Virtualisierung, Compliance, Prozesse

Wo CIOs in IT investieren

09.03.2010, von Andreas Schaffry

Verfügen Unternehmen bereits über eine serviceorientierte IT-Architektur profitieren von den Konsolidierungsstrategien auch die Anwendungsentwicklung und -wartung durch mehr Flexibilität. Umfassende Migrations- oder Transformationsprojekte werde es allerdings nicht geben, denn neue Anwendungen werden gezielt und punktuell für spezifische Business-Anforderungen entwickelt.

Private Clouds: sicher und kostengünstig

Da Unternehmen im Jahr 2010 im Durchschnitt rund ein Prozent mehr Geld für Software und IT-Services ausgeben, können sie auf niedrigem Niveau auch neue Investitionsfelder erschließen. Zum Beispiel können Firmen durch Cloud-Computing-Projekte IT-Kosten senken.

Vorbehalte gibt es in punkto Zuverlässigkeit, Sicherheit und Compliance-Fähigkeit vor allem gegen die Verlagerung von Geschäftsanwendungen in Public Clouds. Private Clouds sind dagegen eine attraktive, weil sichere Alternative. Hierbei übernehmen Unternehmen das Management und den Betrieb von IT-Infrastrukturen mittels Cloud-Services im eigenen Rechenzentrum.

Mehr Effizienz durch Prozessautomatisierung

Weil aber Unternehmen ihre Prozesse effizienter und gleichzeitig agiler machen müssen, stehen auch Themen wie Collaboration und Workflow, Automatisierung und Harmonisierung von Geschäftsabläufen sowie Informations-Management auf der Ausgabenagenda. Schwerpunktmäßig gilt das insbesondere für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenservice.

Insbesondere in der Finanzbranche sind gesetzliche Vorgaben wichtige Treiber für neue IT-Investitionen, etwa in Risiko-Management sowie Governance und Compliance.

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