Artikel zum Thema "Green" bei CIO.de

Ein Ex-Banker mischt die Green Economy auf

Interview mit einem Pionier: Ein Ex-Banker mischt die Green Economy auf (Foto: Pavan Sukhdev, GIST Advisory Private Ltd.)
Interview mit einem Pionier: Natur ist für ihn Kapital, hohe Verschuldung ein Kernproblem: Pavan Sukhdev, ehemaliger Top-Banker, kämpft für einen radikalen Wandel der Unternehmenskultur. » zum Artikel

ABB betreibt Rechenzentrum mit Gleichstrom

Mit Green und HP: ABB betreibt Rechenzentrum mit Gleichstrom (Foto: ABB)
Mit Green und HP: IT-Dienstleister Green und HP unterstützen ABB bei einem Rechenzentrum-Vorzeigeprojekt in der Schweiz. » zum Artikel

Green IT Award für Private Cloud von Ricoh

Virtualisierung: Green IT Award für Private Cloud von Ricoh (Foto: Fujitsu)
Virtualisierung: Ricoh und Infosys haben für ihre gemeinsam entwickelte Private Cloud-Infrastruktur den Award "Best Cloud/Virtualisation Project of the Year" erhalten. » zum Artikel

Irrationale Ängste

"Es fehlt an Mut bei Green IT": Zum dritten Mal wird 2012 der Green IT Best Practice Award ausgeschrieben. Hans-Joachim Popp, CIO vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), leitet die Jury. Er beklagt Feigheit - etwa, wenn es um Wasser im Rechenzentrum geht. » zum Artikel

8 Tipps fürs Management virtueller Desktops

Kosten, Netzwerk, SSO: 8 Tipps fürs Management virtueller Desktops (Foto: Dell)
Kosten, Netzwerk, SSO: Virtual Desktop Infrastructure (VDI) gilt als billigere Alternative zu klassischen PCs. Doch wer beim Management von VDI nicht aufpasst, zahlt schnell drauf. » zum Artikel

IT-Strombedarf: Anstieg um 50 Prozent droht

Studie für Bundestag: IT-Strombedarf: Anstieg um 50 Prozent droht (Foto: AXA)
Studie für Bundestag: Der Energieverbrauch durch IT in Deutschland könnte bis 2020 um die Hälfte steigen, warnt das Berliner Borderstep-Institut in einem Gutachten für den Bundestag. » zum Artikel

Rechner frisst 1,8 Millionen Euro Stromkosten

Der hungrige Hermit: Rechner frisst 1,8 Millionen Euro Stromkosten (Foto: HLRS)
Der hungrige Hermit: Der schnellste Rechner Deutschlands verbraucht Strom für mehr als 1,8 Millionen Euro pro Jahr. Und das, obwohl die Betreiber "Hermits" Energiehunger schon gezügelt haben. Ein Interview mit Stefan Wesner vom HLRS in Stuttgart. » zum Artikel

Zielkonflikte beim Outsourcing

Checkliste nachhaltiges Outsourcing: Zielkonflikte beim Outsourcing (Foto: Information Services Group Germany GmbH)
Checkliste nachhaltiges Outsourcing: Nur Leistung und Preise zählen beim Outsourcing, dagegen spielt Nachhaltigkeit noch kaum eine Rolle. Wie CIOs das ändern können, erklärt Alexander Müller-Herbst von Compass in seiner Kolumne. » zum Artikel

Audi eröffnet neues Rechenzentrum

6000 Server, 51.000 Nutzer: Audi eröffnet neues Rechenzentrum (Foto: Audi AG)
6000 Server, 51.000 Nutzer: In Ingolstadt hat der Autobauer ein energie-effizientes Data Center für 650 Racks errichtet. Vom TÜV gab es dafür bereits eine Auszeichnung. » zum Artikel

Trendmonitor zum Thema Fachkräftemangel

Mitmachen und ein Kindle Fire gewinnen: Trendmonitor zum Thema Fachkräftemangel (Foto: IDG Business Media GmbH)
Mitmachen und ein Kindle Fire gewinnen: Nehmen Sie an unserer Umfrage zum Thema Fachkräftemangel teil und sichern Sie sich die Chance auf einen Amazon Kindle Fire. » zum Artikel

IT-Dreckschleudern im Reality Check

CO2-Ausstoß in der IT: IT-Dreckschleudern im Reality Check (Foto: BT)
CO2-Ausstoß in der IT: Computer fressen 1,8 Prozent des Stroms in Deutschland, Kommunikationstechnik noch gar nicht mitgerechnet. Trotzdem haben die CO2-Schleudern das Potenzial, die Welt besser zu machen, wettet zumindest Karsten Lereuth von BT. » zum Artikel

Cloud: konkreter als gedacht

Editorial aus CIO-Magazin 10/2012: Cloud: konkreter als gedacht (Foto: cio.de)
Editorial aus CIO-Magazin 10/2012: Die neue Oktober-Ausgabe des CIO-Magazins ist erschienen. Welche Schwerpunktthemen Sie im aktuellen Heft finden, verrät Ihnen CIO-Chefredakteur Horst Ellermann. » zum Artikel

Wundersames "Wirtschaftswunder" in China - Wachstum geschönt?

Die Hoffnungen sind groß, dass Chinas Wachstum die Weltwirtschaft aus der Krise ziehen kann. Die offiziell gemeldeten 7,8 Prozent Wachstum sind beeindruckend. Aber es mehren sich Zweifel, ob sie richtig sind. » zum Artikel

Wie der CIO mit dem CFO reden muss

Zehn Ratschläge: Wie der CIO mit dem CFO reden muss (Foto: MEV Verlag GmbH)
Zehn Ratschläge: CIOs sollten stärker aus Sicht des CFOs argumentieren. Daher sollten sie immer über Kostensenkungen sprechen und nie über den Projekt-ROI (Return on Investment). » zum Artikel

Die To-Do-Liste für Banken

Trendstudie Bank & Zukunft: Die To-Do-Liste für Banken (Foto: dinostock - Fotolia.com)
Trendstudie Bank & Zukunft: Die Sicherheit des IT-Betriebs sowie weitere Einsparungen sind zentrale Herausforderungen. Das ergab eine Zukunftsstudie von Fraunhofer und IBM. » zum Artikel

Experten-Netzwerk für Fujitsu-AnwenderSubnet

Fujitsu NEXT e.V.: Experten-Netzwerk für Fujitsu-Anwender (Foto: Tom - Fotolia.com)
Fujitsu NEXT e.V.: Fujitsu NEXT ist der IT-Anwenderverein für Fujitsu-Kunden. Das "Network of Experts" will den Erfahrungsaustausch von Fujitsu-Anwendern fördern und bezieht hierzu neben Fujitsu-Kunden auch Spezialisten sowie IT-Experten aus Wissenschaft und Forschung ein. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die intensive Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen der Informationstechnologie. Der Fokus ... » zum Artikel

Sieg mit Warmwasserkühlung

Deutscher Rechenzentrumspreis: Sieg mit Warmwasserkühlung (Foto: STRATO AG)
Deutscher Rechenzentrumspreis: Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Der Gewinner 2012 ist das Leibniz-Rechenzentrum. Allerdings: Nur für ein Viertel der IT-Beschaffer ist Energieeffizienz ein sehr wichtiges Kriterium. » zum Artikel

Abfuhr für Big Data

5 Probleme für die Datenanalyse: Abfuhr für Big Data (Foto: Ben Chams - Fotolia.com)
5 Probleme für die Datenanalyse: Big Data lässt deutsche Unternehmen ziemlich kalt. Das geht aus der aktuellen CIO.de-Umfrage hervor. Eine Studie von TNS Infratest zeigt fünf Kernprobleme auf. » zum Artikel

Die perfekte Kühlung für das Data Center

Energie-Effizienz im Rechenzentrum: Die perfekte Kühlung für das Data Center (Foto: SAP AG)
Energie-Effizienz im Rechenzentrum: Kühlung verschlingt nahezu ein Drittel des Energieverbrauchs im Rechenzentrum. Mehr Energieeffizienz und eine bessere Power Usage Effectiveness (PuE) stehen deshalb im Focus der IT-Verantwortlichen. » zum Artikel

Nachholbedarf bei HP und Novell

Forrester zu Client Management : Nachholbedarf bei HP und Novell (Foto: frenta - Fotolia.com)
Forrester zu Client Management : Forrester vermisst auf dem Client-Management-Markt Suiten für alle Ansprüche. Am besten schneiden Symantec und CA ab, die aber auch nicht alle Wünsche erfüllen. » zum Artikel

Product Owner verdienen mehr als Key Accounter

IT-Manager wetten: Product Owner verdienen mehr als Key Accounter (Foto: Funk Gruppe)
IT-Manager wetten: IT-Chef Heiko Scharnberg von der Funk Gruppe wettet, dass sich 2023 ein Product Owner in der IT auf gleichem Gehaltsniveau befindet wie ein Key Account Manager. » zum Artikel

Apple MacBook Pro mit Retina-Display im Test

2880 x 1800 Pixel Bildschirmauflösung: Apple MacBook Pro mit Retina-Display im Test
2880 x 1800 Pixel Bildschirmauflösung: Das neue MacBook Pro von Apple bietet mit seinem 15,4-Zoll-Retina-Display die sehr hohe Auflösung von 2880 x 1800 Pixel. Außerdem setzt es auf Intels neue Core-i7-CPUs mit Ivy-Bridge-Architektur. Im Test schlägt sich das Retina-MacBook recht gut. » zum Artikel

Wie 2012 für die IT-Dienstleister lief

T-Systems, IBM, CSC & Co.: Wie 2012 für die IT-Dienstleister lief (Foto: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)
T-Systems, IBM, CSC & Co.: Zwei widersprüchliche Trends prägten das Jahr: steigender Preisdruck und wachsende Umsätze. T-Systems, IBM, Accenture, CSC und Capgemini im Kurzcheck. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Green" im IDG-Netzwerk
 

Mainframes, Server, PCs, mobile Geräte und Cloud-Services: Fujitsu Technology Solutions spiegelt in seiner wechselvollen Geschichte auch die rasante Entwicklung der IT wider. Die Historie des Unternehmens ist eng mit Siemens verknüpft.
Pavan Sukhdev sieht nicht aus wie ein Weltverbesserer. Nach außen geht er immer noch als der Deutschbanker durch, der er bis vor wenigen Jahren war: Maßanzug, Seidenkrawatte, das Auftreten eines Topmanagers. Seine Ideen und Worte aber sind radikal. Wenn er spricht, ist von seinem Vorleben als Karrierebanker nichts mehr zu spüren.   Er redet über den Widerspruch zwischen Wachstumsglaube und Umweltausbeutung, über Werbung, die nicht informiert, sondern aggressiv zum Kaufen anregt, über Verschuldung, über Umweltsteuern. Er ist der ideale Botschafter für einen grünen Wandel - denn Unternehmenslenker nehmen ihn ernst und hören ihm zu.   Bis vor Kurzem war Sukhdev Chef der Green-Economy-Initiative des UN-Umweltprogramms, wo er die Studie TEEB und den Green Economy Report verantwortete. Im September erschien sein Buch Corporation 2020 , in dem er aufzeigt, wie ein grundsätzlicher Wandel der Unternehmenskultur möglich wäre. Das Buch ist Teil einer Kampagne, mit der er Manager und Politiker für seine Ideen gewinnen will. Am Rande der Konferenz haben wir ihn gefragt, ob das nicht zu viel auf einmal verlangt ist. Herr Sukhdev, Sie plädieren für einen radikalen Umbruch: Unternehmen sollen ihre Umweltauswirkungen messen und veröffentlichen, die Werbung soll verantwortungsvoll werden. Außerdem fordern sie, dass Verschuldung begrenzt und die Entnahme natürlicher Ressourcen besteuert wird. Ist das nicht eine zu ambitionierte Vision? Sukhdev: Nein, sie ist sogar noch schwach. Ich lasse mich davon leiten, was wir in 10 Jahren wirklich erreichen können. Und ich denke an die Zeit, die uns noch bleibt. Was die Ressourcen betrifft, stoßen wir bald an die Grenzen der Belastbarkeit unseres Planeten. Das gilt heute schon für das Klima, die Artenvielfalt, bald für Stickstoff und Phosphat, die in der Landwirtschaft unersetzlich sind. Wenn allein Marokko und Südafrika rund 50 Prozent des weltweit vermuteten Phosphors kontrollieren, sollte das ein Alarmsignal sein - weil wir uns abhängig machen. Sie sprechen davon, dass zu viele Unternehmen zu sehr auf Kosten der Umwelt gewachsen sind. Das funktioniert aber noch ziemlich gut. Wie wollen Sie bei denen ein radikales Umdenken provozieren? Um das Verhalten der Unternehmen zu ändern, müssen wir ihr Umfeld ändern. Das Umfeld von Unternehmen besteht aus Politik, Preisen und Institutionen. Vor allem aber ist es eine Politikfrage. Ein Beispiel: Der wichtigste Preis, den wir ändern müssen, ist die Besteuerung. Das machen wir heute falsch: Wir besteuern Wertschöpfung, wir besteuern Jobs, Güter, aber nicht die Zerstörung der Umwelt…   …also das, was Volkswirte als negative externe Effekte bezeichnen, wie beispielsweise Luftverschmutzung… …genau, oder eben die Folgen der Ressourcen-Ausbeutung. Eine weitere Sache sind die Berichtspflichten von Unternehmen. Heute berichten Großkonzerne nur über ihre finanziellen Aktivitäten. Gut, es gibt zu Weihnachten eine Flut von Nachhaltigkeitsberichten, die kaum jemand liest. Was wir jetzt brauchen, sind Berichtspflichten über diese externen Effekte. Das Konzept kennen wir aus der Wissenschaft seit mindestens 40 Jahren. Es ist idiotisch, das weiter zu ignorieren. Sie kämpfen auch gegen Verschuldung. Warum? Ohne Schulden wären wir nicht so schnell so weit gekommen, auch die grüne Wirtschaft nicht. Ich kritisiere vor allem das heutige Modell eines weltweit tätigen Konzerns, dessen Größe Maßstab des Erfolgs ist. Dieses Modell ist im Wesentlichen von Verschuldung angetrieben: Sie können sich Geld leihen und in so vielen Ländern investieren, wie sie wollen. Verschuldung ist viel zu einfach, wir müssen sie begrenzen. Und dabei rede ich nicht nur von Banken, die zu groß sind, um sie untergehen zu lassen - das sind inzwischen auch Konzerne.   Eine Forderung, die spätestens seit der Finanzkrise von 2007 viele äußern. Passiert ist aber kaum etwas. Brauchen wir noch mehr Krisen, damit Ihre Worte gehört werden? Krisen bringen die Leute zum Nachdenken, das ist schon mal der erste Schritt. Gelernt haben wir aber nichts. 2001 war die Reaktion der Zentralbanken die gleiche wie 2008 und heute: Sie haben immer mehr Geld gedruckt und das Schuldenmachen wieder erleichtert. Das wird nicht funktionieren. Ein Investor sagte mir einmal den schlauen Satz, das sei wie einem Alkoholkranken immer mehr Alkohol zu geben, um ihn zu heilen. Offensichtlich ist die Politik zu zaghaft. Wenn aber das schon so ist, wie wollen Sie dann etwa die großen Bergbau- und Saatgutkonzerne zum Umdenken bewegen? Zwei Punkte: Sie müssen erstens das drohende Unheil erkennen. Und sie müssen sehen, dass es in ihrem Interesse ist, wenn sie ihre Ausrichtung als Konzern ändern und Wachstum und finanzielle Profite nicht mehr über alles stellen. Es hat keinen Sinn, arme Bauern zu zermürben, indem man sie zwingt, immer neues Saatgut, immer mehr Pestizide und immer mehr Dünger zu kaufen, bis es ohne staatliches Geld nicht mehr geht.   Ist der Wandel auch eine Generationenfrage? Ich glaube schon, dass jüngere Generationen besser begreifen können, in welche Richtung wir gehen müssen. Aber, wie Al Gore einmal sagte: Es ist schwierig, etwas zu verstehen, wenn mein Job davon abhängt, es nicht zu verstehen. Es gibt noch sehr viele Leute in Unternehmen, die aus persönlichen Interessen die Realität nicht verstehen wollen. Können wir diese Verweigerung akzeptieren? Nein, wir müssen als Gesellschaft das Wort ergreifen und diesen Leuten sagen: Kommt endlich in der Wirklichkeit an! Dieser Beitrag erschien zuvor auf Wirtschaftswoche Online (Quelle: Wirtschaftswoche ). Autor: Jan Willmroth
Natur ist für ihn Kapital, hohe Verschuldung ein Kernproblem: Pavan Sukhdev, ehemaliger Top-Banker, kämpft für einen radikalen Wandel der Unternehmenskultur.

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Yahoo beordert Heimarbeiter zurück ins Büro: Was halten Sie davon?
Der Schritt war überfällig: Ausufernde Heimarbeit behindert Kommunikation und Leistungskontrolle.
Heimarbeit sollte nicht ganz verboten, sondern auf ein paar Tage pro Monat beschränkt werden.
Ein solches Verbot demotiviert und läuft modernen, flexiblen Arbeitskonzepten zuwider.
Ich habe dazu keine Meinung.
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