Für Führungskräfte:
In Seminaren lernen Führungskräfte bei der Otto Group, wie sie Burnout bei ihren Mitarbeitern - und sich selbst - erkennen oder verhindern können.
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Metro, Otto, Rewe & Co.:
Die Handelsbranche in Deutschland deckt eine große Bandbreite ab - ebenso wie ihre CIOs. Aktuellster aufsteiger ist Michael Wulst. Er wurde zum IT-Vorstand der Edeka berufen.
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Otto relauncht mobile Karriereseite:
Firmen sind im mobile Recruitment meist mit sich zufrieden, Bewerber laut Jobstairs deutlich seltener. Otto hat seine mobile Karriereseite just überarbeitet.
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Nach gescheitertem SAP-Projekt:
Finanzvorstand Schulte-Laggenbeck gibt die Verantwortung für IT ab, Christoph Möltgen wird Transformations-Chef - Alexander Hauser leitet fortan IT-Tochter GTP.
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Projektmanagement:
Bei Großprojekten ist es wichtig zu unterscheiden zwischen komplex und kompliziert sowie einfach und chaotisch. Beraterin Stephanie Borgert kommentiert das gescheiterte SAP-Projekt bei Otto.
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Zu komplex - jetzt Dezentralisierung:
Das "größte IT-Projekt in der Geschichte" des Versandhändlers Otto ist gescheitert. Der interne IT-Dienstleister GTP wird sich neu positionieren müssen.
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Scharner-Wolff neuer IT-Bereichsvorstand:
Otto bekommt innerhalb der Otto Group einen Bereichsvorstand - mit IT-Chefin. Und im Konzernvorstand verantwortet Rainer Hillebrand künftig Business Intelligence.
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Um Metro-Gründer Otto Beisheim rankten sich schon zu Lebzeiten viele
Legenden. Bis zu seinem Tod hat er die Öffentlichkeit gemieden.
Beisheim starb im Alter von 89 Jahren.
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Zwei Worte reichen dem Hamburger Otto-Konzern als Begründung für das Scheitern eines SAP-Projektes: sehr komplex. Das im Jahr 2009 gestartete Vorhaben, die Anwendungslandschaft mit SAP-Standardsoftware zu zentralisieren, habe sich als sehr komplex herausgestellt. Nun wurde das ehrgeizige Vorhaben mit dem Namen Passion for Performance (P4P) gekippt. Otto hatte es im April vorigen Jahres als größtes IT-Projekt der Firmengeschichte bezeichnet. Das Unternehmen schnwenkt nun auf Dezentralisierung um. Offiziell heißt es: "Aus Sicht der OttoGroup stärkt diese Entscheidung zum dezentralen Management der IT die Schlagkraft und Wettbewerbsfähigkeit der Konzernunternehmen nachhaltig." Die OttoGroup werde nun selbstverständlich in ihre IT investieren und diese dezentral zukunftsfähig ausrichten. Eine zentrale IT-Governance soll dafür sorgen, dass übergreifende Zielsetzungen verfolgt werden können. Trio an der Spitze Ärger mit P4P zeichnete sich schon länger ab. Bereits im Frühjahr 2011 verließ Thomas Tribius , seinerzeit CIO, den Konzern. Otto rief damals eine Analysephase für das Projekt aus. Diese wurde auf sechs Monate angesetzt und sollte Zeit geben, die Strukturen nochmals zu überdenken. Tribius folgte ein Trio an der IT-Spitze nach: Uwe Kolk, Christoph Möltgen und Michael Picard. Picard wechselte jedoch Anfang 2012 als Personalchef zur Metro. Seine Aufgaben übernahm Inken Stavenhagen . Diese drei Direktoren des internen IT-Dienstleisters Group Technology Partner (GTP) berichten an Jürgen Schulte-Laggenbeck. Er ist Finanz- und IT-Vorstand der OttoGroup. Was das Ende des SAP-Projektes für GTP bedeutet, das wollte ein Sprecher der OttoGroup nicht präzisieren. Dafür sei es noch zu früh, so der Sprecher. Eines aber sei klar: "Die GTP wird sich neu positionieren müssen." Schaden im zweistelligen Millionenbereich Den finanziellen Schaden beziffert der Sprecher auf einen zweistelligen Millionenbereich. Knapp hundert Kollegen hätten an P4P gearbeitet. Dennoch will der Sprecher beim Scheitern des Großprojektes nicht nur negative Folgen sehen: Die Erfahrungen und das gewonnene Wissen nützten dem Konzern. Keinesfalls sei das Ende von P4P als Entscheidung gegen SAP zu verstehen, so der Sprecher weiter. Einzelne Gesellschaften des Konzerns wie beispielsweise Sport-Scheck und Bon Prix haben sich für SAP entschieden. Händler haben zusätzlich Probleme Ruediger Spies, Independent Vice President Enterprise Applications beim Marktforscher IDC, sagt über das Scheitern des Projektes: "Eine solche SAP-Einführung ist nicht trivial." Dabei habe ein Versandhändler noch einmal eine ganz andere Lastverteilung auf die Prozesse zu bewältigen als der stationäre Einzelhandel, weil viele Kunden beispielsweise mehrere Artikel zur Anprobe bestellen und dann einige davon zurückschicken. "Solche Mengen an Retouren verzeichnet der stationäre Handel nicht", sagt Spies. Otto selbst entwickelte sich vom Katalogversender zum modernen Online-Händler. Werner Otto hatte das Unternehmen am 17. August 1949 als Otto-Versand gegründet, in den 1970er Jahren entwickelte sich das Haus durch Unternehmensbeteiligungen, Neugründungen und Joint Ventures zur heutigen OttoGroup. Die Hanseaten betreiben nach wie vor stationäre Geschäfte zum Abverkauf von Restposten. Unternehmensteile wie etwa Sport-Scheck kommen ursprünglich aus dem stationären Einzelhandel und haben Versand- und Online-Handel erst später entwickelt. Diese Multi-Channel-Strategie muss in den Systemen abgebildet werden. Problematische Dezentralisierung Beim Stichwort Dezentralisierung sieht IDC-Analyst Spies einen ganz pragmatischen Vorteil: "Man kann mehr ausprobieren, man kann parallel lernen", sagt Spies. Das hebe den Nachteil, dass eben auch manche Arbeit doppelt gemacht werde, zumindest teilweise wieder auf. Die Otto-Group steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2011/12 nach eigener Darstellung auf 11,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Beitrag erschien zuvor auf CIO.de . Autor: Christiane Pütter
Die Handelsbranche in Deutschland deckt eine große Bandbreite ab - ebenso wie ihre CIOs. Aktuellster aufsteiger ist Michael Wulst. Er wurde zum IT-Vorstand der Edeka berufen.