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Firmen halten Web 2.0 für sehr aufwändig

08.04.2011, von

Fast alle Chefs finden Twitter, Xing und Co. wichtig, doch jeder dritte kennt sich kaum aus. Der Einstieg in soziale Netze gilt laut SID-Studie als aufwändig.

Mehr als drei Viertel der Unternehmen in Deutschland halten den Einsatz von Social Media zu geschäftlichen Zwecken für relevant. 62 Prozent der Firmen planen daher innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate den Einsatz und die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook, Linkedin, Twitter oder Xing. 89 Prozent sind sogar der Auffassung, dass die Bedeutung von Microblogs und Blogs wie auch von Business- und Freundes-Netzwerken im Business-Umfeld künftig noch steigen wird.

Effizientere Kommunikation, besseres Marketing

Zu diesen Ergebnissen kommt der "Social Media Report 2010/11" der Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT, der in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg entstand. Befragt wurden 100 Fach- und Führungskräfte in deutschen Unternehmen.

Beim Social-Media-Einsatz favorisieren Unternehmen Plattformen wie das Netzwerk Xing oder den Microblogging-Dienst Twitter.Vergrößern
Beim Social-Media-Einsatz favorisieren Unternehmen Plattformen wie das Netzwerk Xing oder den Microblogging-Dienst Twitter.
Foto: Software Initiative Deutschland

Diese verfolgen unterschiedliche Ziele bei ihren Social-Media-Projekten. Am wichtigsten sind eine schnellere und effektivere Kommunikation, zielgruppenorientiertes Marketing und der Aufbau eines neuen Kanals für den Kundensupport. Auch das Sammeln von Erfahrungswerten spielt für Firmen eine Rolle. Themen wie Kostenreduktion oder Steigerung der Prozesseffizienz haben dagegen kaum eine Bedeutung.

Social Media: "aufwändig aber notwendig"

Zwei Drittel der Befragten stufen den Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke als "aufwändig, aber notwendig" ein. 31 Prozent halten den Aufwand für überschaubar beziehungsweise für gering. Nur zwei Prozent sagen, dass sie keine Aktivitäten in diese Richtung planen, weil der Aufwand dafür zu hoch sei.

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