| Inhalt dieses Artikels: | |
| Wende im Data Warehouse | |
| Nischen-Anbieter greifen an | |
24.03.2011, von Christiane Pütter
Data-Warehouses müssen zunehmend analytische Funktionen erfüllen. Die Anbieterlandschaft werde sich im Zuge dessen verändern, erwartet Gartner.
| Gartner erwartet für dieses Jahr eine Wende im Data Warehousing. Statt nur große Datenspeicher zu sein, müssten Data Warehouses mehr Analyse-Anforderungen erfüllen. Foto: Peter Adrian - Fotolia.com |
Noch dienen Data Warehouse-Plattformen üblicherweise als Informationsspeicher für Business Intelligence (BI). Schon im kommenden Jahr werden sie sich zu umfassenderen analytischen Infrastrukturen für operative Analysen, Corporate |Performance Management| und andere Anwendungsformen entwickeln. So lautet zumindest eine Prognose des US-Marktforschers |Gartner|.
Die Analysten beziffern das Jahr 1997 als den Zeitpunkt, zu dem sich |Data Warehousing| durchzusetzen begann. 2011 werde es den bisher größten Wendepunkt erleben.
Gartner schätzt den Markt für Datenbank-Management-Systeme für 2010 insgesamt auf gut 21 Milliarden Euro. Data Warehousing hält daran circa 35 Prozent.
Wer sein Data Warehouse seit 2008 nicht auf Vordermann gebracht hat, sollte es jetzt modernisieren, so |Gartner|. Dabei sollten Entscheider bedenken, dass Unternehmen zunehmend über Workloads mit Online-Zugang für Transaktionsprozesse (OLTP) verfügen. Daten werden im Tagesrhythmus geladen. |Gartner| spricht von der Annäherung an einen kontinuierlichen Ladeprozess.
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