Strategien


Software, Hardware und Cloud

Oracle baut um

Martin Bayer ist Chefredakteur von COMPUTERWOCHE, CIO und CSO. Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP.
Durch den Einstieg ins Hardware-Geschäft muss Oracle rund um die eigene angestammte Software, das Server-Business und die Cloud-Services eine neue Strategie entwerfen.
Firmenchef Lawrence Ellison baut Oracles Zukunft auf Highend-Appliances der Exa-Familie und Cloud-Services.
Firmenchef Lawrence Ellison baut Oracles Zukunft auf Highend-Appliances der Exa-Familie und Cloud-Services.
Foto: Oracle

Oracle-Boss Lawrence Ellison steckt mitten im Umbau seiner Geschäftsstrategie. Ist der Verkauf von Softwarelizenzen und den daraus automatisch resultierenden Wartungseinnahmen vergleichsweise einfach, gilt es in Zukunft ein Portfolio aus Software, Hardware und Cloud-Services auszubalancieren.

Kunden warten auf neuen Sparc

Das ist auch für einen IT-Pionier wie OracleOracle nicht einfach. Das Unternehmen muss lernen, dass sich Produktzyklen im Hardwaregeschäft deutlich stärker auf den Umsatz auswirken als bei der Software, wo zumindest die Wartung für kontinuierliche Einnahmen sorgt. Das mit der Übernahme von Sun Microsystems zugekaufte Hardwaregeschäft habe im Ende November abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal wegen des Übergangs zur neuen Sparc-T4-Chip-Familie gelitten, räumte Finanzchefin Safra Catz ein. Alles zu Oracle auf CIO.de

Potenzielle Kunden bräuchten Zeit, die Möglichkeiten der Plattform zu evaluieren. "Das hat Kaufentscheidungen deutlich verlangsamt", sagte Catz. "Das Quartal ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten."

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