Anwender-Befragung

Die Erfolgsfaktoren beim Performance-Management

03.09.2010, von Christiane Pütter

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Wo Performance-Management funktioniert, liegen Umsatz und Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich hoch. Außerdem treffen solche Unternehmen genauere Voraussagen. Das behauptet zumindest der US-Marktforscher Aberdeen in einer Studie.

Die unterschiedlichen Heransgehensweisen an Performance Management.Vergrößern
Die unterschiedlichen Heransgehensweisen an Performance Management.

Eckdaten wie Absatz und Umsatz im Quartalsbericht sind zu wenig. "Performance Management" nennt sich der Versuch von Entscheidern, möglichst aktuell über die Geschäftsentwicklung informiert zu sein. Glaubt man den Analysten von Aberdeen, kann ein gutes Performance Management die Ergebnisse des Unternehmens verbessern. Deren These: Performance Management hilft, die Ziele des Unternehmens zu verstehen und Treiber für Geschäftsentwicklungen zu verstehen.

Für Aberdeen gilt Performance Management dann als gelungen, wenn Entscheider tagesaktuellen Einblick in alle Entwicklungen haben. Dafür müssen sie Metriken definieren. Das bedeutet, dass Informationen und Daten aus verschiedensten Quellen gesammelt, analysiert und aufbereitet werden müssen.

Zu diesem Thema hat sich Aberdeen 321 Unternehmen angesehen. Wie bei dem US-Marktforscher üblich, wurden diese in drei Kategorien eingeteilt. Besonders erfolgreiche Firmen dürfen sich "Best in Class" (BiC) nennen. Sie stellen 20 Prozent des Feldes. Die Unternehmen mit den schlechtesten Ergebnissen gelten als "Laggards" (dt.: Trödler). Dazu zählen 30 Prozent der Befragten. Die verbleibenden 50 Prozent bilden das Mittelfeld.

Die Unterschiede zwischen diesen Kategorien lauten wie folgt: Die BiCs erreichen eine Kundenzufriedenheit von 92 Prozent. Bei den Firmen im Mittelfeld beträgt sie 84 Prozent und bei den Nachzüglern 74 Prozent. Allerdings geben die Analysten nicht an, wie Kundenzufriedenheit in dieser Studie definiert ist und wie sie gemessen wird.

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