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| Die Scrum-Erfahrungen bei Immobilien Scout | |
| Doppelt so viele Function Points umgesetzt wie 2008 | |
| IT-Chef muss Kurs zum Certified Scrum Master belegen | |
22.03.2011, von Nicolas Zeitler
Die Umstellung auf Scrum hat bei Immobilien Scout 24 neben mehr Effizienz in der Softwareentwicklung auch eine neue Haltung unter den IT-Mitarbeitern etabliert, wie Zeiler berichtet. Es habe sich fast eine Art Basisdemokratie entwickelt, sagt er. "Jetzt muss ich die Teams fragen, wie sie etwas lösen wollen, das ist oft anstrengend", meint der CTO. Dem stehe allerdings gegenüber, dass die Entwickler sich jetzt viel stärker für ihr Tun verantwortlich fühlten und sich mehr mit ihrer Arbeit identifizierten.
Die Einführung der agilen Methode sei fast völlig ohne Probleme verlaufen, sagt Zeiler, der vorher bereits als Manager bei BenQ Scrum-Erfahrung gesammelt hatte. Mit zwei Ausnahmen hätten sich keine Mitarbeiter gegen die neue Transparenz gewehrt, die Scrum mit sich bringe. Zeiler schickte zunächst zwei Produktmanager und zwei seiner Teamleiter auf Schulungen und ließ dann sein erfahrenstes Team - er spricht von den "Bienchen" - nach der Methode arbeiten. "Da haben alle anderen gesehen, dass Scrum Spaß macht und sexy ist", sagt Zeiler.
Anderen IT-Verantwortlichen, die auf agile Entwicklung umsteigen möchten, rät Oliver Zeiler, sich auf jeden Fall auch selbst zum Certified Scrum Master schulen zu lassen. Er selbst besuchte auch einen Kurs. "Sie müssen ja wissen, wovon Sie reden", sagt er.
Abraten würde er von der Scrum-Einführung zu einem Zeitpunkt, wenn Projekte in Schieflage geraten sind. "Denn Scrum löst ihnen keine Probleme, es macht sie nur schneller transparent."
Übrigens: Wissenswertes über Scrum finden Sie auf dieser Seite.
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