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| Unified-Communications-Anbieter: zwischen Partnerschaft und Wettbewerb | |
| Tipp: Interessenskonflikte begraben | |
10.10.2007, von Nina Gut
Philipp Bohn: "Anbieter wie Siemens oder IBM verfolgen hinsichtlich der Integrierbarkeit einen eher heterogenen Ansatz, das heißt, die Unterstützung möglichst vieler Drittanbieter. Cisco oder Microsoft setzen dagegen mehr auf Homogenität, also auf integrierte Systeme aus einer Hand." Auch beim zweiten Kriterium macht Bohn deutliche Unterschiede aus: "Besonders Anbieter wie Microsoft nutzen vornehmlich Software zur Abbildung der Funktionalitäten, mit positiven Effekten auf die Administrierbarkeit und Anschaffungskosten der Lösung. Bei Anbietern wie Alcatel-Lucent, Avaya, Nortel und Siemens wird zu einem größeren Teil Hardware eingesetzt, so dass hier eher komplexe, hochverfügbare und sichere Infrastrukturen abgebildet werden können."
Um das Vertrauen der Anwender zu gewinnen, müssen die Anbieter der Studie zufolge vor allem eines beherzigen: Sie müssen ihre Interessenkonflikte in den Hintergrund stellen. Solange sie nicht klar signalisieren, mit wem sie auch künftig im Interesse Ihrer Kunden kooperieren und gegen wen sie sich im Wettbewerb positionieren werden, fehlt Anwendern die Planungssicherheit für ihre Unified-Communications-Investitionen.
Der Report "Unified Communications in Deutschland - Potenzial, Strategien, Anbieter" basiert auf "Desk Research" sowie auf Interviews und Hintergrundgesprächen mit Anbietern von UC-Lösungen. Er wurde im Zeitraum Juni bis September 2007 erstellt.
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