| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die 4 IDC-Trends für 2012 | |
| Soziale Netzwerke und Big Data | |
19.12.2011, von Andrea König
Mobile Computing, Cloud, soziale Netzwerke und Big Data. Bis zum Jahr 2020 sollen diese Themen für 80 Prozent des Wachstums bei den IT-Ausgaben verantwortlich sein.
| Auf 1,8 Billionen Dollar sollen die IT-Ausgaben 2012 steigen. Foto: MEV Verlag |
Vor einem Jahr prognostizierten die Analysten von IDC, dass sich Mobile Computing, Cloud-Dienste, soziale Netzwerke und Technologien zur Analyse von Big Data zum Mainstream entwickeln würden. Mittlerweile sehen sie sie als im Mainstream angekommen. Die Experten erwarten, dass die genannten Technologien von heute bis zum Jahr 2020 für mindesten 80 Prozent des Wachstums bei den IT-Ausgaben verantwortlich sein werden.
IDC prognostiziert für 2012, dass die gesamten IT-Ausgaben weltweit um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,8 Billionen Dollar steigen werden. Ein Fünftel dieser Ausgaben entfällt dabei auf die oben genannten Technologien: Smartphones, Tablets, Cloud-Dienste, soziale Netzwerke und Big Data. Für mehr als die Hälfte des weltweiten Wachstums der IT-Ausgaben sind nach Angaben von IDC die Schwellenmärkte (alle Märkte außer Nordamerika, Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland) verantwortlich. Die zunehmende Bedeutung dieser Märkte zeigt sich auch in der Vorhersage von IDC, dass China im Laufe des Jahres Japan als weltweit zweitgrößten IT-Markt ablösen wird.
Für mobile Technologien sagen die IDC-Analysten im kommenden Jahr ebenso Aufwind voraus. Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets überholen PCs sowohl bei den Stückzahlen als auch bei den Investitionen. Bei IDC geht man davon aus, dass sich der Wettbewerb am Mobile-Markt 2012 verschärfen wird: Microsoft tritt in den Wettbewerb um die Vormachtstellung bei den mobilen Betriebssystemen ein und mit dem Kindle Fire fordert Amazon Apples iPad heraus.
Auch der Cloud-Bereich wird 2012 vom Wettbewerb bestimmt sein, prognostizieren die IDC-Analysten. Der strategische Schwerpunkt soll sich vom Aufbau von Infrastrukturen hin zur Schaffung von Anwendungsplattformen und Ökosystemen verlagern. Bei den Enterprise-Plattformen bekommen etablierte Anbieter wie IBM, Microsoft und Oracle Konkurrenz durch Amazon, Google, Salesforce.com und VMware. Ein Indiz dafür sehen die IDC-Experten unter anderem darin, dass Amazon Web Services im Jahr 2012 über eine Milliarde Dollar im Geschäft mit Cloud-Diensten umsetzen wird. Das Enterprise-Geschäft von Google zieht in den kommenden 18 Monaten nach, prognostiziert IDC. Die IDC-Vorhersage enthält eine weitere Zahl, die die Bedeutung des Cloud-Bereichs unterstreicht: 80 Prozent der neuen, kommerziellen Unternehmensanwendungen werden 2012 auf Cloud-Plattformen eingeführt.
| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die 4 IDC-Trends für 2012 | |
| Soziale Netzwerke und Big Data | |
| Seite: 1 | 2 | ![]() |