| Inhalt dieses Artikels: | |
| Fusionen scheitern an IT-Integration | |
| Hohe Komplexität, hohes Risiko | |
| Nicht ohne externe Berater | |
15.04.2010, von Andreas Schaffry
Bei Unternehmensfusionen ist die erfolgreiche Verschmelzung der IT-Systeme ein wichtiger Erfolgsfaktor. Doch IT-Integrationsprojekte scheitern häufig aufgrund fehlerhafter Planung.
Pro Tag verschmelzen in Deutschland im Schnitt rund fünf Unternehmen. 62 Prozent der Zusammenschlüsse scheitern jedoch, wobei die meisten Probleme während der Post-Merger-Integration auftreten.
| Den Marktforschern von PAC zufolge ist das richtige Vorgehen bei der IT-Integration ausschlaggebend für den Erfolg einer Firmenfusion. Foto: |
Die Gründe für das Scheitern sind vielfältig. Viele Firmen unterschätzen den Aufwand und die Kosten, hinzu kommen Aspekte wie eine unzureichende Planung und Kommunikation, interne Konkurrenzkämpfe sowie überforderte Fusions-Manager. Innerhalb der Post-Merger-Integration ist die Zusammenlegung der IT-Systeme inzwischen zu einem geschäftskritischen Faktor geworden.
Das richtige Vorgehen bei der IT-Integration sogar ausschlaggebend für den Gesamterfolg von M&As, denn: IT-Anwendungen bilden heute eine wichtige Basis für reibungslose Geschäftsabläufe und damit letztlich auch für die Wertschöpfung in Unternehmen. Zu diesem Kernergebnis kommt Beratungsgesellschaft Pierre Audoin Consultants (PAC) in dem Marktbericht "Post Merger IT-Integration. Wie Unternehmen ihre IT-Systeme richtig zusammenführen", den der IT-Dienstleister CSC beauftragte.
IT-Integrationsprojekte im Rahmen von Fusionen zählen den Analysten zufolge nicht zu den Standard-Projekten, sondern weisen diverse Besonderheiten auf. So müssen nach einem Zusammenschluss in der Regel alle zentralen Systeme integriert werden. Deshalb sind Vorhaben dieser Art umfassender und komplexer als andere IT-Projekte.
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