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| Experton: IT-Trends bis 2015 | |
| Facebook: Zwei Erfolgschancen für den CIO | |
15.12.2011, von Kolja Kröger
Die privaten iPads und Smartphones bei einer kleinen Kollegen-Gruppe zu integrieren, empfiehlt Experton für 2012 – und rät zur Social-Media-Offensive.
| Luis Praxmarer stellt die Experton-Prognose zu BYOD, Cloud Computing und Social Media vor. Foto: Experton Group |
Es ist Advent - und wie alle Jahre wieder liefern die Beratungs- und Analystenhäuser ihre Prognosen für die Technologietrends des bald beginnenden Jahres. Mobile steht in dieser Saison weit oben auf den Trend-Listen. Bei Forrester sind es Mobile Apps, ob nun für iPhone, iPad, Android-Plattformen und andere Devices, Deloitte verleiht der Sorge um die Datensicherheit auf Smartphones und Tablets eine Stimme. Und Gartner gibt Tipps für die richtige Mobile Strategie.
Dem Reizwort "BYOD" nimmt sich nun Luis Praxmarer von Experton an, dem Analystenhaus im Münchner Umland. "Für viele kaum vorstellbar und für so manche das Horrorszenario schlechthin", schreibt Praxmarer in der Experton-Vorschau für aktuelle Technologie-Trends bis 2015. User, die ihre privaten Geräte mitbringen, während der CIO sich um ihre Einbettung in die Infrastruktur und um ihre Sicherheit kümmern muss. "Viele CIOs haben den Trend aber auch erkannt und wissen, dass er nicht verhindert werden kann."
| Mobile alias New Clients steht weit oben auf der Hitliste für 2012. Foto: Experton Group AG |
Experton rät CIOs, 2012 für die eigene New Client Strategie erst einmal einer kleinen, dezidiert ausgewählten Gruppe von Usern das Arbeiten mit den eigenen Geräten zu erlauben, etwa in der Geschäftsleitung. Denn längst nicht jeder PC-User komme mit einem eigenen Smartphone oder iPad in die Arbeit. Bisher suchen meist nur kleine Gruppen von Mitarbeitern individuelle und flexible Lösungen für ihre Consumer-IT. So kann der CIO sich darauf konzentrieren, für ihre Smartphones und Tablets die Steuerung übernehmen, sich um Integration und Service kümmern sowie Grundlagen für Sicherheit und Compliance legen. Der IT-Chef kann also 2012 zur Probezeit für Consumer-IT in der Firma machen.
In Sachen Government betont Analyst Wolfgang Schwab die Auswirkungen auf die Client-Strategie: "Durch die deutlich fortschreitende Consumerization der Business-IT werden sich kleine und starre Einkaufskörbe für Endgeräte nicht durchhalten lassen." Das treibe die Kosten nach oben, weil verschiedene Hardware und Betriebssysteme eingebettet werden müssen. Die günstigste Lösung biete da noch eine virtuelle Umgebung.
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