Klaus Fichter, Ralph Hintemann und Severin Beucker empfehlen darin, die Bumerang-Effekte stärker als bisher zu beachten. Außerdem mahnen sie eine stärkere Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft an. Mit Thin Clients mehr als zwei Milliarden Stromkosten sparen „Der Bereich Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zeigt, dass trotz der Zunahme des Bestandes an Arbeitsplatzcomputern in Deutschland von 26,5 Mio. in 2010 auf rund 37,5 Mio. Geräte in 2020, eine Reduzierung des Ressourcenverbrauchs möglich ist“, heißt es im Gutachten. Erreichbar wäre eine Reduzierung des Energieverbrauchs aller im Einsatz befindlichen Arbeitsplatzcomputer um 45 Prozent. Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen in Deutschland könnten durch den verstärkten Einsatz energieeffizientere Computerlösungen wie Mini?PCs, Notebooks und Thin Clients bis 2020 Stromkosten von rund 2,75 Milliarden Euro einsparen. Dies setze allerdings eine öffentlich?private Partnerschaft etwa in Form einer „Green Office Computing“?Initiative von Staat; IT?Herstellern und Anwendern voraus. Insgesamt sei der durch Endgeräte, Netze und Rechenzentren bedingte Ressourcenbedarf in den vergangenen zehn Jahren deutlich angestiegen, so das Institut. 2010 machte er bereits elf Prozent des Gesamtstromverbrauchs in der Bundesrepublik aus. Das ist ungefähr die Energie, die 20 mittlere Kohlekraftwerke erzeugen. „Tendenz steigend“, warnen die Autoren. Skepsis bei "Green durch IT" Aufgrund der hohen Innovationsdynamik in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und den schon bestehenden Treibern zur Steigerung der Energieeffizienz wie der Strompreiserhöhung bestünden erhebliche Potenziale zur Verbesserung der Ressourceneffizienz. Trotz deutlicher Effizienzfortschritte bei Netzen, Rechenzentren und einzelnen Geräte – Stichworte Miniaturisierung und Steigerung der Energieeffizienz – sei bis zum Jahr 2020 mit einem weiteren deutlichen Anstieg des IKT?bedingten Ressourcenverbrauchs inDeutschland zu rechnen. „Ohne zusätzliche erhebliche Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz der IKT ist davon auszugehen, dass der Gesamtstromverbrauch der IKT von rund 60 TWh in 2010 auf über 90 TWh im Jahr 2020 ansteigen wird“, heißt es im Gutachten. Damit würde der Stromverbrauch der IKT bis 2020 um weitere 50 Prozent zunehmen. Der Anteil des durch IKT verursachten Stromverbrauchs am Gesamtstromverbrauchin Deutschland läge in 2020 dann bei fast einem Fünftel. Bei der Green IT unterscheidet das Borderstep Institut „Green in der IT“ und „Green durch IT“. Mit „Green in der IT“ ist die Senkung des Ressourcenbedarfs der IT selbst gemeint. „Green durch IT“ bezeichnet die Nutzung von IT in anderen Branchen und Anwendungsfeldern wie Gebäuden, Verkehr und Stromnetzen. Andere Studien gingen davon aus, dass durch „Green durch IT“?Maßnahmen achtmal mehr an Ressourcen eingespart werden kann als die IKT selbst verbraucht, heißt es weiter im Gutachten. Die Autoren selbst sind einen Tick skeptischer: „So eindrucksvoll die ermittelten Potenziale auch sind, so sollte zum einen die Höhe der Werte und zum andern die Bedingungen für deren Realisierung kritisch hinterfragt werden.“ Die in den 1990er Jahren im Zuge der Einführung von PCs in die Arbeitswelt oft verbreitete Vision eines papierlosen Büros verdeutliche die Zwiespältigkeit solcher Abschätzungen. „Der Papierverbrauch in Deutschland ist seither nicht etwa gesunken, sondern gestiegen“, so die Autoren weiter. Auch dem Optimismus bezüglich Green IT lägen zum Teil keine validen Daten, sondern lediglich Potenzialabschätzungen zu Grunde. Forschungsoffensive empfohlen Für die Felder intelligente Gebäude und Produktionsprozesse – also Smart Building, Smart Industry und Smart Motors – äußert sich das Institut vergleichsweise zuversichtlich, dass die Potenziale in den kommenden Jahren mit begrenzten Maßnahmen erschlossen werden können. Zurückhaltender sind die Experten bei Smart Mobility, Smart Logistics und Dematerialisierung. „Eine große Herausforderung ist auch die große Komplexität im Bereich intelligenter Stromnetze (Smart Grid)“, heißt es weiter in der Studie. „Hier können zwar große Potenziale zur Minderung des Ressourcenverbrauchs mobilisiert werden, allerdings sind die dafür zu schaffenden Rahmenbedingungen nicht konfliktfrei und bedürfen einer langfristigen Zielsetzung und Umsetzung.“ „Neue Produkte und Dienstleistungen schaffen zusätzliche Konsumbedürfnisse“, stellt das Institut im Hinblick auf Bumerang-Effekte fest. „Das Schwungrad zunehmender Produktion und Konsumtion bleibt nicht nur unangetastet, vielmehr ist zu vermuten, dass es durch Telekommunikation und Informationstechnologien noch beschleunigt wird.“ Es wäre aber laut Gutachten verfehlt, daraus abzuleiten, der IKT?Fortschritt stünde einer Verringerung des Ressourcenverbrauchs im Wege. Die Experten empfehlen den Aufbau eines nationalen Green IT?Monitoring, eine nationale Roadmap „Green IT“ mit konkreten Zielen für einzelne Green IT?Felder, eine Initiative klimaneutrale Rechenzentren für Deutschland, Umsetzung der Initiative „Green Office Computing“, die Ausweitung der Forschung zu Rebound-Effekten der IKT, Förderung von IKT?Bereichen mit geringer Rebound-Gefahr wie Smart Energy in Gebäuden und die Festlegung konkreter Reduktionsziele für Deutschland für die einzelnen „Green durch IT“?Felder.

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Der Schritt war überfällig: Ausufernde Heimarbeit behindert Kommunikation und Leistungskontrolle.
Heimarbeit sollte nicht ganz verboten, sondern auf ein paar Tage pro Monat beschränkt werden.
Ein solches Verbot demotiviert und läuft modernen, flexiblen Arbeitskonzepten zuwider.
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