Warenwirtschaftssystem bei Müller

Keine bösen Überraschungen mehr

04.03.2005, von Lars Reppesgaard

Inzwischen wurde die neue Disposition in 185 Filialen implementiert. Grafische Benutzeroberflächen erlauben es den Einkäufern, Bestellvorschläge zunächst in Echtzeit zu simulieren und sowohl grafisch als auch tabellarisch die entsprechenden Auswirkungen zu kontrollieren. Mit diesen Daten organisiert die angegliederte Zentrallogistik den realen Warenfluss. Quasi per Knopfdruck kann das Lager erkennen, bei welcher Artikelzusammenstellung es sich besonders lohnt, die Lkws rollen zu lassen.

Vergrößern

Durch die Prognose kann das Zentrallager bis zu einen Tag früher Lieferungen planen und zusammenstellen. Außerdem vergrößerte Müller durch frei gewordene Regalkapazitäten bei gleicher Verkaufsfläche das Warensortiment. Die konsumorientierte Lieferung schließt nach Angaben der Projektbeteiligten die Präsenzlücken drastisch und steigert so den Umsatz um bis zu zehn Prozent. Weitere fünf Prozent Umsatzsteigerung erzielt die Sortimentserweiterung, die durch freie Regalkapazitäten möglich wird. Die Einführungskosten haben sich deshalb nach nur drei Monaten amortisiert. Ende 2004 hatte Müller alle deutschen Filialen an die neue Disposition angeschlossen. 2005 will das Unternehmen die Lösung auch in den Häusern in Österreich, Slowenien, Kroatien und Mallorca implementieren.

zurueck
Seite: 1 | 2 | 3 | 4
Jetzt den CIO Exklusiv Newsletter bestellen!
Newsletter von CIO.de
Exklusiv
Exklusiv Blackberry
Wirtschaftsmeldungen
Karriere
Security
Dynamic IT
Healthcare IT
Whitepaper
IT-Berater
Retail-IT
Finance-Forum
SAP

UMFRAGE
Vor dem EuGH wird über den Handel mit Gebraucht-Lizenzen gestritten. Nutzen Sie Second-Hand-Software?
Ja, in großem Umfang. Das spart viel Geld.
Nur für wenige Anwendungen.
Nein, das Angebot erfüllt unsere Bedürfnisse nicht.
Nein, die Rechtslage ist zu unsicher.
Wir evaluieren das gerade erst.
» Abstimmen

SERVICE