| Inhalt dieses Artikels: | |
| Was CIOs vor Cloud Computing abschreckt | |
| CIOs aus 13 Ländern befragt | |
22.01.2010, von Andreas Schaffry
Rund die Hälfte der CIOs in Europa setzt Cloud-Services ein oder prüft deren Nutzung. Wer sich gegen Cloud Computing entscheidet, macht Sicherheitsbedenken geltend, mangelnde Zuverlässigkeit sowie zu wenig Performance.
68 Prozent der europäischen und deutschen CIOs, die sich gegen die Einführung von Cloud Computing entscheiden, tun dies aufgrund von Sicherheitsbedenken. Zu diesem Kernergebnis kommt eine Umfrage, die der britische Marktforscher Portio Research im Auftrag des ITK-Lösungsanbieters Colt durchführte.
| Immerhin 42 Prozent der europäischen Unternehmen prüfen den Cloud-Einsatz. 35 Prozent implementieren bereits erste Anwendungen. |
Als zweithäufigsten Grund, auf die Implementierung Cloud Computing-Dienste zu verzichten, nannten 58 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen die zu geringe Leistungsfähigkeit und mangelnde Zuverlässigkeit. Darüber hinaus beklagen 47 Prozent die fehlende Preistransparenz bei Cloud-Services-Angeboten.
Trotz dieser Vorbehalte nutzen inzwischen immer mehr Unternehmen Cloud-basierte Dienste in bestimmten Bereichen. Jeweils die Hälfte der CIOs verlagern zurzeit E-Mail-Systeme oder das Backup wichtiger Daten in die "Wolke" oder haben entsprechende Planungen. Rund 40 Prozent betreiben zudem Gehalts- und Finanzanwendungen sowie Desktop-Applikationen im Cloud-Modell oder fassen dies ins Auge.
Den Hauptnutzen von Cloud Computing sehen die CIOs darin, IT-Betriebskosten zu senken. Das gaben 80 Prozent der Befragten zu Protokoll. 72 Prozent erwarten sich davon zudem eine größere Flexibilität bei der Nutzung von IT-Anwendungen.
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