| Inhalt dieses Artikels: | |
| IT fragt HR-Chefs nicht | |
| IT hilft besonders bei Standardaufgaben | |
| Web 2.0 bei Personalverantwortlichen noch nicht angekommen | |
26.04.2010, von Thomas Pelkmann
Über den Einsatz von IT im Personalwesen entscheiden vorwiegend die IT-Verantwortlichen. Personalverantwortliche werden dagegen eher selten bei der Entscheidungsfindung einbezogen, wie eine Umfrage ergab.
| Frustrierend: Beim Einsatz von IT sprechen Personalverantwortliche nur selten mit. |
Immer mehr Abteilungen in den Unternehmen setzen IT für Routinearbeiten, für die Auswertung von Geschäftstätigkeiten sowie für die strategische Planung von Prozessen ein. Auch im Personalbereich gewinnt der Einsatz von Informationstechnologie immer mehr an Bedeutung, etwa für administrative Personalprozesse oder die Personalabrechnung oder die Statistik.
Doch der IT-Einfluss im Bereich Human Resources (HR) geht auch darüber hinaus: Begriffe wie Employee Self Service, Mitarbeiterportale, E-Recruiting, E-Learning und Web 2.0 gehören inzwischen auch bei den Personalverantwortlichen zum Sprachgebrauch. In welchem Umfang diese und andere Tools genutzt werden und welchen Trend der IT- Einsatzes im HR-Bereich unterliegt, ist Gegenstand einer empirischen Untersuchung.
Drei Jahre haben die Karlsruher time4you GmbH und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZAHW) an dieser Studie gearbeitet. Sie trägt den schönen Titel "Identifikation und Verifizierung zukünftiger Trends im Electronic Human Resources Management (E-HRM)"
Die Studie befasst sich mit der zentralen Fragestellung: "Wie sieht die Zukunft für Personal-, Informations- und Trainingsmanagement im nationalen und internationalen Marktgeschehen aus?" Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, haben die Forscher im November des vergangenen Jahres Spezialisten im Human Resources Management mit und ohne Personalverantwortung befragt. Genau 113 Spezialisten quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen schrieben zurück.
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