Gartner: Extreme Collaboration

6 Wege zu besserer Zusammenarbeit

29.01.2013, von

Mit einem Appell zu "Extreme Collaboration" rufen die Analysten zu intensiverer Kommunikation auf - etwa mittels Crowdsourcing und Social-Media-Analysen.

Aus CIO-Sicht stellen Collaboration-Initiativen oft ein Puzzle dar.Vergrößern
Aus CIO-Sicht stellen Collaboration-Initiativen oft ein Puzzle dar.
Foto: Petr Vaclavek - Fotolia.com

Zusammenarbeit im Unternehmen ist essentiell, und gelegentlich muss sie intensiv sein. Die Analysten von Gartner spinnen diesen Gedanken auf technologischer Ebene weiter, indem sie den bekannten Begriff der Collaboration zur Extreme Collaboration (XC) steigern. Durch XC können Führungskräfte laut Gartner die größten Hindernisse für funktionsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit überwinden. Dies sei eine Voraussetzung dafür, dass CIOs und Führungskräfte bei ihren Bemühungen zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse durch Business-Process-Management (BPM) nicht länger scheitern.

Collaboration sei eine kritische Aktivität in vielen strukturierten und unstrukturierten Geschäftsprozessen, so Gartner. "Eine XC-Umwelt ist im Kern ein virtuelles Lage- oder Krisenzentrum, in dem Menschen zur kollaborativen Arbeit an einem gemeinsamen Ziel zusammenkommen können", definiert Gartner-Analystin Janelle Hill. Diese Umwelt sei jederzeit ohne Unterbrechung zugänglich. "Was es extrem macht, ist der Wille zur Überwindung geografischer, organisatorischer, politischer und durch Management bedingter Grenzen, zur Vereinigung kollektiver Skills und Ressourcen zur Problemlösung und zur Erreichung geteilter und ehrgeiziger Ziele."

XC werde möglich, indem man mehrere Schlüsselkräfte nach einem Muster zusammenführe, das Innovation in Verhalten, Kommunikation, Zusammenarbeit und Beziehungspflege bringe. Gartner benennt sechs Best Practices, die hin zu einer XC-Kultur führen.

1. Web-basierter Collaboration einen Platz verschaffen: Der Einsatz virtueller und web-basierter Collaboration im Arbeitsalltag der Mitarbeiter sollte nach Gartner-Einschätzung aktiv befördert werden. Die Analysten raten dabei zum Experimentieren. Ein Ansatz sei die gezielte Auswahl einer bislang auf traditionellem Wege – also durch persönliche Meeting oder E-Mail – erledigten Aktivität. Die Mitarbeiter sollten dazu ermuntert werden, diese Tätigkeit künftig möglichst via web-basierter Collaboration zu erledigen. "Die virtuellen Umwelten, die zum Hosten solcher Spaces genutzt werden, können von Process-Collaboration-Umwelten über soziale Netzwerke bis hin zu On-Premise Collaborative und Social-Media-Tools reichen", so Gartner.

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