Artikel zum Thema "IT-Großprojekte" bei CIO.de

Roland Berger: Checkliste für Großprojekte

Hilfe gegen Scheitern: Roland Berger: Checkliste für Großprojekte (Foto: Roland Berger)
Hilfe gegen Scheitern: Die Erfahrung zeigt: Je größer ein IT-Projekt, desto größer das Risiko des Scheiterns. Das muss nicht sein. Andreas Dietze und Patrick Hallinger von Roland Berger zeigen Ihnen, woran Sie erkennen können, ob Ihr Projekt gefährdet ist und wie Sie es auf Kurs halten können. » zum Artikel

Bayer Healthcare CIO gewinnt IT Strategy Award

Beste IT-Strategie: Bayer Healthcare CIO gewinnt IT Strategy Award (Foto: Euroforum/C. Meyer)
Beste IT-Strategie: CIO Matthias Moritz hat den IT-Strategie-Preis des Handelsblatts gewonnen. Die Jury lobte gewaltige IT-Innovationen in der Gesundheitssparte des Bayer-Konzerns. » zum Artikel

Provinzial schafft IT-Vorstandsposten

Niemöller steigt auf: Provinzial schafft IT-Vorstandsposten (Foto: Provinzial Nordwest Holding)
Niemöller steigt auf: Im Vorstand des Versicherungskonzerns Provinzial Nordwest gibt es erstmals ein eigenes IT-Ressort. Thomas Niemöller übernimmt die Aufgaben von Gerd Borggrebe. » zum Artikel

Alle Elena-Daten jetzt gelöscht

Nach gescheitertem Großprojekt: Alle Elena-Daten jetzt gelöscht (Foto: Deutsche Rentenversicherung Bund)
Nach gescheitertem Großprojekt: Der Elektronische Einkommensnachweis sollte Bürokratie abbauen und Meldeverfahren automatisieren. Nach dem Stopp im Juli wurden jetzt alle Daten auch physikalisch gelöscht. » zum Artikel

Gelder für IT-Projekt gestoppt

Schlechtes Projektmanagement: Gelder für IT-Projekt gestoppt (Foto: Stadt Hamburg)
Schlechtes Projektmanagement: Nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ gibt es in Hamburg große Probleme beim Software-Projekt JUS-IT. Die Gelder wurden zunächst gestoppt. » zum Artikel


Artikel zum Thema "IT-Großprojekte" im IDG-Netzwerk
 

Zwei Worte reichen dem Hamburger Otto-Konzern als Begründung für das Scheitern eines SAP-Projektes: sehr komplex. Das im Jahr 2009 gestartete Vorhaben, die Anwendungslandschaft mit SAP-Standardsoftware zu zentralisieren, habe sich als sehr komplex herausgestellt. Nun wurde das ehrgeizige Vorhaben mit dem Namen Passion for Performance (P4P) gekippt. Otto hatte es im April vorigen Jahres als größtes IT-Projekt der Firmengeschichte bezeichnet. Das Unternehmen schnwenkt nun auf Dezentralisierung um. Offiziell heißt es: "Aus Sicht der Otto Group stärkt diese Entscheidung zum dezentralen Management der IT die Schlagkraft und Wettbewerbsfähigkeit der Konzernunternehmen nachhaltig." Die Otto Group werde nun selbstverständlich in ihre IT investieren und diese dezentral zukunftsfähig ausrichten. Eine zentrale IT-Governance soll dafür sorgen, dass übergreifende Zielsetzungen verfolgt werden können. Trio an der Spitze Ärger mit P4P zeichnete sich schon länger ab. Bereits im Frühjahr 2011 verließ Thomas Tribius , seinerzeit CIO, den Konzern. Otto rief damals eine Analysephase für das Projekt aus. Diese wurde auf sechs Monate angesetzt und sollte Zeit geben, die Strukturen nochmals zu überdenken. Tribius folgte ein Trio an der IT-Spitze nach: Uwe Kolk, Christoph Möltgen und Michael Picard. Picard wechselte jedoch Anfang 2012 als Personalchef zur Metro. Seine Aufgaben übernahm Inken Stavenhagen . Diese drei Direktoren des internen IT-Dienstleisters Group Technology Partner (GTP) berichten an Jürgen Schulte-Laggenbeck. Er ist Finanz- und IT-Vorstand der Otto Group. Was das Ende des SAP-Projektes für GTP bedeutet, das wollte ein Sprecher der Otto Group nicht präzisieren. Dafür sei es noch zu früh, so der Sprecher. Eines aber sei klar: "Die GTP wird sich neu positionieren müssen." Schaden im zweistelligen Millionenbereich Den finanziellen Schaden beziffert der Sprecher auf einen zweistelligen Millionenbereich. Knapp hundert Kollegen hätten an P4P gearbeitet. Dennoch will der Sprecher beim Scheitern des Großprojektes nicht nur negative Folgen sehen: Die Erfahrungen und das gewonnene Wissen nützten dem Konzern. Keinesfalls sei das Ende von P4P als Entscheidung gegen SAP zu verstehen, so der Sprecher weiter. Einzelne Gesellschaften des Konzerns wie beispielsweise Sport-Scheck und Bon Prix haben sich für SAP entschieden. Händler haben zusätzlich Probleme Ruediger Spies, Independent Vice President Enterprise Applications beim Marktforscher IDC, sagt über das Scheitern des Projektes: "Eine solche SAP-Einführung ist nicht trivial." Dabei habe ein Versandhändler noch einmal eine ganz andere Lastverteilung auf die Prozesse zu bewältigen als der stationäre Einzelhandel, weil viele Kunden beispielsweise mehrere Artikel zur Anprobe bestellen und dann einige davon zurückschicken. "Solche Mengen an Retouren verzeichnet der stationäre Handel nicht", sagt Spies. Otto selbst entwickelte sich vom Katalogversender zum modernen Online-Händler. Werner Otto hatte das Unternehmen am 17. August 1949 als Otto-Versand gegründet, in den 1970er Jahren entwickelte sich das Haus durch Unternehmensbeteiligungen, Neugründungen und Joint Ventures zur heutigen Otto Group. Die Hanseaten betreiben nach wie vor stationäre Geschäfte zum Abverkauf von Restposten. Unternehmensteile wie etwa Sport-Scheck kommen ursprünglich aus dem stationären Einzelhandel und haben Versand- und Online-Handel erst später entwickelt. Diese Multi-Channel-Strategie muss in den Systemen abgebildet werden. Problematische Dezentralisierung Beim Stichwort Dezentralisierung sieht IDC-Analyst Spies einen ganz pragmatischen Vorteil: "Man kann mehr ausprobieren, man kann parallel lernen", sagt Spies. Das hebe den Nachteil, dass eben auch manche Arbeit doppelt gemacht werde, zumindest teilweise wieder auf. Die Otto-Group steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2011/12 nach eigener Darstellung auf 11,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Beitrag erschien zuvor auf CIO.de . Autor: Christiane Pütter
Der Elektronische Einkommensnachweis sollte Bürokratie abbauen und Meldeverfahren automatisieren. Der Bitkom ist jetzt wütend, Datenschützer jubeln.
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Yahoo beordert Heimarbeiter zurück ins Büro: Was halten Sie davon?
Der Schritt war überfällig: Ausufernde Heimarbeit behindert Kommunikation und Leistungskontrolle.
Heimarbeit sollte nicht ganz verboten, sondern auf ein paar Tage pro Monat beschränkt werden.
Ein solches Verbot demotiviert und läuft modernen, flexiblen Arbeitskonzepten zuwider.
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