| Inhalt dieses Artikels: | |
| Neue Trends und Szenarien für EAM | |
| Mobility- und Cloud-Konzepte umsetzen | |
10.08.2012, von Andreas Schaffry
EAM hat strategische Bedeutung. Business und IT werden verzahnt und komplexe Prozesse verbessert. Das sorgt für mehr Flexibilität und Agilität.
Jedes Unternehmen verfügt über eine Architektur - als Organisationslogik für Geschäftsprozesse und IT-Systeme. Oft verhindert diese aber mehr, als dass sie nützt. Enterprise Architecture Management (EAM) schafft die Grundlage für eine konvergente Planung und die erfolgreiche Durchführung von Business- und IT-Transformationsprojekten.
| Die Portfolio-Matrix von Detecon zeigt unter anderem die geschäftsstrategische Bedeutung einzelner EAM-Szenarien auf. Besonders wichtig sind neben "Extended Enterprise" das "Business Plattform Management" oder die strategische "IT-HR-Planung". Foto: Detecon |
Die ICT-Management-Beratung Detecon aus Bonn hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität (TU) München das Architekturmanagement von Unternehmen in der Studie "Trends for Enterprise Architecture Management and Tools" analysiert. Dazu wurden 25 Anwenderfirmen und acht Hersteller von EAM-Tools befragt.
Ein Kernergebnis der Studie ist, dass EAM künftig nicht nur bei taktischen, IT-orientierten Vorhaben eingesetzt wird, sondern verstärkt in Projekten, die für das Business strategische Bedeutung haben. Es wurden 17 verschiedene Trendszenarien identifiziert, in denen sich mit EAM ein nachhaltiger geschäftlicher Nutzen erzielen lässt.
Den höchsten Wert im Hinblick auf die strategische Bedeutung für das Business erzielte das Einsatzszenario für die bereichs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit. In einem Extended Enterprise lassen sich mit einer EAM-Strategie die Produktionsprozesse vereinfachen und Skaleneffekte im Einkauf und bei IT-Sourcing-Initiativen erzielen, was Kosten senkt und den Ertrag verbessert. Darüber hinaus können Synergie-Effekte durch einen Know-how-Transfer mit spezialisierten Zulieferern erzielt werden und nicht zuletzt lässt sich ein ganzheitliches Prozessmanagement aufbauen.
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