Die Denkfehler der CIOs:
Eine ERP-Einführung macht Stammdaten-Management überflüssig – noch immer sitzen Firmen diesem Mythos auf. Gartner entzaubert ihn und neun weitere Legenden.
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Stammdaten-Management:
Unternehmen führen zunehmend ein Stammdaten-Management-System (Master Data Management, MDM) ein, um sowohl bestehende wie auch neue Data Warehouse-Initiativen besser unterstützen zu können. Die meisten Unternehmen sind mit ihren MDM-Systemen zufrieden.
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MDM-Systeme im Vergleich:
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat sechs Systeme für Master Data Management sehr genau untersucht. Ein Ranking traut man sich trotzdem nicht zu.
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Marktübersicht Stammdaten-Management-Systeme:
Um mit ihrem Bestand an inkongruenten Daten aufzuräumen, betreiben viele Unternehmen ein umfassendes Stammdaten-Management. Das Fraunhofer IAO zeigt in einer Marktübersicht, welche Software sich für welche Anforderungen eignet.
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SQL Server 2008 R2:
Mit dem nächsten Release seiner Datenbank SQL Server 2008 R2 liefert der Hersteller integrierte Dienste für die Stammdatenverwaltung.
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Analysten warnen vor Vernachlässigung von MDM:
Die beste IT-Strategie nützt nichts, wenn die Probleme an der Basis nicht gelöst sind, sprich: bei den Stammdaten. So lautet das Fazit einer Studie des Marktforschers Aberdeen. Dabei sollte jede Master-Data-Management-Initiative auf einen konkreten Geschäftsprozess abgestimmt sein.
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Stammdaten-Management:
Die Brammer-Gruppe führt ein zentrales Management der Artikelstammdaten in 15 Ländern ein. Davon erwartet sich der technische Händler größere Benefits als von einer ERP-Konsolidierung. Das Projekt besitzt Nummer-eins-Status im Unternehmen.
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Kundeninformationen im Mittelpunkt:
Seltene Einigkeit unter CIOs: 98 Prozent beklagen Schwierigkeiten mit Datenqualität und -integration. Trotzdem hat noch nicht einmal jeder Zweite in Stammdaten-Management investiert. Die, die es tun, verzeichnen laut einer Studie von Aberdeen unterschiedliche Resultate. Datenintegrationsprojekte laufen jedenfalls besser als vorher.
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IT-Strategietage:
CIO Riccardo Sperrle von Kaisers Tengelmann zeigt, welche Herausforderungen die Einführung eines einheitlichen Stammdatensystems inklusive Kundendaten mit sich bringt. Er gibt Tipps, wie man diese Hürden meistert.
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SAP-Projekt Lunar weiter entwickeln:
Bisher Geschäftsführer bei IT-Tochter Lunar, ist Michael Wulst fortan IT-Vorstand bei Edeka. Vorgänger Reinhard Schütte geht - Insider sprechen von Spannungen.
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Ohne Stammdaten geht nichts:
Master-Data-Management bildet die Basis jeder Service-orientierten Architektur. Das ist das Fazit einer Studie des Marktforschers Aberdeen.
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Einheitliche Prozesse:
Es hatte Signalwirkung für den SAP-scheuen Handel: 2007 kündigte Edeka einen Schwenk zu Standardsoftware an. Nun rückt der Abschluss des Projekts "Lunar" näher.
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Fraunhofer-Studie:
Der Markt für Stammdaten-Management-Systeme (MDM) legt kräftig zu. Dabei bringt MDM weder steigenden Umsatz noch führt es zu direkten Kostensenkungen.
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Bis 2012 wird ein Volumen von neun Milliarden US-Dollar erwartet:
Compliance, ein verschärfter Wettbewerb und nicht zuletzt die Subprime-Krise werden dazu führen, dass Privatkundenbanken weltweit mehr Geld für Business Intelligence (BI) ausgeben. Die Analysten von Datamonitor erwarten, dass die Investitionen im Jahr 2012 ein Volumen von neun Milliarden US-Dollar erreichen.
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3 Megatrends und die Folgen:
Heute konzentriert sich die IT auf Anwendungen, morgen sind es die Daten selbst. Das prophezeien die Analysten von Accenture in der Studie "Technology Vision 2011".
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Gartner rät zum Einsatz von Data Stewards:
Soll das Postulat von den Unternehmensdaten als Wettbewerbsfaktor endlich Wirklichkeit werden, müssen Unternehmen einen Verantwortlichen für die Verbesserung der Daten-Qualität benennen. Bei den Analysten von Gartner heißen diese Menschen Data Steward. Was genau sie zu tun haben, weiß Gartner auch.
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Top 10 Großunternehmen - Jörg Munzel, Autovision:
Mit einer integrierten Business- und IT-Strategie brachte Jörg Munzel die VW-Tochter AutoVision im Wettbewerb voran.
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Konsolidierung von Daten aus SAP und Fremdsystemen:
Der Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods nutzt die Technologieplattform SAP NetWeaver für den Aufbau einer Kundendaten- und Informationsbasis und will damit mehr IT-Flexibilität zur Unterstützung betrieblicher Veränderungen schaffen.
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Oft zu punktuell:
Der Bedarf an professionellen Master Data Management-Konzepten (MDM) in Unternehmen ist hoch. In einer Studie des Marktforschungsinstituts Barc sehen drei Viertel der Befragten den Geschäftserfolg von Firmen gefährdet, die kein strukturiertes MDM betreiben. Bislang bewerten rund 60 Prozent der Befragten ihre Arbeitgeber als gar nicht oder nur kaum dafür gerüstet.
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Durchbruch in fünf bis sieben Jahren:
Das Kürzel SOA für Service-orientierten Architekturen (SOA) wird inflastionär benutzt. Das schadet mehr als es nutzt. In einem neuen Bitkom-Leitfaden nennen die Autoren Techniken und Trends, warum SOA trotzdem in den Alltag einziehen wird.
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Unternehmen kümmern sich zu wenig um Datenqualitäts-Management:
Das Thema Datenqualitäts-Management ist immer noch nicht in den Chefetagen angekommen. Es bleibt weiter an der IT hängen, sich als Einzelkämpfer darum zu kümmern.
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Neckermann.de:
Mit dem Verkauf an einen Finanzinvestor beginnt eine neue Ära bei Neckermannn.de. Die gewünschte Fokussierung auf das Kerngeschäft schlägt sich auch in der IT nieder. CIO Jörg Heistermann arbeitet an einer neuen Systemstruktur.
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E-Commerce soll Kataloge überrunden:
Mit dem Verkauf an einen US-amerikanischen Investor beginnt eine neue Ära bei Neckermannn.de. Die stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft schlägt sich auch in der IT-Organisation nieder. Diese lagert nun sämtliche Dienstleistungen aus, erneuert ihre Anwendungen und führt die Systemlandschaft in eine neue Struktur über.
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Gartner Hypecycle: Der BI-Markt reift zusehends:
Die Budgets für Business Intelligence (BI) steigen - und mit ihnen die Zahl an Produkten. Grund genug für die Analysten von Gartner, 25 Trends unter die Lupe zu nehmen und Prognosen über ihre Marktreife zu erstellen. Die Ergebnisse stellen sie im neuen "Hype Cycle" zusammen. Dessen Grundthese lautet: BI und Performance Management wachsen zusammen.
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BI ohne Business Case geht nicht:
Unternehmensentscheidungen werden immer noch zu oft aus dem Bauch heraus getroffen, kritisieren Analysten. Wie man Business Intelligence zur Unternehmensaufgabe macht, erläutert der BI-Berater Wolfgang Martin im Interview.
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Verantwortlichkeiten und Prozessverständnis nicht vorhanden:
Sinnvoll für die Messung der SOA-Performance ist es, die Services vorher in eine Hierarchie zu bringen. Über dieses Service-Packaging lassen sich die Services besser managen. Kaum ein CIO im Unternehmen hat das bis jetzt verstanden. Es mangelt an Grundlagen wie einer SOA-Governance. Selbst SLAs sind Mangelware.
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Erfolg mit Business Intelligence und service-orientierter Architektur:
Seit dem Hype um die New Economy wissen Firmen, dass sie ohne Prozessorientierung nicht überleben können. Unternehmen müssen sich auf die Effektivität von Prozessen konzentrieren. Diese vernetzen in einer durchgängigen, integrierten Wertschöpfungskette die Lieferanten der Lieferanten mit den Kunden der Kunden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratungsunternehmens CSA Consulting GmbH.
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Firmen verschwenden Geld für Applikationen:
Viele Unternehmen geben zu viel Geld für Firmen-Applikationen aus. Der Grund: Sie versuchen eine einheitliche Funktionalität herzustellen. Laut einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Butler Group jagen sie damit einem Mythos hinterher.
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BPM meets SOA:
Die Integration von Geschäftsprozessen ist und bleibt ein Dauerbrenner. Auf diese Weise können Unternehmen neue und innovative Geschäftsmodelle rasch umsetzen. ERP-Systeme oder Best-of-Breed-Lösungen für das Supply Chain Management stellen hierfür keine ausreichenden Funktionalitäten bereit, wie die Marktforscher von Aberdeen in einer aktuellen Untersuchung feststellen.
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Mehr Anforderungen an Daten- und Risiko-Mangement:
Wegen regulatorischen Anforderungen wie Basel II und Sarbanes-Oxley haben Banken im vergangenen Jahr verstärkt in ihre IT investiert. Eine Befragung des Lösungsanbieters AIM Software zeigt außerdem, dass steigende Datenqualität als ein Kernbereich des Risiko-Managements betrachtet wird.
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Artikel zum Thema "Stammdaten-Management" im IDG-Netzwerk
Projekte rund um das Master-Data-Management sind alles andere als einfach. Schließlich müssen sich viele Mitarbeiter und Abteilungen um eine saubere Verwaltung der Stammdaten kümmern. Folgende Punkte sollte man dabei beachten.
Eine ERP-Einführung macht Stammdaten-Management überflüssig – noch immer sitzen Firmen diesem Mythos auf. Gartner entzaubert ihn und neun weitere Legenden.
Wer seine Stammdaten aufräumen möchte, muss auch die Fachbereiche in die Pflicht nehmen. Dort entstehen schließlich die Daten, die zuletzt in den IT-Systemen landen. Ziel muss es sein, an dieser Stelle für Qualität zu sorgen.