Artikel zum Thema "Finance IT" bei CIO.de

Wie Bank-CIOs 9 Top-Zukunftsthemen meistern

Finance Forum Germany: Wie Bank-CIOs 9 Top-Zukunftsthemen meistern (Foto: Finance Forum Germany )
Finance Forum Germany: Innovationspotenzial und Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen in der Bank-IT hat der Executive Think Tank des Finance Forum Germany erarbeitet. » zum Artikel

IT optimiert Wertschöpfung der Banken

4. Finance Forum Germany: IT optimiert Wertschöpfung der Banken (Foto: Finance Forum Germany)
4. Finance Forum Germany: Die Bedeutung der IT-Abteilung als wertschöpfender Business-Partner für bankinterne Kunden wird zunehmen. Mehr Transparenz und Austausch sind jedoch gefragt. » zum Artikel

KfW startet SAP-Mammutprojekt

Einführung von SAP Finance: KfW startet SAP-Mammutprojekt (Foto: KfW Bankengruppe)
Einführung von SAP Finance: 600 Projektjahre, bis zu 160 Mitarbeiter: Mit diesen enormen Größen kalkuliert die KfW für ihre bis 2018 Jahre angelegte SAP Finance-Implementierung. » zum Artikel

10 Dinge, die IT-Abteilungen hinnehmen sollten

Rolle der IT: 10 Dinge, die IT-Abteilungen hinnehmen sollten (Foto: Andreas Haertle - Fotolia.com)
Rolle der IT: Wie wird die IT wahrgenommen? Als Melkkuh oder Kontrolletti. Anerkennung? Fehlanzeige. Womit sich die IT nach Expertenmeinungen abfinden sollte. » zum Artikel

Das IT-Wissen der Vorstände

Dax-30-Analyse: Das IT-Wissen der Vorstände (Foto: cio.de)
Dax-30-Analyse: CIOs sitzen selten im Vorstand. Aber CIO-Wissen verbreitet sich dort immer mehr. Eine Analyse der Dax-30-Firmen belegt, dass elf Prozent der Vorstände im Laufe ihrer Karrieren IT-Know-how gesammelt haben. Und es werden immer mehr. » zum Artikel

"Banken haben einige der besten IT-ler der Welt"

Accenture-Analyst:
Accenture-Analyst: Dem iPad sei Dank: Bei Business-Entscheidern in Banken wächst das Verständnis für die Bedeutung von IT. Den Geldhäusern gelingt es immer häufiger, die besten Informatiker der Welt einzustellen. Warum der Job eines Banken-CIOs trotzdem nicht einfach ist, erläutert Samad Masood von Accenture im Gespräch mit cio.de. » zum Artikel

Die IT-Organisation im Jahr 2016

Kienbaum-Studie: Die IT-Organisation im Jahr 2016 (Foto: SVLuma - Fotolia.com)
Kienbaum-Studie: CIOs sehen den Wandel in der IT, finden aber kein Personal dafür. Hier erklären drei IT-Chefs, wie (und mit wem) sie die neuen Aufgaben schaffen. Vorweg: Die Beratung Kienbaum rät, den "schlafenden Riesen" dabei nicht zu vergessen - also die Anwendungsentwicklung. » zum Artikel

Bank-Filialen erhalten größten Teil vom IT-Budget

Banken-Studie: Bank-Filialen erhalten größten Teil vom IT-Budget (Foto: BildPix.de - Fotolia.com)
Banken-Studie: Mit 27 Prozent stecken Banken den höchsten Anteil ihrer IT-Budgets in Filialen. Künftig wollen sie sich verstärkt um mobile Bezahldienste und die Integration von Social Media kümmern. » zum Artikel

4-Phasen-Modell der Enduser-Einbindung

Checkliste für Strategie: 4-Phasen-Modell der Enduser-Einbindung (Foto: Information Services Group Germany GmbH)
Checkliste für Strategie: Neue Technologien für das End User Computing (EUC) haben die Erwartungen nicht erfüllt, weil Nutzer nur unter operativen Aspekten betrachtet wurden. Alexander Müller-Herbst von der Information Services Group zeigt in seiner Kolumne den Weg für die passende Strategie auf. » zum Artikel

DKB passt IT-Ressourcen an Nachfrage an

Flexibles Online-Banking: DKB passt IT-Ressourcen an Nachfrage an (Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com)
Flexibles Online-Banking: Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat ihre IT-Systeme für das Online-Banking von einer statischen Infrastruktur in die dynamische Finance Cloud von FI-TS migriert. » zum Artikel

"Kann ich meine Facebook-Party versichern?"

Versicherungen und IT:
Versicherungen und IT: Vor allem die neue Mentalität der Konsumenten stellt Versicherer vor Herausforderungen. Zudem haben sie mit Compliance und Effizienzdruck zu kämpfen. Welche Rolle die IT spielen kann, darüber ist sich die Branche uneins. Das wurde beim Executive Think Tank "Insurance-IT" deutlich. » zum Artikel

Green IT Award für Private Cloud von Ricoh

Virtualisierung: Green IT Award für Private Cloud von Ricoh (Foto: Fujitsu)
Virtualisierung: Ricoh und Infosys haben für ihre gemeinsam entwickelte Private Cloud-Infrastruktur den Award "Best Cloud/Virtualisation Project of the Year" erhalten. » zum Artikel

Was der ideale CIO 2015 kann

Wichtige Skills für die Karriere: Was der ideale CIO 2015 kann (Foto: Yvonne Prancl - Fotolia.com)
Wichtige Skills für die Karriere: Welche Qualifikationen werden 2015 in Stellenbeschreibungen für CIOs abgefragt? Wir haben Peter High gefragt, den Autor des Buches "World Class IT". » zum Artikel

Die Top 25 Management-Beratungsunternehmen

Lünendonk-Liste: Die Top 25 Management-Beratungsunternehmen (Foto: nyul - Fotolia.com)
Lünendonk-Liste: Auf dem deutschen Mmarkt führt McKinsey vor der Boston Consulting Group und Roland Berger. Insgesamt tummeln sich mehr als 14.000 Consultants in dem Segment. » zum Artikel

Platz 7: Dietmar Schlößer, Deloitte

CIO des Jahres 2012 - Großunternehmen: Platz 7: Dietmar Schlößer, Deloitte (Foto: Deloitte)
CIO des Jahres 2012 - Großunternehmen: Dietmar Schlößer, CIO von Deloitte, hat im IT-Wettbewerb "CIO des Jahres 2012" den siebten Platz in der Kategorie Großunternehmen erreicht. » zum Artikel

Nord/LB Luxembourg geht mit Avaloq live

Zwei-Jahres-Projekt: Nord/LB Luxembourg geht mit Avaloq live (Foto: AXA)
Zwei-Jahres-Projekt: Avaloq baut seine Stellung im Bankenmarkt aus. Jetzt ist die Nord/LB Luxembourg mit dem Banking System live gegangen. Erst im April dieses Jahres entschied sich auch die Frankfurter Bankgesellschaft für Avaloq, obwohl Analysten internationale Anbieter vorne sehen. » zum Artikel

KfW Bankengruppe bilanziert mit SAP

Software und Beratung: KfW Bankengruppe bilanziert mit SAP (Foto: KfW Bankengruppe)
Software und Beratung: Die KfW Bankengruppe stellt auf Standardsoftware um und wird ab 2015 mit der SAP-Lösung "Financials" und dem Modul "Bank Analyzer" bilanzieren. » zum Artikel

VR-Banken mit neuem Online Banking Tool

Fiducia-Entwicklung: VR-Banken mit neuem Online Banking Tool (Foto: Deutsche Bank AG)
Fiducia-Entwicklung: Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen ihren Kunden ab dem kommenden Jahr ein neues Tool zur persönlichen Haushalts- und Budget-Planung anbieten. » zum Artikel

Outsourcing-Trends 2013

Ovum: Bundling, Cloud, Kundenwünsche: Outsourcing-Trends 2013 (Foto: alphaspirit - Fotolia.com)
Ovum: Bundling, Cloud, Kundenwünsche: IT-Outsourcing sei zwar kein sterbendes Konzept, so die Marktforscher von Ovum. Aber es wird sich massiv verändern. » zum Artikel

Pirlein neuer CIO bei Esprit

Bisher CIO bei Lekkerland: Pirlein neuer CIO bei Esprit (Foto: Lekkerland)
Bisher CIO bei Lekkerland: Nach fünf Jahren als Lekkerland-CIO wechselt Thomas Pirlein zur Modekonzern Esprit. Der Konzern befindet sich mitten in einer Umstrukturierung. » zum Artikel

Die Praxis-Trends bei Cloud Computing

Lünendonk-Studie: Die Praxis-Trends bei Cloud Computing (Foto: MEV Verlag)
Lünendonk-Studie: Vor allem IT, Finance und Controlling nutzen bislang Cloud-Services. Vor allem Infrastruktur-Services versprechen Einsparungen und Business-Effekte. » zum Artikel

R+V managt Mitarbeiter-Phones mit Good Technology

Mobile Devices: R+V managt Mitarbeiter-Phones mit Good Technology (Foto: R+V Versicherung)
Mobile Devices: Mitarbeiter der R+V Versicherung können geschäftliche E-Mails, Kontakte und Termine über eine zentrale Good-Lösung auf privaten Mobilgeräten abrufen. » zum Artikel

ROI bei Social Media schwer zu messen

Strategie in 3 Schritten: ROI bei Social Media schwer zu messen (Foto: Kirill Kedrinski - Fotolia.com)
Strategie in 3 Schritten: Die Mehrheit der Unternehmen will die Kommunikation mit dem Endverbraucher via Social Media ausbauen - eine IBM-Studie zeigt die Hürden bei dem Ansinnen. » zum Artikel

Projekt-Lektionen am CERN

Forrester: Best Practice Service Management: Projekt-Lektionen am CERN (Foto: Brillux GmbH & Co. KG)
Forrester: Best Practice Service Management: Das Forschungsinstitut CERN hat eine zentrale Service Management-Plattform implementiert. Für Forrester taugt das Projekt als Blaupause für andere Anwender. » zum Artikel

4 CIOs über den Nutzen der Cloud

Kosten, Bedenken, Reifegrad: 4 CIOs über den Nutzen der Cloud (Foto: Joachim Wendler)
Kosten, Bedenken, Reifegrad: Cloud Computing hat das Zeug zu einem neuen Paradigma, das belegt eine aktuelle Studie aus dem Hause Lünendonk. Vier CIOs aus Milliardenkonzernen diskutieren die Ergebnisse und berichten, was sie wann und warum in welche Cloud auslagern würden - und was nicht. » zum Artikel

BYOD noch nicht mehrheitsfähig

IDC-Leitfaden zur Mobile-Strategie: BYOD noch nicht mehrheitsfähig (Foto: Ben Chams - Fotolia.com)
IDC-Leitfaden zur Mobile-Strategie: Smartphones und Tablets sind verbreitet, doch ein echtes "Bring-Your-Own"-Konzept verfolgen die meisten Firmen nicht - sie stellen mobile Geräte lieber selbst. » zum Artikel

Wenn das Outsourcing nicht klappt

Fehleranalyse und Insourcing: Wenn das Outsourcing nicht klappt (Foto: Deloitte Consulting GmbH)
Fehleranalyse und Insourcing: Die Outsourcing-Ziele werden längst nicht immer erreicht. Wer dann Insourcing betreibt, ist meist zufrieden damit. Peter Ratzer von Deloitte erklärt, was bei kritischen Outsourcing-Projekten zu tun ist. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Finance IT" im IDG-Netzwerk
 

CFOworld : Wie haben sich Ihre Aufgaben in den letzten Jahren geändert? Rossi : Seit längerem haben die Finanz- und IT-Abteilungen mit den vielen Regelungen für Rechnungslegung und Compliance zu kämpfen. Hinzu kam in den letzten zwölf Monaten die mit der Wirtschaftskrise einhergehende Unsicherheit in den Märkten. Wir mussten Pläne und Szenarien erarbeiten, um uns gegen drohende Umsatzeinbrüche zu wappnen. In dieser Zeit war und ist das gesamte Management inklusive CFO stark gefordert. CFOworld : Wie definieren Sie Compliance? Rossi : Compliance bedeutet für mich alle Maßnahmen einzuhalten und zu befolgen, die notwendig sind, um eine effektive Corporate Governance sicherzustellen. Letztere soll einer Geschäftsleitung die Instrumente für eine regelkonforme und verantwortungsvolle Unternehmungssteuerung liefern. Direkter Drath zur IT CFOworld : Wie informieren Sie sich über IT und Technologietrends? Rossi : Ich habe das Glück, dass man sich bei Swisscom tagtäglich mit IT und Technologietrends auseinandersetzt. Allein durch meine Teilnahme am Geschäftsleben und Diskussionen mit Kollegen bin ich über die wichtigsten IT-Trends auf dem Laufenden.   CFOworld : Und wo halten Sie sich über HR und Führungsmethoden auf dem Laufenden? Rossi: Diese Informationen hole ich mir unter anderem im Internet auf spezialisierten Plattformen wie www.hrtoday.ch . CFOworld : Was macht für Sie einen guten CFO aus? Rossi : Der CFO sitzt als Co-Pilot in der Geschäftsleitung und stellt durch transparente Daten und einen gesunden Geschäftsverständnis sicher, dass sein Unternehmen langfristig Erfolg hat. Ebenso muss er die zunehmenden Compliance-Themen umsetzen helfen, ohne dabei die Linienorganisation zu stark zu belasten. Autor: Horst Ellermann
Innovationspotenzial und Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen in der Bank-IT hat der Executive Think Tank des Finance Forum Germany erarbeitet.
Der Finanzbranche geht es trotz jüngster Jubelmeldungen nicht gut. Für das Wall Street Journal hat gerade Simon Nixon analysiert, wie bedroht europäische Banken tatsächlich sind. In solchen Analysen werden viel zu selten die Folgen für die Unternehmensfinanzierung herausgearbeitet. Trotz gewaltiger Liquiditätshilfen der Europäischen Zentralbank quetscht die Zwinge aus Regulierungsanforderungen und Rentabilität die Kreditportfolios schwer zusammen: Banken müssen ihre Priorität zunehmend an ihrer Risk-Return-Strategie sowie an den Basel-Anforderungen orientieren - sowohl in Bezug auf das Eigenkapital als auch auf die Liquidität. Sie können somit erst nach “risikoadjustierter Kapitalallokation” auf die Kundenbedürfnisse eingehen. Selbst erstklassige Kredite werden abgelehnt Was sperrig klingt, ist im Grundsatz einfach: Durch die Regulierung und die erschwerte Refinanzierung stehen Banken für verschiedene Risikoklassen ihrer Kredite respektive verschiedene Geschäftsfelder nur noch eine niedrigere freie “Risikodeckungsmasse” zur Verfügung. Übersteigt die Kreditnachfrage einer Risikoklasse die erforderliche “Risikodeckung”, können keine neuen Kredite mehr vergeben werden, wenn man nicht umschichten kann. Komplizierter wird dies durch die Liquiditätsanforderungen von Basel III. Diese führen tendenziell dazu, dass Banken mehr auf höhere Liquidierbarkeit ihrer Aktivseite und Fristenkongruenz achten müssen. Noch müssen diese Anforderungen aber nicht zwingend eingehalten, sondern zunächst nur berichtet werden. Ein angefragter Kredit muss also erst die vorgenannten Anforderungen erfüllen, bevor überhaupt eine Zusage möglich ist. Dies führt dazu, dass selbst erstklassige Kredite im Neugeschäft abgelehnt werden müssen, weil diese unter Risk-Return-Gesichtspunkten nicht rentabel sind. Große erstklassige Kreditnehmer können sich oft am Kapitalmarkt günstiger finanzieren als über klassische Bankkredite. Das könnte auch ein Grund sein, wieso plötzlich mehr Geld für Mittelstandskredite zur Verfügung steht. Neben den Frustration vieler Unternehmen über die Kreditprozesse verstärkt dies den auch von der Bundesbank diagnostizierten Trend in der Außenfinanzierung weg vom Bankkredit. Ich hatte bereits im Februar geschrieben, dass der Anteil der Kreditfinanzierung über Banken im Jahr 1991 noch 32 Prozent betrug und er bis in das Jahr 2010 auf 18 Prozent zurückgegangen ist - siehe Beteiligung statt Bankkredit . Kredite anderer Gläubiger, darunter unter anderem Versicherungen und weitere Finanzinstitute, sind dagegen im gleichen Zeitraum gewachsen. Mich würde es nicht überraschen, wenn der Anteil der Bankkredite an der Außenfinanzierung zum Ende des Jahres 2012 unter 16 Prozent liegt. Professionalisierung des Credit Managements Bemerkenswert an der neuen Entwicklung ist, dass die Finanzierung der Unternehmen untereinander, sogenanntes Corporate-to-Corporate-Finance , eine zunehmend stärkere Rolle spielt. Die Bundesbank deutete diesen Trend bereits in einem Aufsatz zur Unternehmensfinanzierung in ihrem Monatsbericht im Januar dieses Jahres an. Mit Amazon und Google haben gerade zwei sehr prominente Konzerne strukturierte Finanzierungsprogramme für ihre Businesskunden gestartet. Bis zu 800.000 US-Dollar soll der Buchriese seinen Marktplatzverkäufern zur Verfügung stellen, ohne dies allerdings selbst zu bestätigen. Google vergibt Finanzierungen für sein Adwords-Programme bis zu 100.000 US-Dollar. Die Ankündigungen und die Beträge lassen erahnen, dass wir hier mehr als über normale Lieferantenkredite sprechen. Man könnte sagen: Der Lieferanten- oder Handelskredit erfährt eine Renaissance und wird professionalisiert. In den Jahren 2008 und 2009 war das noch eher aus der Not der Finanzkrise geboren, weil man klammen Kunden nicht die Lieferungen streichen wollte. Mittlerweile bauen aber immer mehr Unternehmen eine Infrastruktur auf, die über das normale Forderungsmanagement hinausgeht. Ein entsprechendes Credit Management nebst Treasury sorgt für die notwendige Professionalität und Massentauglichkeit. Gerade eine sachgerechte Bonitätseinschätzung- und professionelle Liquiditätssteuerung sind notwendig, um Handelskredite risikogerecht zu steuern. Unternehmen nähern sich hierbei sogar zunehmend der Steuerungsqualität von Banken, ohne selbst Bank zu sein. Das bedeutet nicht, dass Kunden unbegrenzt Geld erhalten. Aber durch die Professionalisierung des Credit Managements wird Corporate-to-Corporate-Finance zu einem strategischen Instrument, das die Kundenbindung erhöht und zusätzliche Erträge bei genauer Risikokontrolle ermöglicht. Mehr Erlöse und Kundenbindung Die Risiken für Google und Amazon dürften daher überschaubar bleiben, weil es sich in beiden Fällen um eigene Kunden handelt, die man besser als unbekannte Dritte kennt. Das so aufgebaute Know-how und die entsprechende (IT-)Infrastruktur lassen sich außerdem sukzessive auf weitere Kundenkreise ausrollen. Daneben könnten die Internet-Riesen aus diesem Geschäft selbst nach Abzug kalkulatorischer Risikokosten mehr Erlöse erzielen, als wenn sie ihre Liquidität einfach nur zu einer Bank tragen. Nebenbei wird die Kundenbindung deutlich erhöht. Corporate-to-Corporate-Finance ist keineswegs neu, erfährt aber eine neue Bedeutung. Für Finanzvorstände stellt sich daher die Frage, ob man diesem Trend nur passiv folgt oder ihn selbst aktiv gestaltet, um etwa die Finanzierungskosten zu senken respektive zusätzliche Einnahmen daraus zu generieren. Die Entscheidung über eine aktive Gestaltung setzt allerdings die Beantwortung einiger weiterer strategischer und operativer Fragen voraus. Eine Vertiefung hebe ich mir für einen späteren Beitrag auf. Dirk Elsner war mehrere Jahre Bereichsleiter einer Bank und Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensgruppe. Heute berät er für die Innovecs GmbH Banken und mittelständische Unternehmen. Daneben betreibt er privat das preisgekrönte Finanzblog Blick Log . Sie erreichen ihn per E-Mail unter dirk.elsner(at)innovecs.de. Die letzten Beiträge von Dirk Elsner: SEPA: Feinheiten der Lastschriftverfahren (11. Oktober 2012) SEPA: Aufwand durch Lastschriftmandate (4. Oktober 2012) Basel III: Weitere Billionen in Staatsanleihen (27. September 2012) SEPA: Credit Transfer im Überblick (24. September 2012) SEPA: Rechtliche Grundlagen mit Praxisbezug (17. September 2012) SEPA: Drohung über der Unternehmenswelt (7. September 2012) What You See Is All There Is (27. August 2012) Autor: Dirk Elsner

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