Zum zweiten Mal in Berlin:
Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt fand in Berlin zum zweiten Mal die conhIT statt. Der Branchentreff für Healthcare IT, der sich in eine Messe und einen Vortragskongress aufteilt, verbuchte laut Veranstalter VHitG (Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen) einen Zuwachs bei Ausstellern und Besuchern von etwa 20 Prozent.
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Anhörung im Bundestag:
Auch nach einer Anhörung im Bundestag bleibt die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte umstritten. Während einzelne Sachverständige betonten, dass das Datenschutzkonzept der elektronischen Gesundheitskarte "den höchsten Anforderungen gerecht" werde, äußerten andere Experten genau an diesem Punkt ihre anhaltenden Bedenken.
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Kritik an mangelndem Datenschutz reißt nicht ab:
Das Bundesgesundheitsministerium zeigt sich wenig beeindruckt von der neuerlichen Ablehnung der geplanten elektronischen Gesundheitskarte durch die Ärzteschaft. Die Datenschutz-Bedenken der Mediziner weist man in Berlin zurück. Kritiker sprechen sich unter anderem gegen die im Zuge des Gesundheitskarten-Projekts geplanten elektronischen Patientenakten (EPA) aus, die zentral gespeichert werden sollen. ...
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E-Business im Arzneimittelhandel:
Apotheker und Pharma-Großhändler in Deutschland klagen derzeit reihenweise gegen Krankenkassen, die Verträge mit Online-Pillenhändlern schließen. Das Gesundheitsministerium aber möchte den Versand von Arzneimitteln so schnell wie möglich legalisieren. Für diesen Fall sind die traditionellen Marktführer schlecht gerüstet.
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E-Health mit Verzögerung:
Zum zweiten Mal wird versucht, auch in Deutschland eine elektronische Gesundheitskarte zu etablieren. Doch außer dem ITK-Branchenverband BITKOM, der berufsmäßig Lob spendet, hagelt es fast nur Kritik. Die Zukunft des Projekts erscheint ungewiss.
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BUCHTIPP DES MONATS:
In diesem Jahr will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ihr Reformpaket auf den Weg bringen. Den Beitrag der Versicherten möchte sie stabil halten, deren Eigenbeteiligung dagegen aufstocken.
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DKG mit düsteren Aussichten:
Das Jahr 2008 wird für die Krankenhäuser ein Katastrophenjahr, was ihre wirtschaftliche Lage angeht. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) prophezeit ein Finanzloch von 2,2 Milliarden Euro. Die Folge sei ein weiterer Stellenabbau in den Kliniken.
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Die IT-gestützten Überlebensstrategien der Krankenhäuser :
Abläufe optimieren, Kosten senken, Effizienz erhöhen: Im Überlebenskampf der bundesdeutschen Krankenhäuser herrschen knallharte Bedingungen. Der gezielte Einsatz moderner Informationstechnologien soll die ersehnten Resultate bringen, wird aber durch die spitz kalkulierten IT-Budgets der Kliniken behindert. So müssen die IT-Verantwortlichen bei ihren Projekten das Maß an Innovation gegen die Anschaffungs- ...
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IT im Klinikbetrieb:
Die elektronische Gesundheitskarte kommt erst im nächsten Jahr. Nur jede fünfte Klinik arbeitet bereits mit der elektronischen Patientenakte. Zudem hapert es stark in der Pflegedokumentation.
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Gesundheitskarte:
Noch bevor die drei Fraunhofer-Institute ISST, IAO und SIT zusammen mit der Fachgruppe "Industrielle Software" der TU Wien die Lösungsarchitektur für die elektronische Gesundheitskarte an Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben hatten, meldeten sich die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder zu Wort. Vor der obligatorischen flächendeckenden Einführung der Gesundheitskarte ab April ...
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