Stand-Strategen versus CIOs

"Das ist mir zu abgedroschen"

25.02.2010, von Thomas Pelkmann

Motto: "Connected Worlds"

Der rote Faden der diesjährigen CeBIT dokumentiert die immer stärker werdende Vernetzung der Welt:
Connected Worlds. Das trägt unter anderem dem starken Bedeutungszuwachs mobiler Endgeräte Rechnung: Schon 2013, so schätzen die Analysten von Gartner, werden mehr Menschen über Handys und Smartphones ins Internet gehen als über traditionelle Desktop-PCs. Einen guten Teil ihrer Netzzeit werden die Menschen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder LinkedIn verbringen. Auch in Unternehmen wächst die Bedeutung von Web-2.0-Technologien: Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter kommunizieren längst in Communities. Für diese Vernetzung müssen strategische, technische und organisatorische Grenzen überwunden werden.

"Dafür", heißt es in einer CeBIT-Ankündigung, "entwickeln Unternehmen neue Hardware-Technologien und Netzwerkinfrastrukturen. Mit individualisierten, mobilen Endgeräten vom internetfähigen Mobiltelefon bis zum elektronischen Buch können Menschen in Connected Worlds ihre Geschäftsprozesse optimieren und das Zusammenleben in einer vernetzten Gesellschaft gestalten."

Natürlich sind das nicht die einzigen Produkte und Dienstleistungen, die auf der Computermesse präsentiert werden. In den Bereichen "Business" und "Sector Solutions" präsentieren die Anbieter wie gehabt ihre Anwendungen für kosteneffiziente Prozesse in den unterschiedlichen Branchen.

Auf zum Elevator Pitch

Der "Elevator Pitch".Vergrößern
Der "Elevator Pitch".

Für einen schnellen Überblick auf der CeBIT haben wir die Chefs namhafter Aussteller zum "Elevator Pitch" gebeten. Sie sollten sich vorstellen, einen CIO im Aufzug des Convention Center zu treffen und ihn während der Fahrt über vier oder fünf Stockwerke an den eigenen Stand zu locken.

Wenn Sie Anbieter wie Oracle oder Apple vermissen, dann nicht, weil wir nicht gefragt hätten. Aber beide Unternehmen sind schon seit Jahren nicht mehr mit Messeständen auf der CeBIT vertreten. So erklärte etwa Jürgen Kunz, Oracle-Geschäftsführer Deutschland, zur CeBIT 2009 in der Computerwoche: "Für mich hat sich die CeBIT immer mehr zu einer Consumer-Messe gewandelt – mit starkem TK-Fokus. Als Softwareunternehmen sehen wir keinen Mehrwert in einer eigenen Präsenz." Er setzt mit seinem Unternehmen stattdessen auf die Hausmesse "Oracle Open World" im September dieses Jahres in San Francisco.

Apple wird ebenfalls – iPad hin, iPhone her – nicht auf der Messe vertreten sein.

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