Nutzer setzen auf Open Source

Zahl der Linux-Anwender steigt weiter

19.08.2005, von Dorothea Friedrich

Vor allem CIOs aus dem Finanz- Regierungs- und Herstellungssektor planen einen massiven Ausbau ihrer Linux-Systeme. Aktuell laufen rund ein Drittel der physischen Server und der Server-Rechenleistung mit dem alternativen Betriebssystem. Bis 2006 soll der Anteil der Server-Rechenleistung auf 40 Prozent steigen.

Linux für unternehmenskritische Bereiche

CIOs nutzen Linux verstärkt in unternehmenskritischen und rechenintensiven Bereichen, wie Techconsult herausgefunden hat. Die Gründe dafür liegen in einer Diversifizierung des Anwendungsspektrums
sowie der dynamisch steigenden Zahl von erprobten Open-Source-Anwendungen.

So kommen viele Projekte zurzeit von der Evaluations- und Test- in die Implementierungsphase. Außerdem gibt es speziell bei großen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten eine Verlagerung vom Low-End- zum Enterprise-Linux.

Beim Betrieb von Software-Lösungen auf Linux-Plattformen setzen Firmen in erster Linie auf Web-orientierte Anwendungen wie Web-Server, Security und Firewall, Intranet und Mail-Server. Mehr als zwei Drittel der Befragten betreiben Web-Server unter Linux, rund 60 Prozent Intranet und Firewalls.

An der Befragung von CIO-Online beteiligten sich 431 Teilnehmer. Sie lief über einen Zeitraum von sieben Wochen.

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