| Inhalt dieses Artikels: | |
| Unternehmen beschreiben Prozesse nicht | |
| Anpassungsfähigkeit von ERP-Software lässt zu wünschen übrig | |
| Neue Systeme sollen Folgekosten senken | |
25.03.2010, von Christiane Pütter
Schließlich fragten die Marktforscher - Krise hin oder her - nach den Investitionswünschen für die kommenden zwei Jahre. 50 Prozent der Entscheider sehen Bedarf an Business Intelligence. Weitere 42 Prozent würden gern in Planung und Steuerung investieren.
Unabhängig von konkreten Investitionen betonen 94 Prozent der Studienteilnehmer, bei der Software-Auswahl stehe die Senkung von Folgekosten für Wartung und Pflege der Systeme im Vordergrund. Fast ebenso viele (93 Prozent) legen auf flexible Systeme Wert. 91 Prozent führen außerdem Integrationsfähigkeit an.
Softselect-Geschäftsführer Michael Gottwald erklärt in einer Gesamtbetrachtung der Ergebnisse, Business Process Management entwickle sich zunehmend zum kritischen Erfolgsfaktor. "Doch bleibt auch festzuhalten, dass im Verhältnis zu den hohen Erwartungen, die an die Prozesseffektivität und Instrumente zur Steuerung und Modellierung der Abläufe gestellt werden, die Bereitschaft, die eigenen Prozesse in zyklischen Abständen zu erfassen und zu überprüfen, noch recht verhalten ist", sagt Gottwald. Das zeige, dass "die hohen Anforderungen der Unternehmen ein Stück weit mit der gelebten Wirklichkeit auseinandergehen."
| ||||