Artikel zum Thema "Unternehmer" bei CIO.de

6 deutsche Unternehmen unter teuersten Unternehmen der Welt

Studie: Apple, Exxon, Google und Co. beherrschen nach wie vor die globalen Börsen - aber das Gewicht Deutschlands unter den teuersten Unternehmen der Welt nimmt allmählich zu. » zum Artikel

Wie Unternehmen ihr IT-Sourcing verbessern

Sourcing Day 2014: Wie Unternehmen ihr IT-Sourcing verbessern (Foto: Julien Eichinger - Fotolia.com)
Sourcing Day 2014: Mit IT-Sourcing beschäftigt sich nahezu jedes Unternehmen und jede zentrale Einkaufsabteilung. Wie es gelingt, die Sourcing-Strategie zu einem Pacemaker zu machen - und nicht zum Bremsklotz - erfahren CIOs, IT-Manager und Einkäufer beim Sourcing Day 2014. » zum Artikel
  • Heinrich Vaske
    Heinrich Vaske
    Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Dieser Aufgabe widmet er sich in enger, kooperativer Zusammenarbeit mit dem Redaktionsteam. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Privat gehört sein Herz seiner Familie und dem SV Werder Bremen.

"Jedes Unternehmen wird künftig wie ein Netzwerk arbeiten"

Yammer-Gründer Adam Pisoni:
Yammer-Gründer Adam Pisoni: Adam Pisoni ist Mitgründer und CTO des 2012 von Microsoft übernommen Enterprise-Social-Pioniers Yammer. Im Rahmen der Yammer Working Social Tour in Amsterdam gab er uns ein Interview. » zum Artikel
  • Thomas Cloer

Snowden ruft Internet-Unternehmen zur Verschlüsselung auf

TED-Konferenz: Edward Snowden meldet sich erneut zu Wort: Mithilfe eines Roboters trat der ehemalige Geheimdienstler auf der TED-Konferenz auf. Dort warnte er vor dem Untergraben von Sicherheitsstandards im Internet. Unternehmen müssten ihre Nutzer besser schützen. » zum Artikel

Unternehmen ziehen positive Zwischenbilanz

CeBIT 2014: Das neue Konzept der CeBIT in Hannover muss sich noch bis zum kommenden Freitag bewähren, dann schließt die Messe ihre Tore. » zum Artikel

Unternehmen haben Nachholbedarf bei Industrie 4.0

Nicht smart genug? : Unternehmen haben Nachholbedarf bei Industrie 4.0 (Foto: hainichfoto - Fotolia.com)
Nicht smart genug? : Die vierte industrielle Revolution verläuft in Deutschland bislang schleppend. Zwar halten die meisten Unternehmen die vernetzte Fabrik für unverzichtbar, Erfahrungen mit dem Konzept haben jedoch nur wenige. » zum Artikel
  • Derk Fischer

Social Media Management für Unternehmen

Der Sieben-Punkte-Plan: Social Media Management für Unternehmen (Foto: bloomua - Fotolia.com)
Der Sieben-Punkte-Plan: Dass Social Media heute weder Luxus noch Spielerei ist, sondern Pflicht für jedes Unternehmen, hat sich herumgesprochen. Doch wie sieht professionelles Social Media Management genau aus? Wir zeigen die wichtigsten Grundlagen. » zum Artikel
  • Stefan von Gagern

Deutsche Unternehmen passen zu uns

Interview mit Blackberry-Chef John Chen: Deutsche Unternehmen passen zu uns (Foto: Blackberry)
Interview mit Blackberry-Chef John Chen: Blackberry-Chef John Chen hat eine der härtesten Aufgaben in der Mobilfunk-Branche: Er will den kriselnden Smartphone-Pionier retten, der im vergangenen Jahr massiv Marktanteile verlor und hohe Verluste schrieb. Chen setzt dafür auf die klassischen Blackberry-Tastaturen, den Messenger BBM - und auch deutsche Firmenkunden. » zum Artikel

Ein Unternehmen, das eine Suchanzeige aufgeben muss, hat schon verloren

Interview mit Reinhard K. Sprenger: Ein Unternehmen, das eine Suchanzeige aufgeben muss, hat schon verloren (Foto: Sabine Felber - Campus Verlag)
Interview mit Reinhard K. Sprenger: Wer Employer Branding missversteht und nur die Außenwirkung seines Unternehmens verbessert, hat gar nichts gewonnen. Entscheidend ist, aktiv auf die eigene Unternehmenskultur einzuwirken. Und wer kann diesen Wandel stärker beeinflussen als Führungskräfte? Im Interview erklärt Reinhard Sprenger - Führungsexperte - wie man Mitarbeiter motivieren und das eigene Firmenimage dadurch verbessern kann. » zum Artikel
  • Christian Thunig

Deutschlands beste ITK-Arbeitgeber 2014

50 ITK-Unternehmen ausgezeichnet: Deutschlands beste ITK-Arbeitgeber 2014 (Foto: Great Place to Work Institute)
50 ITK-Unternehmen ausgezeichnet: Microsoft, NetApp, MaibornWolff, Perbit Software und QAware sind die ITK-Unternehmen mit den zufriedensten Mitarbeitern und der besten Personalarbeit. Das ergab der Wettbewerb "Die besten Arbeitgeber in der ITK 2014", den das Great Place to Work Institute mit der Computerwoche und dem Bitkom veranstaltete. » zum Artikel
  • Alexandra Mesmer

Wie Unternehmen von ECM aus der Cloud profitieren

Enterprise Content Management: Wie Unternehmen von ECM aus der Cloud profitieren (Foto: chrisharvey - Fotolia.com)
Enterprise Content Management: Mit Cloud-Services können sich auch kleine und mittelständische Unternehmen eine bedarfsgerechte und flexible ECM-Lösung aufbauen. Noch hapert es an der Interoperabilität und Anpassbarkeit der Services. » zum Artikel
  • Matthias Kunisch

Die wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt

Google noch hinter Apple: Zwei Konzerne aus dem Silicon Valley führen nun die Rangliste der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt an. Google hat sich am Ölmulti ExxonMobil vorbeigeschoben und liegt damit hinter Apple. » zum Artikel

Wie Wearables die Unternehmen verändern

Das Urteil der Marktforscher: Wie Wearables die Unternehmen verändern (Foto: Google)
Das Urteil der Marktforscher: Für viele könnten Wearables das nächste große Ding sein, das nach Tablets und Smartphones der IT-Industrie Umsatz bringt. Noch wichtiger ist ein anderes Aspekt: Wearables könnten die Unternehmensprozesse noch stärker verändern als der ByoD-Trend. » zum Artikel
  • Jürgen Hill

Das Netzwerk der Zukunft

Das müssen Unternehmen beachten: Das Netzwerk der Zukunft (Foto: Julien Eichinger - Fotolia.com)
Das müssen Unternehmen beachten: Technologien wie Cloud Computing, Analytics und Virtualisierung stellen besondere Anforderungen an die Netzwerkinfrastruktur hinsichtlich Bandbreite und Latenzzeiten. Wie aber machen Unternehmen ihr Netzwerk fit für diese Zukunft? » zum Artikel
  • Stefan Volmari

Unternehmen machen sich hübsch für Bewerber

Personalsuche 2014: Unternehmen machen sich hübsch für Bewerber (Foto: pressmaster - Fotolia.com)
Personalsuche 2014: Wer nicht aufgrund von Produkten oder Größe bekannt ist, wird sich auch 2014 mit der Suche nach begehrten SAP-Profis und Entwicklern schwertun. Darum versuchen immer mehr Firmen, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. » zum Artikel
  • Alexandra Mesmer

"Privatsphärenrichtlinien werden wichtig für Unternehmen"

Lookout Managing Director Thomas Labarthe:
Lookout Managing Director Thomas Labarthe: Mobile Systeme sind immer wieder im Visier von Angreifern. Thomas Labarthe von Lookout sieht aber in 2014 auch Änderungen beim Thema Privacy. » zum Artikel

IDC-Studie: Ziele von Big-Data-Projekten

Einsatz in Unternehmen: IDC-Studie: Ziele von Big-Data-Projekten (Foto: IDC)
Einsatz in Unternehmen: Die meisten IT-Entscheider wollen mit Big Data große Datenmengen speichern und analysieren. Matthias Zacher erklärt, warum Big Data-Projekte Zeit brauchen. » zum Artikel
  • Christiane Pütter
    Christiane Pütter


    Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Wie sich IT-Unternehmen bei Fachkräften helfen

Recruiting in Niedersachsen: Wie sich IT-Unternehmen bei Fachkräften helfen (Foto: buchachon - Fotolia.com)
Recruiting in Niedersachsen: In Norddeutschland unterstützen sich Institutionen und Firmen gegenseitig, um den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen - dafür haben sie die Initiative "ikn2020 - das digitale Niedersachsen" gegründet. » zum Artikel
  • Hans Koeniges

NSA-Problem wäre in wenigen Monaten lösbar

Internet-Unternehmer: Die Internet-Branche wettert öffentlich gegen die Spionage von Geheimdiensten. Der Chef des beliebten Speicherdienstes Evernote vertraut dennoch auf die Politik. Er erwartet schon bald neue Regeln für die Geheimdienste. » zum Artikel

US-Internet-Unternehmen wollen weltweite Reform

Internet-Überwachung: Amerikas Technologie-Riesen gehen nach Monaten der NSA-Enthüllungen in die Offensive. Sie fordern strengere Regeln für Geheimdienste bei der Internet-Überwachung. Auch aus Deutschland kommt heftige Kritik an der schleppenden Aufklärung des Geheimdienst-Skandals. » zum Artikel

Das große Missverständnis

Social Media und Unternehmen: Das große Missverständnis (Foto: Faysal Farhan - Fotolia.com)
Social Media und Unternehmen: Unternehmen geben Geld für Social-Media-Marketing aus, obwohl die Wirkung schwach ist. Sinnvoller wäre, Facebook & Co. zur Marktforschung zu nutzen. » zum Artikel

Wir wollen alle Geräte in Unternehmen verwalten

Blackberry Enterprise Director Jeff Holleran: Wir wollen alle Geräte in Unternehmen verwalten (Foto: Blackberry)
Blackberry Enterprise Director Jeff Holleran: Von wegen abgeschrieben: Jeff Holleran, Senior Director Enterprise Product Management bei Blackberry, spricht im Interview über die neue BES-Version, Cloud-Pläne und die Ausweitung auf weitere Geräte. » zum Artikel

Dropbox-Alternativen für Unternehmen

Cloud Storage treibt die Schatten-IT: Dropbox-Alternativen für Unternehmen (Foto: Dropbox)
Cloud Storage treibt die Schatten-IT: Die Popularität einfach bedienbarer Cloud-Storage-Dienste wie Dropbox bereitet IT-Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Dabei bietet der Markt inzwischen auch Enterprise-taugliche Lösungen. Dieser Artikel stellt Cloud-Services für den professionellen Einsatz vor. » zum Artikel
  • René Büst

Apple will Unternehmen hinter Kinect-Steuerung kaufen

PrimeSense: Tritt Apple in die Fußstapfen von Microsoft bei der Bewegungssteuerung? Der iPhone-Konzern soll an dem Unternehmen interessiert sein, von dem die ersten Kinect-Geräte für die Xbox kamen - oder es sogar schon gekauft haben. » zum Artikel

Führung: Mittelmaß ruiniert Unternehmen

Überforderte Manager: Führung: Mittelmaß ruiniert Unternehmen (Foto: Rui Vale de Sousa - Fotolia.com)
Überforderte Manager: Führungskräfte der unteren und mittleren Ebene sind ihren Aufgaben oft nicht ­gewachsen, wie eine weltweite Studie unter 300 Personal-Managern zeigt. » zum Artikel
  • Hans Koeniges

So verhandeln Unternehmen richtig

Arbeitsverträge: So verhandeln Unternehmen richtig (Foto: contrastwerkstatt - Fotolia.com)
Arbeitsverträge: Wie Sie verhindern, dass Mitarbeiter schnell zur Konkurrenz wechseln. Arbeitsrechtler Christoph J. Hauptvogel verrät, welche Tücken in Arbeitsverträgen lauern. » zum Artikel
  • Bettina Dobe
    Bettina Dobe


    Bettina Dobe ist freie Journalistin aus München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media-Themen spezialisiert. Sie arbeitet für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland.

Viele Unternehmen Ziel von Hacker-Angriffen

IT-Attacken: Nahezu jedes Unternehmen in Deutschland ist einer Studie zufolge schon einmal Ziel von IT-Attacken gewesen. » zum Artikel

Zimory-CEO verlässt das Unternehmen

Rüdiger Baumann geht: Zimory-CEO verlässt das Unternehmen (Foto: Zimory)
Rüdiger Baumann geht: Das Berliner Startup Zimory muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen. Rüdiger Baumann verlässt das Unternehmen. Erst kürzlich hatte Zimory eine viel beachtete Kooperation mit der Deutschen Börse zum Aufbau eines Cloud-Marktplatzes angekündigt. » zum Artikel
  • Joachim Hackmann
    Joachim Hackmann
    Als Computerwoche Chefreporter Online spürt Joachim Hackmann aktuelle Themen aus allen Segmenten der IT-Branche auf. Seine thematische Vorliebe gilt der IT-Servicebranche. Dazu zählen etwa Trends, Neuerungen, Produkte und Unternehmen aus den Bereichen Cloud Computing, XaaS, Offshoring und Outsourcing sowie System-Integration und Consulting.

Unternehmen wollen Mitarbeiter statt Models

Authentische Werbung: Sie wirken authentischer: Einige Unternehmen setzen in der Werbung auf eigene Mitarbeiter statt auf Models. Ein paar Beispiele. » zum Artikel

Viele deutsche Unternehmen fürchten Industriespionage

PwC-Umfrage: Viele deutsche Unternehmen fürchten eine Ausspähung ihrer Firmengeheimnisse durch ausländische Geheimdienste. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Unternehmer" im IDG-Netzwerk
 

Im Rahmen dieser Serie sind bisher drei Beiträge zur European Market Infrastructure Regulation (EMIR) erschienen. Neben der Single European Payments Area (SEPA) ist dies die zweite große Finanzmarktregulierung, die ganz massiv auch Unternehmen aus dem Nichtfinanzsektor betrifft, wenn sie Derivate handeln. Mit der EMIR-Verordnung und ihren technischen Durchführungsbestimmungen (siehe Europäische Kommuission ) sollen systemische Risiken im europäischen Derivatemarkt eingedämmt werden - hierzu auch: Reform der OTC-Derivatemärkte der Deutschen Bank . Ob das tatsächlich gelingt oder gar Risiken nur verlagert werden, soll hier nicht weiter thematisiert werden - siehe hierzu Blick Log . Durch EMIR müssen sich alle Unternehmen, die Derivate in welcher Form auch immer handeln mit finanzaufsichtsrechtlichen Fragen auseinandersetzen. In dem Beitrag Neuland für viele Unternehmen wird das Regelwerk vorgestellt. Im Beitrag Unzumutbares Definitionswirrwarr geht es darum zu ermitteln, ob ein Unternehmen überhaupt Derivate handelt. Ich habe darin festgehalten, dass die Derivatedefinition viel breiter ist, als man das vermutet. Im zuletzt veröffentlichten Beitrag dieser Serie geht es um die Frage, unter welchen Voraussetzungen für Unternehmen eine Pflicht zum Clearing besteht. Hier können viele Unternehmen aufatmen, weil sie die Pflicht, OTC-Geschäfte über eine zentrale Gegenpartei abzuwickeln, nicht trifft. Anders sieht es freilich bei der Meldepflicht nach Artikel 9 Abs. 1 EMIR aus. Ihr unterliegen neben finanziellen Gegenparteien auch alle nichtfinanziellen Gegenparteien, unabhängig davon ob sie ober- oder unterhalb der Clearing-Schwelle liegen. Meldepflichtige Geschäfte Zu den meldepflichtigen Geschäften stellt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf ihrer Webseite deutlich klar: Meldepflichtig unter Art. 9 Abs. 1 EMIR sind alle Abschlüsse, Änderungen oder Beendigungen von Derivatekontrakten. Eine Begrenzung dieser Meldepflicht auf OTC-Derivate findet in Art. 9 Abs. 1 EMIR gerade nicht statt, auch börslich gehandelte Derivate fallen damit unter diese Meldepflicht. Ein meldepflichtiges „Derivat“ liegt nach Art. 2 Nr. 5 EMIR dann vor, wenn es sich der Liste des Anhangs I, Abschnitt C, Nr. 4-10 der MiFID entnehmen lässt. Unternehmen, die oberhalb der Clearing-Schwelle liegen, müssen außerdem die Höhe der für das Derivategeschäft begebenen Sicherheiten in die Meldung aufnehmen. Daneben müssen die aufgrund einer täglich durchgeführten mark-to-market -Evaluierung ermittelten Werte der Kontrakte täglich an das Transaktionsregister gemeldet werden. Das bedeutet laut BaFin : Für jeden abgeschlossenen Derivatekontrakt (und dazu gehören auch börsliche Derivate) ist damit gegebenenfalls ein tägliches Update erforderlich, um Schwankungen im ermittelten Kontraktwert kenntlich zu machen. An wen müssen die Unternehmen melden? Die Meldungen erfolgen an ein sogenanntes Transaktionsregister. Das sind private Unternehmen, die sich bei der ESMA für diese Leistung registrieren lassen müssen. Als aussichtsreiche Kandidaten befinden sich laut Finance derzeit Regis-TR und DTCC im fortgeschrittenen Zertifizierungsprozess. Unternehmen können aber auch ihren Kontrahenten (also ihrer Bank) oder einen geeigneten Dritten mit der Abgabe der Meldung beauftragen. Schließen Unternehmen untereinander OTC-Geschäfte ab, dann entfällt die Meldung über eine Bank, es sei denn die Hausbank übernimmt auch für bilateral zwischen Unternehmen geschlossenen Geschäften die Meldung. Dann müssen die Geschäftsdaten natürlich der Bank übermittelt werden. Ab wann müssen die Unternehmen melden? Eigentlich hätte die Meldepflicht längst beginnen sollen - der 1. Juli 2013 war der Stichtag. Das hätte aber vorausgesetzt, dass bereits zum 1. April 2013 ein Transaktionsregister von der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA registriert worden wäre. Nach dem im September 2013 erneut aktualisierten Zeitplan der ESMA hat die Behörde die Deadline für die Registrierung von Transaktionsregistern auf den 7. November 2013 verschoben. Die Meldepflicht startet damit für die Derivateklassen, für die sich die Transaktionsregister registriert haben, frühestens am 12. Februar 2014. Sollte sich der Prozess weiter verzögern, tritt die Meldepflicht spätestens am 1. Juli 2015 zwingend in Kraft. Wenn dann noch immer kein Transaktionsregister verfügbar ist, melden Banken und Unternehmen direkt an die ESMA. Was müssen Unternehmen im Detail melden? Die Meldungsinhalte beziehungsweise ihr Umfang haben es in sich. Was Unternehmen im Detail melden müssen, ist in zwei weiteren technischen Ausführungsbestimmungen geregelt - namentlich in den technische Regulierungsstandards (RTS) und den technischen Durchführungsstandards (ITS). Die RTS beinhalten eine abstrakte Beschreibung der jeweiligen Felder, die ITS legen die konkreten Feldbelegungen unter anderem mit ISO-Codes und Feldlängen fest. Die Meldungen umfassen 26 Felder für die Kontrahenten und 59 Felder für die Geschäfte. Weil das noch nicht kompliziert genug ist, verlangen diese technischen Standards auch noch eine gesonderte Identifikation der Geschäftspartner. Dazu ist der sogenannte Legal Entity Identifier (LEI) vorgesehen - siehe Wikipedia . Allerdings befindet sich diese global eindeutige Kennung noch in der Entwicklungsphase. Über WM Datenservice kann allerdings eine vorläufige Kennung (Pre-LEI) beantragt werden. Keine Zeit zum Durchatmen Laut der Bundestagsdrucksache zum EMIR-Ausführungsgesetz soll der Erfüllungsaufwand für EMIR insgesamt in der Wirtschaft nur 8,9 Millionen Euro betragen. Das halte ich mindestens für den Faktor 10, wenn nicht sogar 100 zu niedrig. Einigen Unternehmen ist nicht einmal bewusst, dass sie von diesen Regeln betroffen sind. Erstaunlich ist daher, dass bisher nur wenig Widerstand von den Interessenvertretungen der Unternehmen ausgegangen ist. Aber die Vorschriften sind in Kraft und die Uhr tickt. Die Finanzaufsicht arbeitet an einer Prüfungsverordnung , die auch Nichtbanken treffen wird. Mit dem EMIR-Ausführungsgesetz sind außerdem entsprechende Bußgeldtatbestände eingeführt worden. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat diese in einer Broschüre zusammengefasst. Erfolgt etwa die Meldung an das Transaktionsregister nicht beziehungsweise nicht richtig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig, kann dies mit einem Bußgeld von 200.000 Euro betraft werden. Ich denke, dieser Beitrag hat auch noch einmal deutlich gemacht, wie massiv nichtfinanzielle Unternehmen durch die neue Finanzmarktregulierung betroffen sind. Die Serie im Überblick: EMIR: Meldepflicht für Derivategeschäfte (14. Oktober 2013) EMIR: Besteht die Pflicht zum Clearing? (30. Juli 2013) EMIR: Unzumutbares Definitionswirrwarr (9. Juli 2013) EMIR: Neuland für viele Unternehmen (26. Juni 2013) EMIR: Collateral Transformation (19. Juni 2013) EMIR: Regelwerk im Schatten von Basel III (10. Dezember 2012) Dirk Elsner war mehrere Jahre Bereichsleiter einer Bank und Geschäftsführer einer mittelständischen Unternehmensgruppe. Heute berät er für die Innovecs GmbH Banken und mittelständische Unternehmen. Daneben betreibt er privat das preisgekrönte Finanzblog Blick Log . Sie erreichen ihn per E-Mail unter dirk.elsner(at)innovecs.de. Dirk Elsner in sozialen Netzwerken:   Die letzten Beiträge von Dirk Elsner: Finanzplanung: Erleichterte Kreditbedingungen (1. Oktober 2013) Outsourcing: Die Kosten hinter dem Größenvorteil (19. September 2013) Mittelstandsfinanzierung: Das Erbe von Lehman Brothers (10. September 2013) SEPA: Die Drohung wird real (5. September 2013) Management: 20 Prozent auf alles - außer das Management (30. Juli 2013) SEPA: Warten auf die COR1-Lastschrift (16. Juli 2013) EMIR: Unzumutbares Definitionswirrwarr (9. Juli 2013) EMIR: Neuland für viele Unternehmen (26. Juni 2013) Mittelstandsfinanzierung: Niedrige Zinsen alleine genügen nicht (4. Juni 2013) Mittelstandsfinanzierung: Betriebe fühlen sich schlecht informiert (11. Juni 2013) Management: 13 Warnzeichen vor dem Unglück (28. Mai 2013) SEPA: Wird der Start verschoben? (22. Mai 2013) Credit Management - Teil 1: Die Bonität der Banken einschätzen (23. April 2013) Credit Management - Teil 2: Eigene Banken heuristisch beurteilen (6. Mai 2013) Rechnungswesen: Wenn Controlling unproduktiv wird (16. April 2013) SEPA: 3 Detailfragen aus der Praxis (9. April 2013) Treasury: Liquidität nach dem Bail-in in Zypern (3. April 2013) SEPA: Deutsche Kreditwirtschaft gibt nach (26. März 2013) Autor: Dirk Elsner
Apple, Exxon, Google und Co. beherrschen nach wie vor die globalen Börsen - aber das Gewicht Deutschlands unter den teuersten Unternehmen der Welt nimmt allmählich zu.
DNS-basierte DDoS-Angriffe haben sich in Ausmaß und Raffinesse in kurzer Zeit rasend schnell weiterentwickelt. Wie erklären die technischen Hintergründe und mögliche Schutzmaßnahmen.