Zweiter Tag der Hamburger IT-Strategietage

CIOs müssen selbstbewusster werden

12.02.2008, von Rolf Röwekamp

Das ist nicht ganz einfach, denn in den vergangenen Jahren bestand die Arbeit und das Denken darin, die Kosten zu senken. Kreativität und Innovationen blieben auf der Strecke. Jetzt müssten die Mitarbeiter wieder umdenken, so Gaertner - ein nicht ganz einfacher Prozess.

Auf der Agenda steht nun, die Plattform so auszubauen, dass sie auf künftige und heute noch nicht bekannte Anforderungen schnell reagieren kann.

Ein neu geschaffenes IT-Operating-Modell soll die IT flexibler machen, denn daran hakt es noch. Das wenig bescheidene Ziel heißt: Flexibilität und Weltklasse in der Funktion schaffen. Allerdings musste dafür der Silo-Egoismus innerhalb der IT aber auch zwischen IT und Business aufgebrochen werden.

Dieser Prozess bringt Chancen für Mitarbeiter und Manager. Projektarbeit über die Ländergrenzen hinaus, mit anderen Abteilungen und anderen Kulturen fördert die Motivation. Aber auch kommerzielles Denken wird verlangt - und gelernt. Mitarbeiter wie Manager werden immer wieder mit der Frage konfrontiert, würden sie eine Entscheidung auch privat für sich treffen. Gaertner gibt zu, dass dieser Prozess nicht immer ganz einfach war. Das fordere auch das Engagement des CIOs, denn er muss sein Team motivieren, um das Unternehmen voranzubringen.

Schenker tanzt Tango

Um die besten Mitarbeiter zu bekommen, legt sich CIO Peter Schumann von der Schenker AG mächtig ins Zeug.Vergrößern
Um die besten Mitarbeiter zu bekommen, legt sich CIO Peter Schumann von der Schenker AG mächtig ins Zeug.

CIO Peter Schumann von der Schenker AG schloss den Vormittag ab. Er sprach über die IT-Organisation im Zeitalter der Globalisierung.

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