Artikel zum Thema "DAK" bei CIO.de

Kommunikationsoffensive via Social Media

DAK, IBM und Bitmarck: Kommunikationsoffensive via Social Media (Foto: DAK)
DAK, IBM und Bitmarck: Die DAK modernisiert ihren Online-Auftritt. Chats, Experten-Blogs und Communities sollen Versicherten den Kontakt zu Services ihrer Krankenkasse erleichtern. » zum Artikel

Datenanalyse für eine effizientere Behandlung

Interview mit Anselm Schultze von der DAK: Sie gelten als Wunderwaffe gegen das Scheitern von Projekten: die Business Intelligence Competence Center (BICC). Der "DAK - Unternehmen Leben" hat der Aufbau eines solchen Zentrums tatsächlich geholfen, sich auf dem Markt zu positionieren. Wie ein BICC als strategisches Instrument der Unternehmenssteuerung dienen kann, erläutert im Interview Dr. Anselm Schultze, Leiter des BICC bei der DAK. » zum Artikel

"Ja" des DAK-Verwaltungsrats

IT-Holding aus DAK-, BKK- und IKK-IT:
IT-Holding aus DAK-, BKK- und IKK-IT: Am letzten Freitag gab der Verwaltungsrat der Hamburger Krankenkasse DAK grünes Licht für die Bildung der IT-Holding aus den IT-Organisationen der Bundesverbänden der IKK- und BKK-Szene sowie der DAK. Ende 2006 hatten die betreffenden Kassen bereits Ihren Willen zur Zusammenarbeit bekundet. » zum Artikel

Der Revolutionär

Platz 2 Großunternehmen: Andreas Strausfeld, DAK: Der Revolutionär
Platz 2 Großunternehmen: Andreas Strausfeld, DAK: Im kommenden Jahr wird Andreas Strausfeld nicht mehr CIO der DAK sein. Was durchaus als Erfolg seiner Arbeit zu werten ist. » zum Artikel

"Der Konkurrenzkampf ist deutlich härter geworden"

Interview mit Andreas Strausfeld, CIO der DAK:
Interview mit Andreas Strausfeld, CIO der DAK: Andreas Strausfeld über die Umbrüche in der Krankenkassenlandschaft und die Rolle der IT. » zum Artikel

Bitmarck-Konzernführung benannt

Zwei DAK-Manager im größten IT-Dienstleister für die GKV vertreten: Bitmarck-Konzernführung benannt
Zwei DAK-Manager im größten IT-Dienstleister für die GKV vertreten: Der neue IT-Dienstleister Bitmarck hat die Verantwortlichen für die Konzernführung benannt. Eine Schlüsselposition nimmt der derzeitige CIO der DAK Andreas Strausfeld ein » zum Artikel

Countdown für Konvergenz

DAK - Neu organisiert: Countdown für Konvergenz
DAK - Neu organisiert: Wenn demnächst Kunden bei der DAK anfragen, bedienen sich die Berater blitzschnell aus dem Elefantengedächtnis konvergenter Datenbestände und Systeme. IT-Vorstand Claus Moldenhauer gönnt seinen Beratern eine neue Transparenz: "Das wird die überraschen." » zum Artikel

Mehr Performance bei der DAK

Solid-State-Speicher von Texas Memory bei Krankenkasse im Einsatz: Mehr Performance bei der DAK
Solid-State-Speicher von Texas Memory bei Krankenkasse im Einsatz: Mehr Input und Output bei hoher Skalierbarkeit und niedrigem Administrationsaufwand: Die DAK Unternehmen Leben beschleunigt mit Solid-State-Speicher von Texas Memory Systems die Antwortzeiten für über 10.000 Nutzer auf den unternehmensweiten Profilserver. Neben der Hochverfügbarkeit war ausschlaggebend für die Wahl des Systems die hohe Sicherheit, mehrfache Redundanzen und ein leistungsfähiger Support. ... » zum Artikel

CIO frisiert Kernsystem Dakidis

DAK: CIO frisiert Kernsystem Dakidis
DAK: Wenn demnächst Kunden bei der DAK anfragen, bedienen sich die Berater blitzschnell aus dem Elefantengedächtnis der DAK-Datenbestände und Systeme. IT-Vorstand Claus Moldenhauer gönnt seinen Beratern eine neue Transparenz: "Das wird die überraschen." » zum Artikel

DAK will Server mit Solid-State-Speicher schneller machen

Bis zu 14.000 Nutzer gleichzeitig in den Rechenzentren: Bis zu 14.000 User melden sich in Spitzenzeiten gleichzeitig in den Rechenzentren der DAK Unternehmen Leben an. Weil das im Einzelfall mehrere Minuten dauern kann, macht die Versicherung ihre Profil-Server jetzt mit Solid-State-Speichern von Texas Memory Systems fit. » zum Artikel

Nach fünf Sekunden beginnt der Ärger

Transaction Management bei der DAK: Nach fünf Sekunden beginnt der Ärger
Transaction Management bei der DAK: Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse misst Antwortzeiten einzelner Prozessschritte. Damit erkennt die Hamburger Ersatzkasse frühzeitig Performance-Engpässe in den IT-Systemen. » zum Artikel

Kartenlösung

DAK: Kartenlösung

BKK, DAK und IKK legen ihre IT zusammen

2007 soll eine IT-Holding gegründet werden: BKK, DAK und IKK legen ihre IT zusammen
2007 soll eine IT-Holding gegründet werden: Der BKK Bundesverband, die DAK, der IKK-Bundesverband und weitere Krankenkassen haben ihren IT-Bereich zusammengelegt. Ziel der Vereinigung ist es, im kommenden Jahr eine IT-Holding zu gründen. » zum Artikel

Rainer Janßen ist CIO des Jahres 2008

IT-Management der Spitzenklasse: Rainer Janßen ist CIO des Jahres 2008
IT-Management der Spitzenklasse: Zum sechsten Mal kürten die Redaktionen von CIO und COMPUTERWOCHE die besten IT-Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Geehrt wurden die Sieger aus Großunternehmen und aus dem Mittelstand. Kleine Überraschung: Bei den Mittelständlern gab es gleich zwei Drittplatzierte. Auf der Preisverleihung zum CIO des Jahres 2008 am Abend des 27. November trafen sich die Sieger und Nominierten in ... » zum Artikel

Was Stress bei Mitarbeitern auslöst

Hilfe durch Home-Office: Was Stress bei Mitarbeitern auslöst (Foto: Viktor Kuryan - Fotolia.com)
Hilfe durch Home-Office: Zeitdruck, zu viel Arbeit und mangelnde Anerkennung belasten Mitarbeiter. Laut dem DAK-Gesundheitsreport verringert ein Drittel die Belastung durch Home Office. » zum Artikel

IT-Profis selten krank

Drastisch mehr psychische Erkrankungen: IT-Profis selten krank (Foto: medi GmbH & Co. KG)
Drastisch mehr psychische Erkrankungen: Psychische Erkrankungen sorgten im vergangenen Jahr mehr denn je für Fehltage. Das dürfte in der IT genauso der Fall sein wie anderswo. Dafür ist die Branche insgesamt so gesund wie keine andere, wie eine Studie der DAK belegt. » zum Artikel

Olympia: Gefahr durch Youtube & Co.

Stresstest für Netzwerke: Olympia: Gefahr durch Youtube & Co. (Foto: Gert Vrey - Fotolia.com)
Stresstest für Netzwerke: Die Olympischen Spiele belasten wegen YouTube und Streaming auch die Netzwerke. Außerdem kann es ratsam sein, abgelenkte Mitarbeiter zu Hause arbeiten zu lassen. » zum Artikel

Führung kann man lernen

4 Feedback-Modelle: Führung kann man lernen (Foto: Claudia Conrads)
4 Feedback-Modelle: Mitarbeiter brauchen Feedback und Anerkennung, sonst fühlen sich eher ausgebrannt. Führungskräfte können das lernen, sagt Management-Beraterin Claudia Conrads. » zum Artikel

Doping im Job

Zwei Millionen Deutsche helfen mit Pillen nach: Von wegen Doping gibt es nur im Sport. Immer mehr Deutsche greifen am Arbeitplatz zu Pillen, um sich aufzuputschen. » zum Artikel

"IT muss begeistern"

Customer Care Conferenz 2007 vom CIO-Magazin:
Customer Care Conferenz 2007 vom CIO-Magazin: Im November startet die Hamburger Krankenkasse DAK "Dakor". Damit schafft CIO Andreas Strausfeld für seine patenten Berater eine transparente Datenbasis über die Versicherten. Noch ist nicht klar, wie stark die Zufriedenheit der internen Kunden dadurch steigen wird. Doch Strausfeld zeigt sich auf der ersten Customer Care Conference der CIO in Düsseldorf zuversichtlich. » zum Artikel

Vorstandsgehälter im Internet

Krankenkassen: Vorstandsgehälter im Internet (Foto: René Schmöl)
Krankenkassen: Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen können jetzt im Internet nachlesen, wie ihre Kasse mit dem Thema Vorstandsgehälter umgeht. Krankenkassen.de veröffentlicht die Liste der Vergütungen der Vorstände der gesetzlichen Krankenkassen, soweit sie im März im Bundesanzeiger abgedruckt wurden. » zum Artikel

Die zwölf größten Datenpannen

Skandaljahr 2008: Im Jahr 2008 kam es zu einer Reihe gravierender Datenskandale. Aufgrund unzureichender gesetzlicher Vorschriften wurden vertrauliche Daten millionenfach missbraucht. Zu den zwölf größten Pannen gehören unter anderem Datenklau bei der Telekom, der illegale Handel mit vertraulichen Daten sowie verlorene Kreditkarten-Abrechnungen. » zum Artikel

Krankenkassen starten IT-Allianz 2008

Gesellschaft soll jährlich 32 Millionen Euro sparen: Krankenkassen starten IT-Allianz 2008
Gesellschaft soll jährlich 32 Millionen Euro sparen: Künftig verfügen BKK, IKK, DAK und weitere Ersatzkassen über eine gemeinsame IT-Plattform. Darauf haben sich die Kassen in Berlin geeinigt. Durch die Vereinbarung zur Gründung einer IT-Allianz, der größten im Sozialversicherungsmarkt, werden deutliche Synergie-Gewinne erwartet – 32 Millionen Euro sollen es ab 2012 pro Jahr sein. » zum Artikel

Mehr Stress im Job

Druck am Arbeitsplatz steigt: Mehr Stress im Job (Foto: MEV Verlag)
Druck am Arbeitsplatz steigt: Etwa die Hälfte der Deutschen fühlt sich am Arbeitsplatz gestresster als vor zwei Jahren. Im Durchschnitt liegt das Stress-Niveau bei 58 Prozent der Personen höher. » zum Artikel

Risikopatienten per Telemedizin überwachen

Bessere Patientenversorgung: Risikopatienten per Telemedizin überwachen
Bessere Patientenversorgung: Risikofaktoren früher erkennen, Behandlungsqualität verbessern: Dafür haben Krankenkassen, Haus- und Fachärzte einen Vertrag über ein neues Gesundheitsnetzwerk geschlossen. Ziel ist eine integrierte Versorgung herzinsuffizienter Patienten in der Region Bodensee und Oberschwaben. Unterstützt wird das Projekt von Philips und T-Systems. » zum Artikel

Netz-Performance im Griff

Deutsche Angestellten Krankenkasse: Mehrere hundert Server mit Office- und branchenspezifischen Anwendungen für 16 000 Nutzer hat der Rechenzentrumsverbund der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) zu verwalten. Um diese Arbiet zu erleichtern, hat die DAK nun ein Performance-Management-System installiert. » zum Artikel

Wie CIOs ihre Mitarbeiter trotz Krise weiterbilden

IT-wissen fördern - Soft Skills herunterfahren: Wie CIOs ihre Mitarbeiter trotz Krise weiterbilden (Foto: Pixel - Fotolia.com)
IT-wissen fördern - Soft Skills herunterfahren: Die CIOs von Bitburger, Krones und DAK berichten darüber, wie sie trotz Sparkurs an der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter festhalten. Sie arbeiten mit neuen Schulungsmethoden, um Geld zu sparen. » zum Artikel

Oscare-Erfinder neuer AOK-Vorstandschef

AOK Bundesverband: Oscare-Erfinder neuer AOK-Vorstandschef
AOK Bundesverband: Herbert Reichelt wird zum 1. Januar 2009 Vorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Der ehemalige AOK-IT-Chef und "Vater" des GKV-Standards Oscare folgt auf Hans Jürgen Ahrens, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht. » zum Artikel

Datenschutz: Gefahr durch IT-Holding?

Diskriminierung durch Gesundheits-Score: Datenschutz: Gefahr durch IT-Holding?
Diskriminierung durch Gesundheits-Score: Gesundheitsdaten sind eine sensible Masse. Wenn etwa 220 Krankenkassen eine IT-Holding gründen, um die Kosten für die IT durch Standardisierungen zu drücken, steht auch Datenmissbrauch im Raum. Ein Gespräch mit dem Datenschutz-Experten Thilo Weichert vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. » zum Artikel

IT-Strategietage gehen 2009 in die 7. Runde

Entscheiderkongress des Jahres: IT-Strategietage gehen 2009 in die 7. Runde
Entscheiderkongress des Jahres: Mit knapp 700 Teilnehmern waren die Hamburger IT-Strategietage 2008 wieder der größte und bedeutendste IT-Management-Kongress im deutschsprachigen Raum. 2009 geht die Konferenz für IT- und Business-Entscheider in die siebte Runde. » zum Artikel


Artikel zum Thema "DAK" im IDG-Netzwerk
 

Die DAK modernisiert ihren Online-Auftritt. Chats, Experten-Blogs und Communities sollen Versicherten den Kontakt zu Services ihrer Krankenkasse erleichtern.
3249 DAK Deutsche Angestellten Krankenkasse KöR Hamburg www.dak.de Versicherungen 16200.00 2010 Bruttobeitragseinnahmen Claus Moldenhauer (CIO / Vorstand), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (Allg. Geschäftsführung) Franz-Helmut Gerhards BITMARCK SOFTWARE GMBH (Hamburg), BITMARCK TECHNIK GMBH (Hamburg) 6 10500 Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher
Die DAK - Unternehmen leben hat mit Dr. Anselm Schultze ein BI Competence Center verwirklicht. Hier bündeln sie Informationen über Behandlungspfade aus Krankenhäusern und Arztpraxen.   CFOworld: Herr Schultze, Sie leiten das BICC ( Business Intelligence Competence Center ) einer Krankenkasse. In vielen Unternehmen herrscht immer noch Skepsis, ob sich Investitionen in diesem Bereich auch wirklich lohnen. Können Sie an einem Beispiel verdeutlichen, warum sich die Aktivitäten in Ihrem Haus rechnen? Anselm Schultze: Als wir unser BICC vor fünf Jahren aufbauten, gab es im gesamten Bereich der Arzneimittel noch diverse weiße Flecken. Erst durch unser Data Warehouse haben wir einen genauen und umfassenden Überblick darüber erhalten, welcher Hersteller welche Medikamente zu welchem Preis anbietet und welche Wirkstoffe verwendet werden. Für uns war der Zeitpunkt goldrichtig, weil uns seinerzeit der Gesetzgeber das Aushandeln von Rabattverträgen ermöglichte.   CFOworld: Was bedeutet das? Anselm Schultze: Wir können dadurch mit einzelnen Pharmafirmen Verträge für in unseren Augen günstige Produkte abschließen und Rabatte vereinbaren. Auf die Apotheken können wir einwirken, genau diese Medikamente statt teure aber wirkstoffgleiche Konkurrenz-Produkte an unsere Versicherten auszuhändigen. Beim Abschließen der Verträge sind die im BICC zusammengeführten Daten von zentraler Bedeutung. Anfangs hatten wir gegenüber unserer Konkurrenz bestimmt einen Informationsvorsprung.   CFOworld: Lässt sich beziffern, was der DAK das eingebracht hat? Anselm Schultze: Das ist schwierig. Alles in allem haben wir durch unsere Rabattverträge einen zweistelligen Millionenbetrag eingespart. Leider lässt sich nicht differenzieren, wie viel davon wir unserem Data Warehouse und wie viel dem Verhandlungsgeschick unserer Mitarbeiter verdanken. Fest steht aber, dass unsere Datenanalyse entscheidend zum Erfolg beigetragen hat. Ohne diese Informationen hätten wir eine viel schlechtere Verhandlungsposition gehabt.   CFOworld: Haben Sie an anderer Stelle auch noch gespart? Anselm Schultze: Neben unserer Zentrale in Hamburg gehören zur DAK Hunderte von Service-Zentren deutschlandweit. Diese sind bisher aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen der Zentrale mit Excel-Tabellen, aber auch mit Papierlisten versorgt worden, die in der Zentrale gedruckt und dann verschickt wurden – ein enormer Aufwand und langsam dazu. Heute läuft das natürlich alles über unser BI-Portal oder das webbasierte Führungsinformationssystem. Dadurch sparen wir Kosten im sechsstelligen Bereich.   CFOworld: Die Situationsbeschreibung der Vergangenheit hört sich antiquiert an. Ist denn die Vermutung richtig, dass die verschärfte Wettbewerbssituation in Ihrer Branche den Anstoß zum Aufbau eines BICC gegeben hat? Anselm Schultze: Sicherlich, auch wir müssen uns jetzt im Wettbewerb behaupten. Los ging es bei uns mit einem Vorstandsbeschluss aus dem Jahre 2004 mit dem Ziel, schneller, effizienter und beweglicher zu werden. Seinerzeit waren die Abläufe äußerst schwerfällig. Die Fachbereiche meldeten Bedarf für von ihnen benötigte Analyse-Modelle an, die auf zig Stufen überprüft und konzipiert wurden. Irgendwann erhielt die IT einen Gestaltungsauftrag. Am Ende der Kette bekamen die Fachbereiche etwas, das auf Grund der oft langen Projektlaufzeiten zum Teil fachlich nicht mehr den aktuellsten Anforderungen entsprach.   CFOworld: Wie ist Ihr BICC denn aufgebaut? Anselm Schultze: Der Anstoß für den Aufbau des BICC kam bei uns aus dem Controlling , das den Wildwuchs ordnen wollte und musste und einen zentralen Überblick forderte. Heute sind wir auch im Geschäftsbereich Unternehmensentwicklung und Controlling angesiedelt. Hardware und Server hat unser Unternehmen mittlerweile an den Dienstleister Bitmarck ausgelagert. Wir bündeln im BICC Kompetenz aus der IT und aus den Fachbereichen und haben dafür verschiedene Rollen definiert: vom BI-Designer, der nah am Front End arbeitet, über den fachlichen Architekten bis hin zum Datenqualitäts-Manager. Anfangs waren wir zwölf Leute, heute sind es 19 Mitarbeiter. Wir haben darüber hinaus Unterstützung von externen Firmen bei unseren Projektvorhaben. Insbesondere ist die gesamte BI-Entwicklung bei uns im BICC angesiedelt. BICC als strategisches Instrument Versicherte gezielter ansprechen CFOworld: Sie begreifen das BICC auch als strategisches Instrument. Was meinen Sie damit konkret? Anselm Schultze: Mit dem BICC stellen wir die Unternehmenssicht auf die Daten allen Anwendern zur Verfügung. Das ist ein qualitativer Sprung gegenüber den reinen fachbereichsbezogenen Datenquellen. Darüber hinaus wollen wir unsere Versicherten zielgenauer ansprechen können, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dazu zählt, dass wir unseren Kunden individuell Angebote für bestimmte Heil- und Vorsorgemethoden machen und unser Marketing punktgenau die dafür nötigen Kampagnen fahren kann. Überhaupt ist unser Anspruch, in der Versorgung über Behandlungsmethoden und ihren Erfolg im Bilde zu sein und entsprechend steuern zu können. Ein Aspekt dabei ist, dass wir im BICC Informationen über Behandlungspfade aus Krankenhäusern und Arztpraxen bündeln, um daraus die für uns richtigen Schlüsse zu ziehen.   CFOworld: Sie nehmen die Krankendaten also ganz genau unter die Lupe? Anselm Schultze: Wir versuchen, aus den Daten Erkenntnisse für ein optimales Versorgungsmanagement abzuleiten. Selbstverständlich geschieht das auf pseudonymisierter Grundlage. Im Umgang mit sensiblen Daten haben wir sehr strenge Auflagen zu erfüllen. Wir versuchen, uns so gut wie möglich einen Überblick über Kosten und Nutzen verschiedener Therapien zu verschaffen, ohne dabei im Data Warehouse auf den einzelnen Versicherten zu schauen. Dadurch können wir effizienter arbeiten und unseren Versicherten im Krankheitsfall wertvolle Angebote machen.   CFOworld: Worin liegt denn dabei der nächste Entwicklungsschritt? Anselm Schultze: Unsere größte Baustelle ist die Schnelligkeit und Aktualität der Daten. Eine Schwangerschaft dauert bekanntlich neun Monate. Wenn wir eine Versicherte während ihrer Schwangerschaft beraten wollen, nutzt es uns wenig, wenn wir davon erst nach Monaten erfahren. Unser Problem dabei ist, dass wir mit Daten arbeiten, die wir nicht selbst generieren. Unsere Informationen bekommen wir beispielsweise, wenn ein niedergelassener Arzt am Ende eines Quartals mit uns über die Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnet. Da sind wir – ebenso wie bei der Qualität der Daten – nur teilweise Herr des Verfahrens. Eine Beschleunigung dieser Abläufe erhoffen wir uns durch politische Entscheidungen wie der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Autor: Werner Kurzlechner

Die CIO-Themenseiten - schon gesehen?

» Android » Apple » Blackberry » Bring your own device

» Cloud Computing » Dienstwagen » E-Commerce » E-Mail

» Facebook » Interim Management » iPad » iPad Apps

» iPhone » Linkedin » Office 365 » Projektmanagement

» Recruiting » Rolle des CIO » SaaS » Scrum

» SWOT-Analyse » Top-CIOs » twitter » Virtualisierung

» Windows 8 » Xing


Newsletter von CIO.de
CIO Netzwerk
Exklusiv
Exklusiv Blackberry
Wirtschaftsmeldungen
Karriere
Security
Stellenmarkt
Mobile IT
Healthcare IT
Public IT
Retail IT
Finance Forum
IT-Berater
SAP
Whitepaper
Worldnews

AKTUELLE BILDERGALERIE
Grundlegende Herausforderungen der Unternehmen
SERVICE
UMFRAGE
Yahoo beordert Heimarbeiter zurück ins Büro: Was halten Sie davon?
Der Schritt war überfällig: Ausufernde Heimarbeit behindert Kommunikation und Leistungskontrolle.
Heimarbeit sollte nicht ganz verboten, sondern auf ein paar Tage pro Monat beschränkt werden.
Ein solches Verbot demotiviert und läuft modernen, flexiblen Arbeitskonzepten zuwider.
Ich habe dazu keine Meinung.
» Abstimmen