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| Fachbereiche handeln an IT vorbei | |
| IT setzt BPM-Anforderungen zu langsam um | |
26.07.2012, von Andreas Schaffry
Fachabteilungen sind unzufrieden mit den BPM-Lösungen. Sie setzen Geschäftsprozesse in Eigenregie um, so der "BPM-Report 2012" von SID und Metasonic.
Um die Betriebsabläufe zu verbessern, investieren Unternehmen viel Geld in Software für das Business Process Management (BPM). Allerdings ist das in BPM-Lösungen investierte Geld häufig zum Fenster hinausgeworfen. Rund vier Fünftel der Firmen in Deutschland sind mit ihrer BPM-Software nicht oder nur bedingt zufrieden.
Das geht aus dem "BPM-Report 2012" der Software Initiative Deutschland e.V. (SID) und der Metasonic AG, einem Anbieter von Lösungen für das Geschäftsprozessmanagement, für den 100 Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft befragt wurden.
| Fachbereiche sind mit BPM-Lösungen nicht zufrieden. Veränderungen und Optimierungen der Prozesse dauern zu lange. Foto: SID, Metasonic |
Nahezu drei Viertel der unzufriedenen Nutzer klagen darüber, dass die eingesetzte BPM-Lösung zu komplex ist. Nur ein Drittel der Fachabteilungen nutzt die für die Modellierung und die Anpassung von Geschäftsprozessen eingeführten BPM-Lösungen von IBM, Pega Systems, SAP oder Oracle.
Für diese Aufgaben wird meist die Office-Software von Microsoft zweckentfremdet. 36 Prozent der Geschäftsprozesse basieren auf Excel-Tabellen oder vergleichbarer Software. Für weitere 31 Prozent wird ein Datenbankprogramm wie Access genutzt.
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