Checkliste für Strategie

4-Phasen-Modell der Enduser-Einbindung

19.12.2012, von Alexander Müller-Herbst

Neue Technologien für das End User Computing (EUC) haben die Erwartungen nicht erfüllt, weil Nutzer nur unter operativen Aspekten betrachtet wurden. Alexander Müller-Herbst von der Information Services Group zeigt in seiner Kolumne den Weg für die passende Strategie auf.

Alexander Müller-Herbst ist Partner & Managing Director bei der Information Services Group Germany GmbH.Vergrößern
Alexander Müller-Herbst ist Partner & Managing Director bei der Information Services Group Germany GmbH.
Foto: Information Services Group Germany GmbH

"Der (Schlag)worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!", möchte man frei nach Goethe rufen, wenn man die gewaltige Zahl an Begriffen betrachtet, mit denen der Arbeitsplatz des Endbenutzers in den letzten Jahren überschüttet wurde: Mobility, Bring your own Device (BYO), User Segmentation, Shared Desktop, User Self Service, Voice over IP (VOIP) oder Future Workspace sind nur eine kleine Auswahl der Schlagworte, die intensiv diskutiert wurden.

Jede neue Version von Windows zog eine Diskussion über Sinn und Geschwindigkeit einer Einführung nach sich, oft ergänzt um den Klassiker Windows versus Mac OS. Damit nicht genug: Tablet PC, Smartphones, Virtualisierung und Cloud Computing sind weitere Innovationen, die ein enormes Potenzial zur Veränderung des Arbeitsplatzes haben.

Die operative Sackgasse

Nun sind ja durchaus auch Taten zu sehen. So findet beispielsweise der Tablet PC seit der Einführung des iPad im Jahr 2010 rasend schnell Akzeptanz. Aber oft wurden die damit verbundenen Hoffnungen enttäuscht. Die Heterogenität der IT wurde in vielen Unternehmen durch neue Desktop-Technologien noch größer.

Die Ursache liegt darin, dass Themen im EUC-Bereich meist nur aus operativen Notwendigkeiten heraus bearbeitet werden - etwa wie das Rollout neuer Desktops am besten zu organisieren ist. Bei der Festlegung der IT-Strategie hingegen steht der Enduser am Rand oder bleibt gar außen vor.

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