Artikel zum Thema "Verschlüsselung" bei CIO.de

CCC fordert: De-Mail ersatzlos streichen

Kritik an Verschlüsselung: CCC fordert: De-Mail ersatzlos streichen (Foto: MEV Verlag)
Kritik an Verschlüsselung: Der Chaos Computer Club hat die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von De-Mails gefordert. Zeitgleich eröffnet Bearingpoint einen neuen De-Mail-Showroom. » zum Artikel

E-Postbrief: Bald Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Für Geheimnisträger: E-Postbrief: Bald Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (Foto: Minerva Studio - Fotolia.com)
Für Geheimnisträger: Ärzte, Anwälte und Amtsträger sollen mit dem E-Postbrief ab Sommer mit durchgängiger Verschlüsselung und damit rechtssicher kommunizieren können. » zum Artikel

Woran Endgeräte-Verschlüsselung scheitert

Zu wenig Kontrollen: Woran Endgeräte-Verschlüsselung scheitert (Foto: m. schuckardt - Fotolia.com)
Zu wenig Kontrollen: Verschlüsselungs-Tools allein reichen nicht: Eine Aberdeen-Studie zeigt, dass das Vermeiden von Datenverlust vom Management der Lösungen und Kontrollen abhängt. » zum Artikel

Verschlüsselte E-Mails zwischen Arzt und Patient

Schweizer E-Health: Verschlüsselte E-Mails zwischen Arzt und Patient (Foto: HIN)
Schweizer E-Health: Über die Plattform Health Info Net können Ärzte und Patienten in der Schweiz neuerdings Dokumente wie Laborberichte und Befunde verschlüsselt austauschen. » zum Artikel

Worauf Sie bei Arbeitszeugnissen achten sollten

Genau hinschauen: Worauf Sie bei Arbeitszeugnissen achten sollten (Foto: Gina Sanders - Fotolia.com)
Genau hinschauen: Wann sind Arbeitszeugnisse verdächtig? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale vor, anhand denen Sie "schlechte" von "guten" Zeugnissen unterscheiden können. » zum Artikel

Smartphone-Security aus der Cloud

iPhone, Android und Co. absichern: Smartphone-Security aus der Cloud (Foto: MEV Verlag)
iPhone, Android und Co. absichern: Ungeschützte Smartphones bereiten nicht nur Unternehmen Kopfzerbrechen. Wir zeigen, wie Cloud-Dienste die mobile Sicherheit vereinfachen. » zum Artikel

5 Sicherheitsgefahren in der Cloud

Expertenstreit um IT-Security: 5 Sicherheitsgefahren in der Cloud (Foto: MEV Verlag)
Expertenstreit um IT-Security: Die Anbieter spielen es herunter, doch die Indizien verhärten sich: Sensible Daten gehören nicht in Public Cloud-Services. Denn die Gefahren lauern überall. » zum Artikel

Koalition setzt bei digitaler Verwaltung auf Mitarbeit der Länder

Berlin (dpa) - Bei der Umsetzung des geplanten E-Government-Gesetzes zur digitalen Verwaltung in Deutschland setzt die Regierungskoalition auf die Mitwirkung der Bundesländer und Kommunen. "Das E-Government-Gesetz funktioniert nur, wenn die Länder es auch umsetzen", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin am Dienstag in Berlin. Darauf sei man angewiesen. Denn die meisten Behördenkontakte ... » zum Artikel

3 neue Services für den E-Postbrief

E-Post App und Nachsendung: 3 neue Services für den E-Postbrief (Foto: Deutsche Post)
E-Post App und Nachsendung: Auf der Cebit hat die Deutsche Post neue Produkte und Lösungen für Privatnutzer und Unternehmen vorgestellt. » zum Artikel

Chaos Computer Clubs fordert Ende des De-Mail-Projekts

Berlin (dpa) - Vor einer Anhörung im Bundestag zur sicheren E-Mail-Kommunikation hat sich der Chaos Computer Club für eine ersatzlose Streichung des De-Mail-Projekts ausgesprochen. Die vor knapp zwei Jahren eingeführte De-Mail werde in der Bevölkerung nicht akzeptiert und genüge nicht dem Schutz sensibler Daten, erklärte die Organisation am Mittwoch in einer in Berlin veröffentlichten Pressemitteilung. » zum Artikel

ROUNDUP: Deutsche Post steigt aus rechtssicherer De-Mail aus

BONN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Post stoppt die Entwicklung eines eigenes De-Mail-Angebotes für die verschlüsselte elektronische Kommunikation. Stattdessen setzt das Unternehmen auf seinen bereits 2010 gestarteten E-Postbrief und will diesen mit neuen Funktionen für Privatkunden attraktiver machen. Solange der Gesetzgeber an den Bestimmungen für das Identifizierungsverfahren festhalte, habe ... » zum Artikel

Mobile BI auf 450 Smartphones und iPads

Claas Mähdrescher: Mobile BI auf 450 Smartphones und iPads (Foto: Claas)
Claas Mähdrescher: Zur Kundenbetreuung können Mitarbeiter des Unternehmens aus Harsewinkel bei Gütersloh jetzt mit mobilen Geräten aufs Dokumentenmanagement-System zugreifen. » zum Artikel

Koalition setzt bei digitaler Verwaltung auf Mitarbeit der Länder

Die Bundesregierung will Verwaltung und Behörden digitalisieren. Bürgen sollen künftig Unterlagen per Mail verschicken und im Internet den Stand ihrer Anfragen einsehen können. Doch wenn nur der Bund mitmacht, kann dieses Vorhaben nicht gelingen, sagt die Regierung. » zum Artikel

So funktionieren iOS-Sicherheitsmechanismen

Passcodes am iPhone: So funktionieren iOS-Sicherheitsmechanismen (Foto: Apple)
Passcodes am iPhone: Es ist das ewige Dilemma: Soll man seine iOS-Geräte mit einer Code-Sperre schützen oder nicht? Auf der einen Seite muss man sich weniger Sorgen um seine Daten machen, wenn das iPhone durch einen Code geschützt ist. Auf der anderen Seite ist es nervig, wenn man vor jedem Anruf oder zum abrufen der E-Mails eine PIN eingeben muss. » zum Artikel

6 Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit

Neue IT-Security-Technologien: 6 Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit (Foto: seen - Fotolia.com)
Neue IT-Security-Technologien: Unternehmen hinken bei der IT-Security technologisch hinterher. Sechs Tipps zeigen auf, wie moderne Tools für Abhilfe sorgen können. » zum Artikel

6 Tipps für die Dropbox

Mehr Sicherheit, mehr Speicherplatz: 6 Tipps für die Dropbox (Foto: alphaspirit - Fotolia.com)
Mehr Sicherheit, mehr Speicherplatz: Mit simplen Tricks lässt sich mehr aus Dropbox herausholen. Als in Deutschland gehostete Alternative bietet sich derweil DocWallet von der Deutschen Post an. » zum Artikel

Modernes WLAN-Hacking

Die Tricks der Kriminellen: Modernes WLAN-Hacking (Foto: cirosec GmbH / Sven Blumenstein)
Die Tricks der Kriminellen: Funknetze sind angesagt. Kein Smartphone, Tablet, Notebook oder PC wird mehr ohne Wireless-LAN-Schnittstelle ausgeliefert. Auch immer mehr IT-abseitige Alltagsgeräte offerieren einen drahtlosen Netzwerkanschluss. Die Sicherheitsrisiken werden dadurch alles andere als geringer. » zum Artikel

So (un-)sicher ist Windows 8

Windows 8: Die 10 wichtigsten Sicherheitsfunktionen: So (un-)sicher ist Windows 8 (Foto: Microsoft)
Windows 8: Die 10 wichtigsten Sicherheitsfunktionen: Microsoft hat die Sicherheitsfunktionen in Windows 8 gehörig verbessert und sogar einige neue Schutztechniken eingebaut. Wir prüfen, wie gut Windows 8 wirklich schützt. » zum Artikel

WLAN: die Technik, die Probleme, die Lösungen

Mit und ohne Fritzbox: WLAN: die Technik, die Probleme, die Lösungen (Foto: Dark Vectorangel - Fotolia.com)
Mit und ohne Fritzbox: Ganz gleich ob ein Notebook, Tablet oder Smartphone verwendet wird - die meisten Anwender sind fast immer online. Dazu tragen nicht zuletzt WLAN-Netze und Hotspots bei: Unsere FAQ erläutert die Technik, benennt die Probleme und deren Lösungen. » zum Artikel

7 Mythen über die E-Mail-Archivierung

Archivieren oder lieber nicht?: 7 Mythen über die E-Mail-Archivierung (Foto: ktsdesign - Fotolia.com)
Archivieren oder lieber nicht?: Darf ein Unternehmen jede E-Mail archivieren? Was passiert mit privater Korrespondenzen? Sollte jede E-Mail verschlüsselt werden? Hier finden Sie die gröbsten Fehleinschätzungen bei der E-Mail-Archivierung. » zum Artikel

Tipps für sicheres Mobile Banking

Banking-Apps prüfen: Tipps für sicheres Mobile Banking (Foto: Sergey Ilin (Thinkstock))
Banking-Apps prüfen: Ratschläge für sicheres Mobile Banking beziehen jetzt auch Banking-Apps mit ein. Diese seien oft noch mangelhaft. Das behauptet jedenfalls der Anbieter HOB. » zum Artikel

8 Trends bei der Netzwerksicherheit

Mobile IT, BYOD, IPv6: 8 Trends bei der Netzwerksicherheit (Foto: m. schuckardt - Fotolia.com)
Mobile IT, BYOD, IPv6: Neuerungen verändern die Anforderungen an die Netzwerksicherheit teilweise stark. Anbieter Sophos nennt die kritischsten Punkte - und Schutzmaßnahmen. » zum Artikel

Mit dem iPhone unter der Decke

Berufstätige arbeiten im Bett: Mit dem iPhone unter der Decke (Foto: stefanolunardi - Fotolia.com)
Berufstätige arbeiten im Bett: Ein Drittel der Mitarbeiter im Home Office arbeiten im Bett - und nehmen es dabei nicht so genau mit der Sicherheit. Das zeigt eine Umfrage von Infosecurity. » zum Artikel

Die 6 IT-Bedrohungen der Zukunft

Infrastruktur, Cloud, Big Data: Die 6 IT-Bedrohungen der Zukunft (Foto: Gina Sanders - Fotolia.com)
Infrastruktur, Cloud, Big Data: Die EU-Agentur Enisa erwartet die größten IT-Bedrohungen für Unternehmen künftig in den Bereichen Mobility, Social Media und bei kritischen IT-Infrastrukturen. » zum Artikel

Sicherheitsrisiko App-Stores

Apple App Store, Google Play und Co.: Sicherheitsrisiko App-Stores (Foto: THesIMPLIFY - Fotolia.com)
Apple App Store, Google Play und Co.: Ob die Installation einer App ein Risiko darstellt oder nicht, hängt entscheidend von den Sicherheitsprozessen im jeweiligen App-Store ab. Wir haben verschieden prominente App-Stores unter die Lupe genommen und auf ihre Sicherheitsmaßnahmen überprüft. » zum Artikel

Kaspersky: Bald ist nichts mehr privat

IT-Sicherheit 2030: Kaspersky: Bald ist nichts mehr privat (Foto: MEV Verlag)
IT-Sicherheit 2030: Datenbrillen, die Facebook-Profile anderer Passanten anzeigen: Kaspersky-Analyst Magnus Kalkuhl warnt vor Gefahren von IT-Innovationen, die so fern nicht sind. » zum Artikel

Android 4.1 Jelly Bean im Überblick

Das nächste Update für Android: Android 4.1 Jelly Bean im Überblick (Foto: Google)
Das nächste Update für Android: Android 4.1 mit dem Codenamen Jelly Bean ist das achte Update für Googles mobile Plattform. Das Update bringt für Smartphones und Tablets eine ganze Reihe an Verbesserungen und einige neue Apps und Funktionen. Hierzu zählen eine flüssigere Bedienung sowie Google Now. » zum Artikel

5 Tipps für sicheres Online-Shopping

Login, Passwörter, Browser: 5 Tipps für sicheres Online-Shopping (Foto: IckeT - Fotolia.com)
Login, Passwörter, Browser: Experten von Sicherheitsanbietern sagen, wie sie sich beim Online-Shoppen vor Datendiebstahl schützen. Zum Beispiel Facebook- und Google-Logins nutzen. » zum Artikel

Targobank und E-Plus bieten Bezahlchip an

Mobile Payment: Targobank und E-Plus bieten Bezahlchip an (Foto: Pixel - Fotolia.com)
Mobile Payment: Der Run auf Marktanteile im Mobile Payment nimmt zu: Targobank und Base bieten seit Anfang August MasterCard-Bezahlchips für alle Verbraucher an. » zum Artikel

5 Strategien für mobile Sicherheit

Perfekte Lösungen utopisch: 5 Strategien für mobile Sicherheit (Foto: Andrea Danti - Fotolia.com)
Perfekte Lösungen utopisch: Konzepte für mobile Sicherheit in Unternehmen sind nach wie vor unreif. Daraus machen 19 Sicherheitsverantwortliche einer Arbeitsgruppe von RSA keinen Hehl. » zum Artikel


Artikel zum Thema "Verschlüsselung" im IDG-Netzwerk
 

Der Chaos Computer Club hat die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von De-Mails gefordert. Zeitgleich eröffnet Bearingpoint einen neuen De-Mail-Showroom.
Während die Unternehmensberatungen auf Beratungsbedarf bei potenziellen De-Mail-Kunden hoffen, wird bei der Beratung zum E-Government-Gesetz (offiziell: „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung sowie zur Änderung weiterer Vorschriften"; PDF) wieder einmal die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Mails gefordert. Das Gesetz soll die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung erleichtern, indem die Schriftform neben der qualifizierten elektronischen Signatur auch durch zwei andere sichere Verfahren ersetzt werden kann. Dies sind zum einen Verwaltungsformulare in Verbindung mit sicherer elektronischer Identifizierung etwa durch die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises und zum anderen der Einsatz von De-Mail. Was für eine Zeitgleichheit. Das Beratungsunternehmen Bearingpoint hatte am 20. März in seine Berliner Niederlassung am Kurfürstendamm eingeladen, um seinen neuen De-Mail-Showroom vorzustellen. Im Rahmen des Kompetenzzentrums „De-Mail in der deutschen Verwaltung" sowie der E-Government-Initiative für De-Mail und den neuen Personalausweis hat Bearingpoint nach eigenen Angaben seit 2010 35 De-Mail-Projekte bei Bund, Ländern und Kommunen durchgeführt. Dort wollen die Berater, die an der Ausarbeitung der Konzepte für De-Mail seit Beginn des Projekts im Jahr 2006 maßgeblich beteiligt waren, allen Interessierten Fragen über die nötige technische Infrastruktur und die Organisationsvoraussetzungen beantworten sowie Umsetzungsmodelle und Anwendungsbeispiele von De-Mail präsentieren. Antworten gab es etwa auf Fragen wie: Welche Prozesse sind für De-Mail geeignet, und wie kann De-Mail in diese Kommunikationsprozesse integriert werden? Welche organisatorischen Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden, und welche Produkte existieren bereits am Markt? Mit Peter Batt, ständiger Vertreter des IT-Direktors im Bundesinnenministerium und Frank Wermeyer, Geschäftsverantwortlicher De-Mail bei der Deutschen Telekom, waren hochrangige Vertreter für die Einführung von De-Mail zu der vierstündigen offiziellen Eröffnungsveranstaltung erschienen. Marina Ebel, Spartenleiterin IT der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertrat die Anwenderseite. Eröffnet: Showroom mit Anbindung an die De-Mail-Umgebung der Deutschen Telekom Der De-Mail-Showroom ist derzeit an die De-Mail-Testumgebung der Deutschen Telekom sowie ihren De-Mail-Gateways angebunden. Sukzessive sollen weitere De-Mail-Provider, -komponenten und -Schnittstellen hinzukommen. Interessenten an Einsatzszenarien und De-Mail-Systemen im Showroom können sich unter der E-Mail-Adresse „de-mail-showroom@bearingpoint.com" anmelden. Bearingpoint sieht naturgemäß vor allem die Chancen für Behörden, Unternehmen und Bürger der neuen rechtsicheren Kommunikation. Hauptgesprächsthema in den Pausen und am Buffet war jedoch die am selben Tag stattgefundene Anhörung von 12 bis 14 Uhr in der 100. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages (PDF) zum geplanten E-Government-Gesetz der Bundesregierung, in der der Linus Neumann als Sachverständiger des Chaos Computer Clubs (CCC) noch einmal die Ende-zu Ende-Verschlüsselung der De-Mails gefordert hatte. Neben Neumann waren als Sachverständige geladen: Reinhard Dankert, der Landesbeauftragte für den Datenschutz Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin; Helmut Fog, Deutscher Städtetag, Berlin; Professor Ralf Müller-Terpitz von der Universität Passau, Bernhard Rohleder vom Bitkom und Dirk Stocksmeier von der Berliner Init AG. In einer Presseerklärung begründete der CCC seine Auffassung. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung war bereits vor zwei Jahren von Datenschützern und dem CCC gefordert worden. Ziel des E-Government-Gesetzes sei es, so die Argumentation des CCC, „durch die Vermeidung echter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eine Abhör-Hintertür für Polizei und Geheimdienste zu eröffnen." Während des Transports der De-Mail findet beim De-Mail-Provider eine kurzzeitige automatisierte Entschlüsselung zum Zweck der Überprüfung auf Schadsoftware statt. CCC: Bürger sollen Open PGP, GNU Privacy Guard oder S/MIME nutzen Frank Rieger, Sprecher des CCC, sagte: „Es kann nur als Witz gemeint sein, dass De-Mail trotz lange bekannter Schwächen per Gesetz nun zum Standard für Behördenkommunikation erhoben werden soll. Damit wird sehenden Auges ein völlig lächerliches Sicherheitsniveau festgeschrieben, das in der Industrie und bei Berufsgeheimnisträgern niemals akzeptabel wäre." Der CCC möchte das Projekt De-Mail ersatzlos streichen. Die Bürger sollten sich an existierenden Alternativen wie etwa Open PGP, GNU Privacy Guard oder S/MIME orientieren. Die De-Mail sorge weder für Vertrauen in die Behördenkommunikation noch für mehr Sicherheit, so der CCC. Ob der CCC allerdings damit Recht hat, wenn er behauptet, „die Bevölkerung verweigerte dem Dienst bisher konsequent die Nutzung", sei dahingestellt, weil es ja bisher nur wenige Anwendungsszenarien für den Einsatz von De-Mails gibt. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Landesbeauftragter für den Datenschutz, Reinhard Dankert, kritisierte bei der Anhörung, dass bei De-Mails keine Ende-zu Ende-Verschlüsselung angeboten wird. In den Anforderungskatalog des De-Mail-Gesetzes solle aufgenommen werden, dass De-Mail-Diensteanbieter ihren Kunden ein solches Verschlüsselungsverfahren anbieten müssen, forderte er. Der Sachverständige Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer beim IT-Herstellerverband-Bitkom, wandte sich in der Anhörung hingegen gegen überzogene Sicherheitsbedenken, diese seien „absolut kontraproduktiv". Dirk Stocksmeier von der Init AG sagte, die De-Mail besteche derzeit durch die einfache Benutzbarkeit. Für Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen brauche man hingegen zusätzliche Komponenten auf dem Rechner. Der Bundesdatenschutzbeauftragte hat sich ebenfalls ausführlich mit der Problematik beschäftigt und eine „Handreichung zum datenschutzgerechten Umgang mit besonders schützenswerten Daten beim Versand mittels De-Mail" (PDF) veröffentlicht. „Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als durchgängige Verschlüsselung zwischen Versender und Empfänger bietet sich für eine Versendung besonders schutzbedürftiger Daten an", schreibt Peter Schaar. Dies werde vom De-Mail-Gesetz jedoch nicht gefordert. Die Anbieter dürften den Versand Ende-zu-Ende-verschlüsselter Nachrichten lediglich nicht verhindern. Schaar: Nutzer müssen sich selbst um Verschlüsselung kümmern Faktisch bedeute dies, dass sich die Nutzer selbst um die Installation und Nutzung einer Verschlüsselungssoftware kümmern müssen. Eine Prüfung auf Schadsoftware könne der Anbieter dann allerdings nicht durchführen. Schaar sieht jedoch Chancen für eine Weiterentwicklung in der Zukunft: „Der Entwicklungsstand der Technik und die tatsächliche Verfahrensweise im Umgang mit De-Mail muss beobachtet werden. Daraus können sich in Zukunft neue oder andere Anforderungen des Datenschutzes an die Verwendung von De-Mail und die Verschlüsselung ergeben", so der Bundesdatenschutzbeauftragte weiter. Die Provider seien aufgefordert, leicht handhabbare Verschlüsselungsoptionen für die Nutzer zu entwickeln.
Mit Dynamic Access Control richten sich Zugriffskontrolle und Verschlüsselung bei Windows 8 nach dem tatsächlichen Schutzbedarf.

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Yahoo beordert Heimarbeiter zurück ins Büro: Was halten Sie davon?
Der Schritt war überfällig: Ausufernde Heimarbeit behindert Kommunikation und Leistungskontrolle.
Heimarbeit sollte nicht ganz verboten, sondern auf ein paar Tage pro Monat beschränkt werden.
Ein solches Verbot demotiviert und läuft modernen, flexiblen Arbeitskonzepten zuwider.
Ich habe dazu keine Meinung.
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