| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die 4 schlimmsten Kleinkriege unter IT-lern | |
| Wenn IT-ler den Chef nicht anerkennen | |
08.03.2011, von Christiane Pütter
2. Operations gegen Entwicklung: Die Einen arbeiten stetig daran, die Systeme so störungsfrei und kostengünstig laufen zu lassen wie möglich. Die anderen wollen entwickeln, was das Zeug hält. "Das kommt daher, wenn man die IT nur als Kostenstelle sieht", sagt Ted Shelton, CEO bei der Beraterfirma Open-First.
Andererseits, fügt Steve Shalita vom Dienstleister NetScout Systems an, verharren Entwickler in ihrer Isolation. Seine Erfahrung: Da werden Anwendungen kreiert, die Implementierung aber den Kollegen überlassen. Entwickler interessierten sich zu wenig für die Frage, ob ihre Apps in das Firmen-Netzwerk passen. Diese Silo-Mentalität müssen Unternehmen aufbrechen, so Shalita.
3. Admin gegen Admin: 99,999 Prozent der Administratoren seien schwer in Ordnung, so Sicherheits-Fachmann Heimerl. Der Rest mache Probleme und bringe alle anderen in Verruf. Glaubt man Heimerls Erfahrung, kommt Missbrauch von Administratoren-Rechten immer wieder vor. Schwierig werde es beispielsweise bei Kündigungen. Will sich ein entlassener Administrator rächen, kann er dem Ex-Arbeitgeber erheblichen Schaden zufügen. Berater Shelton empfiehlt daher, Verantwortung auf mehrere Menschen zu verteilen.
4. IT-Belegschaft gegen IT-Management: Der für einen IT-Entscheider vielleicht schlimmste Konflikt betrifft den mit seinem eigenen Personal. Nach Darstellung von Dan Tynan ist der Rollenwandel des CIOs bei der Belegschaft noch nicht angekommen. Konkret: Die Leute verstehen nicht, dass der CIO Partner des Business sein muss und nicht in erster Linie Informatik-Freak.
Das kann dazu führen, dass sie die Autorität des IT-Managements nicht anerkennen. Hier hilft nur: Sich der eigenen Rolle bewusst sein und das Team entsprechend führen.
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