80 Prozent gegen iPad & Co.

7 Tipps für Privat-IT am Arbeitsplatz

17.11.2011, von

Rund 80 Prozent der IT-Experten sind gegen Privat-IT am Arbeitsplatz. Eine Accenture-Studie gibt Ratschläge für IT-Führungskräfte, wie sie sich verhalten sollen.

Mitarbeiter wollen mit Consumer-IT arbeiten. Dieser Trend ist nicht aufzuhalten.Vergrößern
Mitarbeiter wollen mit Consumer-IT arbeiten. Dieser Trend ist nicht aufzuhalten.
Foto: Uwe Annas - Fotolia.com

Geräte wie das iPad und Android-Smartphones werden längst auch am Arbeitsplatz benutzt, Internetseiten wie Facebook, Youtube und Google Apps auch vom Bürorechner aus aufgerufen. Wie schnell sich die Consumer IT entwickelt und verändert, verunsichert manchen CIO. Wer sich des Themas annimmt, wird schnell auch die Möglichkeiten erkennen. Die Unternehmensberatung Accenture hat einen Leitfaden zum Thema Consumer IT mit Tipps für CIOs herausgegeben.

Mehr als ein Fünftel der Arbeitnehmer nutzen laut einer Accenture-Umfrage bereits private Geräte im Job. Dass Mitarbeiter bestimmte Applikationen wie zum Beispiel Google Apps für ihre Arbeit nutzen, begründen sie damit, dass das einfacher und schneller ist als herkömmliche IT. Der Vormarsch der Consumer IT verändert den Arbeitstag von CIOs, weil er ihnen die Entscheidungsmacht nimmt.

In den IT-Abteilungen hält sich die Begeisterung fürs Thema in Grenzen. Kontrollverlust ist die eine Sache, dazu kommen Sicherheitsbedenken und Bedenken zur Verlässlichkeit und Performance von Geräten und Applikationen. Laut Accenture sollen 80 Prozent der IT-Experten gegen den Einsatz von Consumer IT am Arbeitsplatz sein.

2 Gruppen von Applikationen

Die Accenture-Autoren unterscheiden bei der Consumer IT zwischen Gadgets und Applikationen. Die große Herausforderung sehen sie weniger bei Geräten wie dem iPad und Android-Smartphones, sondern bei Applikationen für diese Geräte. Sie sehen vor allem zwei Arten von Consumer-Applikationen:

  • Zum einen zählen dazu soziale Applikationen, die Menschen miteinander verbinden wie Facebook, Wordpress, Twitter und Skype.

  • Die zweite Gruppe nennen die Autoren Wissensapplikationen. Sie helfen dabei, Aufgaben und Wissen im Unternehmen zu organisieren, zum Beispiel Wikipedia, Google Docs, Dropbox und Mindmeister.

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