Hitachi Power Europe: Großer IT-Umbau

40 Projekte in zwei Jahren

04.06.2012, von

Der Duisburger Kraftwerksbauer baut ein neues SAP-Logistikportal auf, hat auf Windows 7 migriert und tauscht fast alle Clients aus. CIO Michael Claus berichtet.

Mitten im Duisburger Innenhafen: die Firmenzentrale von Hitachi Power Europe.Vergrößern
Mitten im Duisburger Innenhafen: die Firmenzentrale von Hitachi Power Europe.
Foto: HPE

An Energie sollte es einem Kraftwerkbauer niemals mangeln. Bei Hitachi Power Europe, der Kraftwerksparte des japanischen Hitachi-Konzerns, ist in den vergangenen beiden Jahren jede Menge Energie gerade in der IT-Abteilung benötigt worden. Etwa 40 Projekte verschiedenen Ausmaßes habe man in diesem Zeitraum angepackt, berichtet IT-Chef Michael Claus. Inzwischen ist fast alles abgearbeitet, aber die nächsten Herausforderungen warten schon.

Zentrale im Innenhafen

Claus und die 30 Mitarbeiter seiner Abteilung arbeiten in der Firmenzentrale im Duisburger Innenhafen. Hitachi Power Europe baut konventionelle Kraftwerke in Europa, der ehemaligen Sowjetunion, Afrika und Indien. Zum Unternehmen zählen einige Tochtergesellschaften wie das Stahlbauunternehmen Donges SteelTec GmbH in Darmstadt und die Meeraner Dampfkesselbau GmbH in Sachsen, aber auch Projektabwickler und Joint Ventures in Südafrika und Indien.

Bevor Claus im Mai 2010 zu Hitachi Power Europe wechselte, war er viele Jahre für ein anderes Unternehmen aus dem Anlagenbau tätig. Seit 2001 war der 48-Jährige IT-Chef bei KHD Humboldt Wedag in Köln. Als herausragende Aufgaben in dieser Zeit nennt Claus den Rollout eines SAP-Systems sowie einige Projekte in den Bereichen CAD und Produktdatenmanagement. Dieser Erfahrungshorizont hat ihn geradezu prädestiniert für die Aufgaben bei Hitachi Power Europe.

IT-Landschaft dringend überholungsbedürftig

Zu tun gab es dort von Anfang jede Menge. Von der Unternehmensführung sei eine komplette Umstrukturierung der IT vorgegeben worden, erläutert der CIO. Inhaltlich ging es dabei um ein Re-Alignment an die neue Ausrichtung der Firma als EPC-Anbieter (Engineering-Procurement-Construction), gefragt war also eine bessere Unterstützung der Geschäftsprozesse. Hinzu kam, dass sich die IT-Landschaft in weiten Teilen als dringend überholungsbedürftig zeigte. Deshalb wurde schnell eine ganze Reihe von Projekten gestartet – zumeist im SAP-Umfeld, aber auch in den Bereichen CAD, PDM und Collaboration. "Die letzten Teile dieser Projekte werden noch in diesem Jahr live gehen", sagt Claus nicht ohne Stolz auf seine Mitarbeiter. "Wir haben ein tolles Team, das fachlich sehr gut ist und sich selbst motiviert."

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