Artikel zum Thema "Unternehmer" bei CIO.de

Wie wichtig Markenschutz für Unternehmen ist

Vom Fanartikeln bis zum Wiedererkennungswert: Ob der DFB, BMW, oder Louis Vuitton - Marken sind für viele Waren oder Dienstleistungen von enormer Bedeutung. Für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg sind sie häufig unverzichtbar. Das hat einige Gründe, etwa den Wiedererkennungswert, aber auch das Bild, dass sich die Kunden von einem Produkt machen. Die Marke ist im Wortsinn für das Image einer Firma oder eines Verbandes prägend - und damit ... » zum Artikel

Interim-Manager werden selten übernommen

Motive der Unternehmen: Interim-Manager werden selten übernommen (Foto: MEV Verlag)
Motive der Unternehmen: Unternehmen sehen in Managern auf Zeit kaum potenzielle Festangestellte. Sie wollen lieber ihr externes Wissen absaugen. Das ergab eine Studie von Page Personnel. » zum Artikel
  • Christiane Pütter
    Christiane Pütter


    Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

6 deutsche Unternehmen unter teuersten Unternehmen der Welt

Studie: Apple, Exxon, Google und Co. beherrschen nach wie vor die globalen Börsen - aber das Gewicht Deutschlands unter den teuersten Unternehmen der Welt nimmt allmählich zu. » zum Artikel

WLAN-Strukturen in Unternehmen effizient planen

Planung zahlt sich auf Dauer aus: WLAN-Strukturen in Unternehmen effizient planen (Foto: Dark Vectorangel - Fotolia.com)
Planung zahlt sich auf Dauer aus: Eine professionelle Simulation und Ausleuchtung optimieren die WLAN-Abdeckung innerhalb eines Gebäudes. Das kann sowohl Arbeitskosten für das Technikpersonal als auch überflüssige Hardware einsparen. » zum Artikel
  • Eckhart Traber

10 Tipps: So gewinnen Unternehmen Neukunden

B2B-Strategie für IT-Dienstleister: 10 Tipps: So gewinnen Unternehmen Neukunden (Foto: Rene Schmöl)
B2B-Strategie für IT-Dienstleister: Ohne Neukunden können Service-Provider und Unternehmen in der Regel nicht wachsen - zuweilen sogar nicht überleben, weil ihre Kundenbasis automatisch schrumpft. Entsprechend professionell sollten Unternehmen und ihre Vertriebsmitarbeiter bei der Neukundenakquise agieren. » zum Artikel
  • Ingo Vogel

Social Leadership in der IT

Beispiele aus Unternehmen: Social Leadership in der IT (Foto: Galileo. Institut für Human Excellence)
Beispiele aus Unternehmen: Leistungsträgern geht es nicht ums höchste Gehalt, sondern um Wertschätzung und Gestaltungsmöglichkeiten. Unternehmen wie SAS Institute, Systelios-Kliniken oder Partake zeigen, wie man das umsetzt. » zum Artikel
  • Gudrun Happich
    Gudrun Happich


    Management-Beraterin, Diplom-Biologin und Autorin Gudrun Happich agiert mit ihrem Galileo Institut für Human Excellence seit rund 20 Jahren als Sparringspartnerin für Leistungsträger in Top- und Schlüsselpositionen.

UN: Überwachung von E-Mails nimmt zu

Unternehmen sollen sich wehren: Spätestens seit dem Bekanntwerden der Praktiken der NSA ist jeder Internetnutzer verunsichert. Wer liest welche E-Mails mit? Ein UN-Bericht macht wenig Hoffnung auf Privatsphäre im Netz. » zum Artikel

Unternehmen fürchten Vertrauensverlust

PAC-Studie Cyber Security: Unternehmen fürchten Vertrauensverlust (Foto: PAC)
PAC-Studie Cyber Security: Firmen und Behörden sorgen sich um Imageverlust, Maschinenstörungen und Datenklau. Neue Sicherheitsgefahren sehen sie durch Mobility und Cloud. Frank Niemann von PAC berichtet in seiner Kolumne über Investitionspläne und Gegenmaßnahmen. » zum Artikel
  • Frank Niemann

Das Touchpoint-Unternehmen

Buchtipp der CIO-Redaktion: Das Touchpoint-Unternehmen (Foto: Gabal)
Buchtipp der CIO-Redaktion: Mit Zuständen von vorgestern wie Hierarchiegehabe und Silodenken sind Manager schlecht auf die Zukunft vorbereitet. » zum Artikel
  • Andrea König
    Andrea König


    Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Acht der zehn wertvollsten Unternehmen der Welt aus den USA

Apple führt die Liste an: US-Unternehmen bleiben die Giganten der Weltbörsen. Angeführt von Apple mit einer Marktkapitalisierung von 560,3 Milliarden Dollar (410,4 Mrd. Euro) zum 30. Juni kommen acht der zehn teuersten Unternehmen der Welt aus den Vereinigten Staaten. » zum Artikel

Wie die IT-Transformation gelingt

Cloud als Sprungbrett für Unternehmen: Wie die IT-Transformation gelingt (Foto: Pixabay)
Cloud als Sprungbrett für Unternehmen: Cloud Computing ist mittlerweile der Motor der Digitalisierung. Die Transformation der IT ist anspruchsvoll. Praxisbeispiele zeigen, wie es richtig geht. » zum Artikel

Mobiles Arbeiten sicherer gestalten

Mobility in Unternehmen: Mobiles Arbeiten sicherer gestalten (Foto: lil_22 - Fotolia.com)
Mobility in Unternehmen: Sie sind praktisch. Sie sind effektiv. Aber wie ist es um die IT- Sicherheit in Unternehmen bestellt, wenn sich Smartphones, Tablets und Apps zu einem festen Bestandteil der IT-Infrastruktur entwickeln? » zum Artikel
  • Kai Haller

BBM Protected für sichere Kommunikation

Blackberry in Unternehmen: BBM Protected für sichere Kommunikation (Foto: Blackberry)
Blackberry in Unternehmen: Blackberry erweitert seinen Messenger, BBM, um eine Protected-Version, die Unternehmenskommunikation absichern soll. Zunächst nur für Blackberry OS. Eine Android- und iOS-Unterstützung soll folgen. » zum Artikel

4 Schritte zum digitalen Unternehmen

Social Support, Gamification und digitale Identitäten: 4 Schritte zum digitalen Unternehmen (Foto: Petr Vaclavek - Fotolia.com)
Social Support, Gamification und digitale Identitäten: Um ein Unternehmen für die digitale Welt fit zu machen, müssen Arbeitsabläufe und Arbeitsmittel drastisch umgestaltet werden. Dafür ist nicht nur eine BYOD-Strategie notwendig. Zudem gilt es, Social Media und Gamification-Elemente und zu integrieren, Social Helpdesks einzuführen sowie es Mitarbitern zu ermöglichen, im Unternehmen eine digitale Identität aufzubauen und Follower unter den Kollegen zu ... » zum Artikel
  • Bernd Reder

Unternehmen müssen Umsätze neu berechnen

IFRS 15: Die Idee klingt plausibel. Von 2017 an sollen die Umsätze nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 15 möglichst einheitlich ermittelt werden. Doch einige Branchen stellen die neuen Regeln vor eine große Herausforderung. Telekomfirmen rechnen mit Kosten in Milliardenhöhe. » zum Artikel

Die 7 schlimmsten Risiken für Unternehmen

Cyber-Gefahren: Die 7 schlimmsten Risiken für Unternehmen (Foto: MarkusBeck - Fotolia.com)
Cyber-Gefahren: Jason Healey von der Cyber Statecraft Initiative am Atlantic Council hat im Auftrag der Zurich Versicherungen Risiken zusammengetragen, die ein Unternehmen stilllegen können. » zum Artikel
  • Christiane Pütter
    Christiane Pütter


    Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Soziale Netzwerke für kleine und mittelständische Unternehmen

Yammer, Chatter und Co.: Soziale Netzwerke für kleine und mittelständische Unternehmen (Foto: Yammer)
Yammer, Chatter und Co.: Soziale Netzwerke wie Yammer oder Chatter helfen Unternehmen, flexibler zu kommuzieren sowie die Zusammenarbeit besser zu organisieren. Das Webportal toolsmag.de vergleicht die fünf wichtigsten Dienste für KMUs vor. » zum Artikel

Dax-Unternehmen gehören mehrheitlich Auslandsinvestoren

Studie: Inzwischen hat auch die Deutsche Bank einen ausländischen Ankerinvestor an Bord. Damit setzt sich ein Trend fort, den EY schon länger beobachtet: Deutsche Top-Konzerne sind mehrheitlich im Besitz von Ausländern. » zum Artikel

Ganzheitliche mobile Sicherheit in der Praxis

Datenschutz in Unternehmen: Ganzheitliche mobile Sicherheit in der Praxis (Foto: Dustin Lyson - Fotolia.com)
Datenschutz in Unternehmen: In puncto mobile Sicherheit klafft bei vielen deutschen Unternehmen eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Was zu umfassendem Datenschutz gehört, darüber informiert ein Webcast der Computerwoche am 15. Mai. » zum Artikel
  • Christiane Pütter
    Christiane Pütter


    Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Projektmanagement-Lösungen in der Cloud

Für mittelständische Unternehmen: Das Angebot an Projektmanagement-Lösungen ist extrem vielseitig geworden. toolsmag.de stellt fünf Alternativen für KMUs vor, die in der Public-Cloud betrieben werden und sich in der Praxis längst bewährt haben. » zum Artikel

Deutsche Unternehmen familienfeindlich

Manager selten Vorbilder: Deutsche Unternehmen familienfeindlich (Foto: vsurkov - Fotolia.com)
Manager selten Vorbilder: Auch wenn viele Unternehmen von sich behaupten, dass sie Mitarbeiter mit Familie fördern - eine A.T. Kearney- Studie beweist das Gegenteil. Rühmliche Ausnahmen gibt es dennoch. » zum Artikel
  • Bettina Dobe
    Bettina Dobe


    Bettina Dobe ist freie Journalistin aus München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media-Themen spezialisiert. Sie arbeitet für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland.

9 Gründe für einen Jobwechsel

Anzeichen im Unternehmen: 9 Gründe für einen Jobwechsel (Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com)
Anzeichen im Unternehmen: Für jeden zweiten Arbeitnehmer käme ein Jobwechsel aus Leidenschaft in Frage. Auch fehlende Entwicklungsmöglichkeiten beschleunigen den Abschied. » zum Artikel
  • Andrea König
    Andrea König


    Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
  • Rich Hein

Was eigene Business-Apps für Unternehmen bringen

Tipps und Strategien für eigene mobile Apps : Was eigene Business-Apps für Unternehmen bringen (Foto: violetkaipa - Fotolia.com)
Tipps und Strategien für eigene mobile Apps : Ob auf dem Firmen-Tablet oder dem eigenen Smartphone: Ein zeitgemäßer Arbeitsplatz erfordert, dass Mitarbeiter mobile Business-Apps nutzen können. Doch wie können Unternehmen dafür sorgen, dass diese so schnell und einfach bedienbar sind wie private Apps? » zum Artikel
  • Günter Kurth
  • Jan Schlotter

Unternehmen suchen freie Android-Entwickler

Projektmarkt: Unternehmen suchen freie Android-Entwickler (Foto: AKS - Fotolia.com)
Projektmarkt: Mit Wissen um das Betriebssystem Android können freie Mobile-App-Spezialisten punkten. Das zeigt eines Auswertung des Projektportals Gulp. » zum Artikel

Google will mit Glass in Unternehmen starten

Datenbrille: Google bereitet den Marktstart seiner Datenbrille Glass vor. Eine Zielgruppe sollen Unternehmen sein, deren Beschäftigte bei der Arbeit ein zusätzliches Display direkt vor dem Auge gut gebrauchen können. » zum Artikel

Wie CIOs das Silodenken aufbrechen

Vernetze Unternehmen: Wie CIOs das Silodenken aufbrechen (Foto: Forrester)
Vernetze Unternehmen: Für Forrester kommt IT-Chefs die zentrale Rolle zu, die Zusammenarbeit in übergreifenden Teams voranzutreiben und näher an die Kunden heranzurücken. » zum Artikel
  • Werner Kurzlechner
    Werner Kurzlechner

    Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin. Schwerpunktmäßig kümmert er sich um die Themenfelder BI und IT-Projekte. Neben CIO war und ist der Wirtschaftshistoriker für CFOWorld sowie Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.


Europas Unternehmen im Übernahmefieber

Zeit des Zauderns vorbei: In Westeuropa macht sich nach Jahren der Zurückhaltung bei Großübernahmen wieder Goldgräberstimmung breit. » zum Artikel

Wie Unternehmen ihr IT-Sourcing verbessern

Sourcing Day 2014: Wie Unternehmen ihr IT-Sourcing verbessern (Foto: Julien Eichinger - Fotolia.com)
Sourcing Day 2014: Mit IT-Sourcing beschäftigt sich nahezu jedes Unternehmen und jede zentrale Einkaufsabteilung. Wie es gelingt, die Sourcing-Strategie zu einem Pacemaker zu machen - und nicht zum Bremsklotz - erfahren CIOs, IT-Manager und Einkäufer beim Sourcing Day 2014. » zum Artikel
  • Heinrich Vaske
    Heinrich Vaske
    Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Dieser Aufgabe widmet er sich in enger, kooperativer Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Privat gehört sein Herz seiner Familie und dem SV Werder Bremen.

"Jedes Unternehmen wird künftig wie ein Netzwerk arbeiten"

Yammer-Gründer Adam Pisoni:
Yammer-Gründer Adam Pisoni: Adam Pisoni ist Mitgründer und CTO des 2012 von Microsoft übernommen Enterprise-Social-Pioniers Yammer. Im Rahmen der Yammer Working Social Tour in Amsterdam gab er uns ein Interview. » zum Artikel
  • Thomas Cloer

Snowden ruft Internet-Unternehmen zur Verschlüsselung auf

TED-Konferenz: Edward Snowden meldet sich erneut zu Wort: Mithilfe eines Roboters trat der ehemalige Geheimdienstler auf der TED-Konferenz auf. Dort warnte er vor dem Untergraben von Sicherheitsstandards im Internet. Unternehmen müssten ihre Nutzer besser schützen. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Unternehmer" im IDG-Netzwerk
 

"Wir brauchen unternehmerisch denkende und handelnde Mitarbeiter" – das betonen fast alle Unter-nehmen. Doch können gute Manager zugleich gute Unternehmer – und umgekehrt – sein? Ignaz Furger gibt Antwort auf diese Frage.
Im Rahmen dieser Serie sind bisher drei Beiträge zur European Market Infrastructure Regulation (EMIR) erschienen. Neben der Single European Payments Area (SEPA) ist dies die zweite große Finanzmarktregulierung, die ganz massiv auch Unternehmen aus dem Nichtfinanzsektor betrifft, wenn sie Derivate handeln. Mit der EMIR-Verordnung und ihren technischen Durchführungsbestimmungen (siehe Europäische Kommuission ) sollen systemische Risiken im europäischen Derivatemarkt eingedämmt werden - hierzu auch: Reform der OTC-Derivatemärkte der Deutschen Bank . Ob das tatsächlich gelingt oder gar Risiken nur verlagert werden, soll hier nicht weiter thematisiert werden - siehe hierzu Blick Log . Durch EMIR müssen sich alle Unternehmen, die Derivate in welcher Form auch immer handeln mit finanzaufsichtsrechtlichen Fragen auseinandersetzen. In dem Beitrag Neuland für viele Unternehmen wird das Regelwerk vorgestellt. Im Beitrag Unzumutbares Definitionswirrwarr geht es darum zu ermitteln, ob ein Unternehmen überhaupt Derivate handelt. Ich habe darin festgehalten, dass die Derivatedefinition viel breiter ist, als man das vermutet. Im zuletzt veröffentlichten Beitrag dieser Serie geht es um die Frage, unter welchen Voraussetzungen für Unternehmen eine Pflicht zum Clearing besteht. Hier können viele Unternehmen aufatmen, weil sie die Pflicht, OTC-Geschäfte über eine zentrale Gegenpartei abzuwickeln, nicht trifft. Anders sieht es freilich bei der Meldepflicht nach Artikel 9 Abs. 1 EMIR aus. Ihr unterliegen neben finanziellen Gegenparteien auch alle nichtfinanziellen Gegenparteien, unabhängig davon ob sie ober- oder unterhalb der Clearing-Schwelle liegen. Meldepflichtige Geschäfte Zu den meldepflichtigen Geschäften stellt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf ihrer Webseite deutlich klar: Meldepflichtig unter Art. 9 Abs. 1 EMIR sind alle Abschlüsse, Änderungen oder Beendigungen von Derivatekontrakten. Eine Begrenzung dieser Meldepflicht auf OTC-Derivate findet in Art. 9 Abs. 1 EMIR gerade nicht statt, auch börslich gehandelte Derivate fallen damit unter diese Meldepflicht. Ein meldepflichtiges „Derivat“ liegt nach Art. 2 Nr. 5 EMIR dann vor, wenn es sich der Liste des Anhangs I, Abschnitt C, Nr. 4-10 der MiFID entnehmen lässt. Unternehmen, die oberhalb der Clearing-Schwelle liegen, müssen außerdem die Höhe der für das Derivategeschäft begebenen Sicherheiten in die Meldung aufnehmen. Daneben müssen die aufgrund einer täglich durchgeführten mark-to-market -Evaluierung ermittelten Werte der Kontrakte täglich an das Transaktionsregister gemeldet werden. Das bedeutet laut BaFin : Für jeden abgeschlossenen Derivatekontrakt (und dazu gehören auch börsliche Derivate) ist damit gegebenenfalls ein tägliches Update erforderlich, um Schwankungen im ermittelten Kontraktwert kenntlich zu machen. An wen müssen die Unternehmen melden? Die Meldungen erfolgen an ein sogenanntes Transaktionsregister. Das sind private Unternehmen, die sich bei der ESMA für diese Leistung registrieren lassen müssen. Als aussichtsreiche Kandidaten befinden sich laut Finance derzeit Regis-TR und DTCC im fortgeschrittenen Zertifizierungsprozess. Unternehmen können aber auch ihren Kontrahenten (also ihrer Bank) oder einen geeigneten Dritten mit der Abgabe der Meldung beauftragen. Schließen Unternehmen untereinander OTC-Geschäfte ab, dann entfällt die Meldung über eine Bank, es sei denn die Hausbank übernimmt auch für bilateral zwischen Unternehmen geschlossenen Geschäften die Meldung. Dann müssen die Geschäftsdaten natürlich der Bank übermittelt werden. Ab wann müssen die Unternehmen melden? Eigentlich hätte die Meldepflicht längst beginnen sollen - der 1. Juli 2013 war der Stichtag. Das hätte aber vorausgesetzt, dass bereits zum 1. April 2013 ein Transaktionsregister von der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA registriert worden wäre. Nach dem im September 2013 erneut aktualisierten Zeitplan der ESMA hat die Behörde die Deadline für die Registrierung von Transaktionsregistern auf den 7. November 2013 verschoben. Die Meldepflicht startet damit für die Derivateklassen, für die sich die Transaktionsregister registriert haben, frühestens am 12. Februar 2014. Sollte sich der Prozess weiter verzögern, tritt die Meldepflicht spätestens am 1. Juli 2015 zwingend in Kraft. Wenn dann noch immer kein Transaktionsregister verfügbar ist, melden Banken und Unternehmen direkt an die ESMA. Was müssen Unternehmen im Detail melden? Die Meldungsinhalte beziehungsweise ihr Umfang haben es in sich. Was Unternehmen im Detail melden müssen, ist in zwei weiteren technischen Ausführungsbestimmungen geregelt - namentlich in den technische Regulierungsstandards (RTS) und den technischen Durchführungsstandards (ITS). Die RTS beinhalten eine abstrakte Beschreibung der jeweiligen Felder, die ITS legen die konkreten Feldbelegungen unter anderem mit ISO-Codes und Feldlängen fest. Die Meldungen umfassen 26 Felder für die Kontrahenten und 59 Felder für die Geschäfte. Weil das noch nicht kompliziert genug ist, verlangen diese technischen Standards auch noch eine gesonderte Identifikation der Geschäftspartner. Dazu ist der sogenannte Legal Entity Identifier (LEI) vorgesehen - siehe Wikipedia . Allerdings befindet sich diese global eindeutige Kennung noch in der Entwicklungsphase. Über WM Datenservice kann allerdings eine vorläufige Kennung (Pre-LEI) beantragt werden. Keine Zeit zum Durchatmen Laut der Bundestagsdrucksache zum EMIR-Ausführungsgesetz soll der Erfüllungsaufwand für EMIR insgesamt in der Wirtschaft nur 8,9 Millionen Euro betragen. Das halte ich mindestens für den Faktor 10, wenn nicht sogar 100 zu niedrig. Einigen Unternehmen ist nicht einmal bewusst, dass sie von diesen Regeln betroffen sind. Erstaunlich ist daher, dass bisher nur wenig Widerstand von den Interessenvertretungen der Unternehmen ausgegangen ist. Aber die Vorschriften sind in Kraft und die Uhr tickt. Die Finanzaufsicht arbeitet an einer Prüfungsverordnung , die auch Nichtbanken treffen wird. Mit dem EMIR-Ausführungsgesetz sind außerdem entsprechende Bußgeldtatbestände eingeführt worden. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat diese in einer Broschüre zusammengefasst. Erfolgt etwa die Meldung an das Transaktionsregister nicht beziehungsweise nicht richtig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig, kann dies mit einem Bußgeld von 200.000 Euro betraft werden. Ich denke, dieser Beitrag hat auch noch einmal deutlich gemacht, wie massiv nichtfinanzielle Unternehmen durch die neue Finanzmarktregulierung betroffen sind. Die Serie im Überblick: EMIR: Meldepflicht für Derivategeschäfte (14. Oktober 2013) EMIR: Besteht die Pflicht zum Clearing? (30. Juli 2013) EMIR: Unzumutbares Definitionswirrwarr (9. Juli 2013) EMIR: Neuland für viele Unternehmen (26. Juni 2013) EMIR: Collateral Transformation (19. Juni 2013) EMIR: Regelwerk im Schatten von Basel III (10. Dezember 2012) Dirk Elsner war mehrere Jahre Bereichsleiter einer Bank und Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensgruppe. Heute berät er für die Innovecs GmbH Banken und mittelständische Unternehmen. Daneben betreibt er privat das preisgekrönte Finanzblog Blick Log . Sie erreichen ihn per E-Mail unter dirk.elsner(at)innovecs.de. Dirk Elsner in sozialen Netzwerken:   Die letzten Beiträge von Dirk Elsner: Finanzplanung: Erleichterte Kreditbedingungen (1. Oktober 2013) Outsourcing: Die Kosten hinter dem Größenvorteil (19. September 2013) Mittelstandsfinanzierung: Das Erbe von Lehman Brothers (10. September 2013) SEPA: Die Drohung wird real (5. September 2013) Management: 20 Prozent auf alles - außer das Management (30. Juli 2013) SEPA: Warten auf die COR1-Lastschrift (16. Juli 2013) EMIR: Unzumutbares Definitionswirrwarr (9. Juli 2013) EMIR: Neuland für viele Unternehmen (26. Juni 2013) Mittelstandsfinanzierung: Niedrige Zinsen alleine genügen nicht (4. Juni 2013) Mittelstandsfinanzierung: Betriebe fühlen sich schlecht informiert (11. Juni 2013) Management: 13 Warnzeichen vor dem Unglück (28. Mai 2013) SEPA: Wird der Start verschoben? (22. Mai 2013) Credit Management - Teil 1: Die Bonität der Banken einschätzen (23. April 2013) Credit Management - Teil 2: Eigene Banken heuristisch beurteilen (6. Mai 2013) Rechnungswesen: Wenn Controlling unproduktiv wird (16. April 2013) SEPA: 3 Detailfragen aus der Praxis (9. April 2013) Treasury: Liquidität nach dem Bail-in in Zypern (3. April 2013) SEPA: Deutsche Kreditwirtschaft gibt nach (26. März 2013) Autor: Dirk Elsner
Die drängendsten Herausforderungen von IT-Verantwortlichen kennt Executive Coach Gudrun Happich aus ihrer täglichen Arbeit. Sie gibt Ratschläge, wie IT-Chefs sie meistern können.