Programmierer besser führen

Die sieben Geheimnisse agiler Software-Entwicklung

22.02.2008, von Esther SchindlerNicolas Zeitler

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Punkt 6: Als Wunder- oder Allheilmittel darf agile Entwicklung aber nicht verstanden werden. Schlechte Programmierer werden dadurch nicht plötzlich zu guten, mahnt etwa Entwickler Kelly Anderson. Dem Schlagwort hinterher zu rennen, weil es gerade im Trend liegt, lohnt sich jedenfalls nicht. Um agile Entwicklung erfolgreich einzuführen, braucht ein Team zum einen Zeit zum Lernen. Außerdem braucht eine Entwickler-Mannschaft dafür viel Selbstdisziplin und darf Details nicht aus dem Auge verlieren, wie der Berater James Shore anmerkt.

Punkt 7: Als letzten Punkt gilt es zu beachten, dass der Erfolg agiler Software-Entwicklung von den Menschen abhängt, die sich damit beschäftigen. Nicht für jedes Entwicklungs-Team ist der Ansatz geeignet, wie die Erfahrung zeigt. Nach Ansicht von John Miano vom Software-Unternehmen Colosseum Builders braucht es für die enge Zusammenarbeit Charaktere, die auch einmal über die persönlichen Macken ihrer Kollegen hinwegsehen können. Andere Programmierer sind dagegen der Ansicht, dass agile Software-Entwicklung den Team-Geist fördert. Schnell auf neue Anforderungen reagieren zu können und so regelmäßig kleine Erfolge zu erleben, hebt demnach die Laune der einzelnen Team-Mitglieder.

Festzuhalten bleibt, dass eine Menge Arbeit notwendig ist, um sich dem Konzept agile Software-Entwicklung zu nähern. Ohne größere Veränderungen in der Art und Weise, wie Programme entwickelt werden und wie die IT-Mannschaft Applikationen konzipiert, geht das nicht. Allerdings lohnt sich die Mühe.

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