| Inhalt dieses Artikels: | |
| Die 10 strategischen IT-Trends 2010 | |
| Social Computing, aktives Monitoring und Flash Memory | |
| Warten auf mobile Applikationen der nächsten Generation | |
Autor(en): Werner Kurzlechner, Thomas Pelkmann
CIOs müssen nicht länger darüber rätseln, welches die Schlüsseltechnologien im kommenden Jahr sein werden. Denn die Analysten von Gartner haben auf ihrem Symposium ITxpo die Top Ten bereits herausgefiltert.
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| Auf in die Wolke: Cloud Computing verändert auch die Anwender-Unternehmen, prophezeit Gartner. |
1. Cloud Computing: Nicht wirklich eine Überraschung. Cloud Computing liegt bekanntlich ein Modell zu Grunde, bei dem Provider ihren Kunden eine Vielzahl von IT-basierten Leistungen anbieten. Das Konzept eliminiere die Kosten für IT-Lösungen zwar nicht, meint Gartner. Aber einige Ausgabenposten würden doch anders gestaltet, andere durchaus reduziert. Außerdem verändere Cloud Computing die Position der Anwender. Sie würden künftig zunehmend selbst als Cloud-Anbieter auftreten und Anwendungen, Informationen oder Geschäftsprozess-Services an ihre Kunden und Partner anbieten.
2. Advanced Analytics: Analyse-Tools und –Modelle versprechen Effektivität bei Geschäftsentscheidungen, indem sie alternative Ergebnisse und Szenarien aufzeigen. Gartner sieht hier eine neue Stufe der Unterstützung für operative Geschäftsentscheidungen erreicht. Anwendungen wie Customer Relationship Management (CRM) oder Enterprise Resource Planning (ERP) eröffneten demnach in der Vergangenheit neue Spielräume durch die schnelle und rechtzeitige Aufbereitung von Informationen. Die neue Technologie hingegen ermögliche den Blick in die Zukunft, so Gartner.
3. Client Computing: Virtualisierung bringe neue Möglichkeiten der Präsentation von Client Computing-Anwendungen mit sich, analysiert Gartner. Als Folge seien Entscheidungen über spezielle PC-Hardware-Plattformen oder auch Betriebssysteme weniger kritisch als in der Vergangenheit. Die Analysten raten Firmen dazu, proaktiv eine auf fünf bis acht Jahre angelegte, strategische Client Computing-Roadmap zu erstellen. Darin sollten unter anderem Entwicklungslinien für Gerätestandards, Ownership und Support herausgearbeitet sein, ebenso für die Wahl von Betriebssystemen und Anwendungen, ihren Einsatz und ihr Update.